All about Django´s Music, Guitars, News, Infos & Workshops.

Willkommen auf unserer Homepage. JazzManouche.de bietet viele Infos rund um das Thema Jazz-Manouche und Gypsyjazz,
über das Leben und die Musik von Django Reinhardt und die Geschichte der Sinti und Roma, sowie der verwendeten Gitarren.
Es werden Workshops für Gypsyjazzgitarre angeboten, News aus der Szene vorgestellt und
interessante Infos zu Gypsyjazzgitarren und viel Hintergrundwissen zur Geschichte dieser Musik bereit gestellt.


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JM-Greats (2/6)

MarcelBianchiBaleMarcel Bianchi, geboren 1911 in einer korsischen Familie in Marseille, begann wie viele Gitarristen aus dem Umfeld des legendären "Quintette du Hot Club de France" mit jungen Jahren mit dem Gitarrespiel.

Er beginnt zunächst mit 7 Jahren mit der Mandoline, wechselt dann später mit 12 Jahren zur Gitarre. Obwohl er nie eine musikalische Ausbildung geniesst, beginnt er doch sehr schnell in regionalen Bands zu spielen und macht sich als “Le Mascotte” einen Namen.

Mitte der 30er Jahre hörte er zum ersten Mal Django Reinhardt und begann sofort dessen Stil zu kopieren. 1937 zog er deshalb nach Paris.
MarcelBianchiCarbonnelEr schaffte es die Aufmerksamkeit von Charles Delaunay während eines Amateur Jazz-Wettbewerbs zu erregen. Dies brachte ihm dann einen Job als einer der Rhythmus-Gitarristen mit dem Quintette du Hot Club de France ein.

Bianchi nahm im April 1937 drei Aufnahmen mit dem Quintette du Hot Club de France auf und sein Rhythmusspiel an der Seite von Baro Ferret zeigt viele Facetten seiner Qualität als Musiker.

Zu Beginn seiner Karierre spielt er auf einer Carbonel (siehe Foto rechts), später dann unterschrieb auch er (wie die anderen Gitarristen des Hot Club de France auch) einen Werbevertrag mit der Firma Selmer die ihn verpflichtete diese Gitarren bei auftritten zu spielen. (Quelle marodrom.com)


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Bousquet Lesdeuxguitares350Etienne Patotte genannt "Bousquet" (1925-1998) war ein französischer Manouche Gitarrist mit korsischen Wurzeln.

Seine Virtuosität war legendär. Wann immer er spielte tat er dies mit vollem Einsatz. Man erzählt sich dass er bei einem Konzert alle 6 Saiten seiner Gitarre mit einem einzige Streich seines Plektrums durchgespielt habe ...


Bousquet Bousquet JosephR Cardi
Bousquet Bousquet (l.), Joseph Reinhardt (m.), Cardi (r.)


9781961Bousquet, gebürtig aus dem Langedoc-Roussillion in Südfrankreich, spielte fast überall, seine Gitarren-Künste waren bekannt von der Camargue bis nach Nordafrika.

Sein grossartiges Album "Hommage à Django" ist bis heute eines der Standardwerke im Gypsyjazz.

Auf dem 2. Album "Le deux Guitares" mit einigen Stücken die an korsische Balladen erinnern, und einige elektrisch gespielte Songs enthalten versuchte er sich auch an anderen Musikstilen.

Hier ist eines der wenigen Ton-/Videodokumente die es von diesem grossartigen Musiker gibt:




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La GitanePaul "Tchan-Tchou" Vidal wurde am 22. November 1923 in Aix-en-Provence geboren, er starb 1999 und war ein französischer Manouche Jazz-Gitarrist.

Tschan-Tschous Vater der recht häufig mit Django Reinhardt spielte, gründete in den 1940er Jahren mit 2 weiteren Gitarristen den "Hot Club de Lyon".

1966 begann Paul "Tchan Tchou" Vidal mit ersten Schallplattenaufnahmen. Unter anderem spielte er auch in einem Duo zusammen mit Akkordionist Tony Fallone. Viele Jahre später gegen 1960 spielte Moreno Winterstein für einige Jahre zusammen mit ihm in seiner Band und lernte, nach seinen eigenen Aussagen "unglaublich viel" von ihm.

Paul "Tchan Tchou" Vidal stand stilistisch zwischen Swing, Jazz-Manouche und populärer Musik der frühen 1950-1960er Jahre, improvisierte viel über Jazzstandards aber auch Boleros, Tangos oder Rumbas.

Er schrieb einige Kompositionen die bis heute in jedes Gypsyjazz-Repertiore gehören u.a. den bekannten Swingwaltzer "La Gitana" oder auch "Les yeux de Dolores". In der französischen Gypsyjazz-Szene ist er bis heute einer der einflussreichsten JazzManouche-Gitarristen, direkt nach Django Reinhardt.


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SchnuckenackFranz „Schnuckenack“ Reinhardt (* 17. Februar 1921 in Weinsheim bei Bad Kreuznach; † 16. April 2006 in Heidelberg) war ein grossartiger deutscher Jazzmusiker (Geiger), Komponist und Interpret.

Er war ein deutscher Sinto und seine Musik wurde anfangs zumeist unter den Bezeichnungen „Zigeunerjazz“ oder „Musik deutscher Zigeuner“ veröffentlicht und kategorisiert.

Durch ihn wurde der Begriff "Zigeunerjazz" erstmal in Deutschland für ein breiteres Publikum hoffähig und populär gemacht und Schnuckenack hat einen sehr grossen Anteil an der Bekanntmachung und Verbreitung des Gypsyjazz in Deutschland.

Nicht zuletzt durch sein fröhliches und sr1einnehmendes Wesen war er beim Pulikum äusserst beliebt, seine Konzerte oft ausverkauft. Seine Schallplatten verkauften sich ebenso gut.

Nicht zuletzt durch ihn wurden Musiker wie Hännsche Weiss oder auch Lancy Falta, deren Potential er erkannte und die er frühzeitig in sein Ensemble holte, bekannt und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus zu berühmten und gefragten Musikern.

Seine Kompositionen mit gesungenen Texten in Romanes, der Sprache der Sinti, wie z.b.
"O letschto gurgo", Fuli tschai" oder "Me hum mato" waren und sind seit jeher Klassiker des Sintijazz.
Es ist bekannt dass Schnuckenack die Ehre hatte sogar einmal für den Papst in Rom zu spielen.

Sein Tod im Jahr 2006 hinterliess eine grosse Lücke in der deutschen Musikergemeinde der Sintimusiker.

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