Busato Gitarren

Busato Gitarren

  • Die aussergewöhnlichen Gypsyjazz-Archtop-Gitarren der "Model Bertino"-serie von Polak-Guitars sind allein schon optisch ein Leckerbissen. Aber was ist so besonderes daran?

    Mod. Bertino - tobacco seriesIm Jahr 2013 traf Bertino zum ersten mal mit Alex Kashkin von Polak-Guitars (vorher ERG) in Augsburg zusammen. Durch einige Tipps von Bertino konnte ERG bereits in den folgenden Jahren seine damaligen anderen Gitarren-Modelle verbessern.

    Dann in 2015 erhielt Bertino die Anfrage ob er für die Fa. Polak-Guitars als Endorser zur Verfügung stehen würde. Bertino sagte zu, unter der Voraussetzung dass Polak-Guitars ihm eine eigene Gitarren-Serie widmen würde welche exklusiv für ihn nach seinen genauen Vorstellungen gebaut würde.
  • The new outstanding Gypsyjazz-Archtop-Guitars of the "Model Bertino"-series by Polak-Guitars are already special by it´s view and making. But what is so special about them?
    collage mod bertino maple 01 640
    In 2013 Bertino met with Alex Kashkin of Polak-Guitars (former ERG) in Augsburg for the first time. Due to some tipps by Bertino in the followings years ERG was able to improve their other guitar models.

    Then in 2015 Bertino received the request by Polak-Guitars to join them as Endorser. So Bertino agreed, just under the condition that Polak-Guitars would build his own guitar-series which would be exklusively built for him regarding his advices and ideas.
    They both agreed and Bertino showed and explained Polak-Guitars his exact ideas on measures and form, features, form of head- and neck, tailpiece and tuners, colour and wood. In collaboration they also created special bridges that project the sound perfektly to the strongly arched tops and thus generate a superb Sound.
  • 1952er front2Busato 1932Busato-Gitarren gehören nach den raren Selmer-/Maccaferri-Gitarren wegen ihres unnachahmlichen Sounds heute zu den teuersten und meistgesuchten Gypsyjazz-Gitarren weltweit.

    Die "Busato"-Gitarren, benannt nach ihrem Gitarrenbauer Bartolo Barnabe "Pablo" Busato (BB), waren mit die ersten "nachgebauten" bzw. durch die original Selmer-Gitarren inspirierten akustischen Jazzgitarren.

    Bartolo Busato, geboren 1902 in Chiuppano (Italien) begann mit dem Gitarrenbau ca. 1925 und arbeitete bis kurz vor seinem Tod 1960. Busato hatte 2 Töchter und einen Sohn und sicherlich auch noch einige weitere Verwandte welche noch in Italien leben. Viele dachten Busato sei bereits 1952 gestorben, aber er signierte um 1958 seine letzten Gitarren. Bartolo Busato starb am 4. Juli 1960 in Champigny sur Marne.

    Busato-Gitarren haben, ähnlich den berühmten Selmer-Gitarren welche zuerst auf dem Markt waren, sehr besondere Klangeigenschaften. Insbesondere bestimmte bauliche Merkmale sind dabei von Bedeutung welche wir auch in der Artikel-Reihe Merkmale von original Busato-Gitarren im Detail noch genauer beleuchten und beschreiben.

    Hier skizzieren wir zunächst die wichtigsten Dinge als ersten Überblick:

    • Busatos haben meist dreieck-förmige Verstrebungen mit einer abgeflachten Spitze. Die Decken der Gitarren sind meist etwas dicker und werden von 3 Verstrebungen getragen.

    • Einige der Busato´s haben etwas "eingefallene" oder "wellige" Stellen unterhalb des Halsansatzes am Korpus. Die gleichen Merkmale finden sich interessanterweise auch an anderen von Busato unter anderen Synonymen wie "Sonora", "Symphonia", "Beuscher" und "Paris Musicals" herstellte, sowie einige Gitarren welche ohne Label aber dennoch in seinen Werkstätten hergestellt wurden.

    • bei vielen Busatos sind die Umrahmungen der Schallöcher (Rosette) mit kunstvollen Einlegearbeiten versehen.

    • Die Böden (Rückseite) des Korpus sind meist stark gewölbt und erinnern an Vorläufer von Archtop-Gitarren.

    • Die Decke dagegen ist nur weniger gewölbt als bei Gypsygitarren normal üblich.

    • des öfteren wurden sogar die Dekcen aus mehreren Stücken gefertigt.

    • Die "moustaches" der Brücken haben eine spezielle Form

    Viele weitere Details zu Busato und seinen Instrumenten auch in unserem 2. Teil dieser Artikel-Serie Busato-History und in Merkmale von original Busato-Gitarren.

    • die Mehrzahl der Hälse bei "Grand Modele" Busatos sind meist dreiteilig mit einer Mitteleinlage aus Ebenholz

    • in den Anfangsjahren wurden die Hälse oft aus gefärbtem Birnenholz gefertigt, später wurde dann wegen der besseren Haltbarkeit zu Rosewood mit Ebenholzgriffbrett gewechselt

    • der Hals ist einfach in den Bodyblock eingeleimt und wenig "verzahnt"

    • die Zargen waren oft nicht sehr stark oder haltbar da sie nur aus 2 Lagen Laminierten Holz bestanden im Gegensatz zu drei Lagen bei den meisten anderen alten Gypsyjazz-Gitarren

    • viele der von Busato gebauten Gitarren waren "nicht sehr perfekt" gebaut, d.h. viele kleine Fehler oder Unebenheiten waren odt die Folge

    • oft waren die Halsübergänge (Neckjoint) nicht sehr sauber mit dem Rest des Korpus abgestimmt und wies Kanten und Ecken auf oder die Hälse waren nicht wirklich mittig am Korpus ausgerichtet, heute würde man sagen "schlampig verarbeitet"

    • einige Kopfplatten sind wesentlich länger ausgefallen als andere des gleichen Gitarrenmodells

    • viele Busatos waren nicht wirklich "schön" anzusehen, mit grob verarbeiteten Decken welche grobe Maserungen oder unschöne Verwachsungen aufweisen (schlechte Materialauswahl), manche sogar aus grobem Kiefernholz

    Auch wenn viele dieser Fakten leider zutreffen sind, so haben Busatos dennoch "das gewisse etwas" und bestechen durch einen einzigartigen Sound, vielleicht grade wegen ihrer vielen kleinen Unzulänglichkeiten.

    Wenngleich einige Gitarrenbauer in der Vergangenheit versucht haben hinter das Geheimniss der Busato-Gitarren zu kommen und auch sicher einige dabei sind welche dabei ganz gute Erfolge verzeichnen konnten, sind doch bisher nie welche dabei gewesen  die es tatsächlich geschafft haben ein Instrument zu bauen was nur entfernt an die Eigenständigkeit einer Busato heran reichen kann. Manche (wie Dupont z.B.) besitzen gar nur den Namen und verwenden ihn, klanglich sind deren Instrumente aber Welten entfernt von echten Busatos.

    Bernabe Bartolo Busato produzierte Gitarren seit 1925 bis in die späten 1950er Jahre. Es gibt leider nicht sehr viel Informationen über Busato und seine Werkstatt. Lange war sogar unbekannt ob es wirklich eine Person namens "Busato" überhaupt gab oder ob dies nur der Name einer Gitarrenbau-Werkstatt war, denn es gab einige unterschiedliche Adressen und es existierten eine zeitlang sogar mehrere Werkstätten dieses Namens.

    Busato 1940 Moyen 01Mittlerweile ist bekannt dass es verschiedene Adressen gab an denen Busato arbeitete, so von 1934-1943 die Rue Orgemont und später die Cite Griset No.4 im 11. District in Paris.

    Seine erste Adresse ab ca. 1926 war 34, Rue de Chaligny, im 12. District in Paris. Von 1934 bis 1943 hatte er seine Werkstatt in der Rue d’Orgemont 40 im 20. District in Paris.
    Im Jahr 1943 eröffnete er ein Musikgeschäft mit dem Namen "Everything for Music" auf dem Boulevard de Ménilmontant 140 ebenfalls im 20. Pariser District. Ende 1943 verlegte er seine Werkstatt von der Rue d’Orgemont in die Cité Griset 4 im 11. Pariser Arrondissement. Zusätzlich öffnete Busato 1945 eine Produktionsstätte in der Avenue de Coeuilly 73 in Champigny sur Marne, ausserhalb von Paris.

    Er beschäftigte an den verschiedenen Standorten 20-30 Mitarbeiter, in den besten Tagen sogar bis zu 60(!) Personen welche verschiedene Instrumente für ihn in seinen Werkstätten herstellten.

    Busato baute etwa zur gleichen Zeit wie die Gitarren auch Mandolinen, Banjos und Kontrabässe die er in seinen Werkstätten herstellen liess. Auch gab es Busato-Akkordeons die möglicherweise in seinem Auftrag von einer anderen Firma (Castagnolo oder Fratelli Crosio) hergestellt wurden, die aber mit seinem Namen und in seiner Werkstatt verkauft wurden. Solche von Bartolo Barnabe Busato gebauten Instrumente existierten also wirklich, wie sich später herausstellte. Busato starb 1960 in Paris. Auch Django besass eine Busato-Gitarre (siehe Bild rechts oben, Djangos Busato, Bj. 1950).

    Viele später bekannt gewordene Gitarrenbauer wurden in den Werkstätten von Busato ausgebildet wie z.B. Jacques Favino, Siro Burgassi and Gino Papiri or Pierre Anastasio.

    Wie auch bei den berühmten Selmer- und Favino-Gitarren werden mittlerweile aufgrund der großen Nachfrage leider auch immer wieder gefälschte Instrumente als originale "Busato" für teures Geld angeboten. In unserem Artikel "Merkmale von original Busato-Gitarren" versuchen wir einmal die wichtigsten Faktoren zusammen zu stellen die seine Instrumente ausmachen. Und in dem Artikel "Fake Busatos" zeigen wir das Beispiel einer kürzlich im Internet angebotenen offensichtlich falschen Busato.

    mehr über Busato-Gitarren lesen


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  • 1952er front2Busato 1932Busato-Guitars, almost same to the rare Selmer-/Maccaferri-Guitars, are the most expensive and sought after Gypsyjazz-Guitars worldwide due to their unique sound and making.

    The "Busato"-Guitars were named after their maker Bartolo Barnabe "Pablo" Busato (BB)(seeBusato-history), and were one of the first acoustic Jazzguitars that have been copied or better to say were kind of "strongly inspired" by the famous Selmer-Guitars.

    In the further article(s) of the Busato-series we focus and briefly describe the details and features of original Busato-Guitars with exact description and images. Be sure to also read the articles about the Busato-history and Features of original Busato-Guitars.

    Bartolo Barnabe "Pablo" Busato, born 1902 in Chiuppano (Italy) began buildig guitars around 1925 and worked until shortly before his death in 1960. Busato had two daughters and one son and probably some relatives are still alive in Italy.
    Many people thought that Busato already died in 1952, but he sigened his last known guitars around 1958. Bartolo Busato died on 4th of July 1960 in Champigny sur Marne/France.

    Busato-Guitars have, like the famous Selmer-Guitars which were first on the market, a very special sound signature.

    Especially some features of their making have this special influence, and are of course of great interest, which we will be showing and investigating more detailed in our article-series Features of original Busato-Guitars.

    Here we show you the main features for a first glimbse:

    • Busatos braces are usually pointy (triangle) or have a triangle shape with a flat top.

    • like many vintage gypsy guitars, Busatos have a thick top of 125 thousand of an inch and are braced underneath with 3 top braces.

    • some Busato´s do often have some irregularities at the lower bout level, due to worn moulds. Interesting enough you might find the same kind of features on other guitars made by Busato under different synonymes like "Sonora", "Symphonia", "Beuscher" and "Paris Musicals", as on some guitars which were made without Label but still were beeing produced in his workshops too.

    • on many Busatos the sound hole (rosacea) is reinforced below the top with a thin wooden layer or made with even beautifully (pearl) inlays.

    • the backsides are mainly strongly arched and remind to beeing prototypes of Archtop-Guitars.

    • the top instead is rather less arched than usually Gypsyguitars are regularely

    • often their tops were made out of serveral pieces of wood (maybe due to lack of material in the war times)

    • the "moustaches" of the bridges have a special Form

    More details on Busato and his Instruments in the 2. part of this article-series Busato-History and in Features of original Busato-Guitars.

    • most necks of "Grand Modele" Busatos are three-piece necks with an inlay of ebony

    • in the first years the necks were often made from Tinted pear wood, later on they changed it to Rosewood with an ebony fretboard

    • the necks were simply glued into the Bodyblock

    • the sides often weren´t very strong made due to only 2 layers of laminated wood, against usually 3 layers with most other old Gypsyjazz-Guitars

    • many of the guitars made by Busato weren´t really "perfect made", better to say they had many small mistakes or wrinkles

    • often the Neckjoints weren´t really clean made, not middle adjusted to the bodyline, today one would say "badly crafted"

    • some headplates were slightly longer than the ones of other guitars of the same model

    • many Busatos were not really "beautiful looking" with, a lot of guitar tops are not very beautiful, some are pretty ugly with super wide and irregular grain patterns in the spruce, some even made from cheap rough pinewood

    Even if these facts are real, the Busato-guitars still have "that special something" and convince with their special sound image.

    Although many other luthiers have tried to lift the secrets of Busato-Guitars in the past, some have made some real effort in building nice guitars, but still never made it sound like a real Busato, thus beeing way more far away from beeing the real thing. Some (like Dupont) even just own the name and use it, still their instruments are worlds apart from a real Busato.

    Bernabe Bartolo Busato produced Guitars since 1925 until the late 1950ies. There are truely not many informations about Busato and his workshops. Even long time it was doubted that there even had been a person called "Busato" at all or if there was really a workshop at all, as there were different adresses he resided in and a couple different workshops worked with his name as well.

    Busato 1940 Moyen 01Meanwhile it is known that these different adresses, were Busato used to work in, really existed. There was one of his workshops at the Rue Orgemont from 1934-1943 and later on another second one at the Cite Griset No.4 inside the 11th District in Paris were Busato ran has workshops.

    His first adress that was documented from 1926 was in the Rue de Chaligny 34, within the 12th District in Paris. Since 1934 until 1943 he had one workshop in the Rue d’Orgemont 40 inside the 20th District in Paris.

    In the year 1943 he opened up a musicstore with the name "Everything for Music" directly on the Boulevard de Ménilmontant 140, also located in the 20th Parisian District. At the end of 1943 he changed place with his workshop from the Rue d’Orgemont into the Cité Griset 4 inside the 11th Parisian Arrondissement. Additionally in 1945 Busato opened another production-workshop in the Avenue de Coeuilly 73 in Champigny sur Marne, outside of Paris.

    In the beginning he had employed around 20-30 workers and guitarmakers, in the best years he even had up to 60(!) persons which made all kinds of instruments for him in his different workshops.

    Many people dont know that but at the same time Busato built guitars he also made other instruments like Mandolins, Banjos and Upright-Basses that he mostly let make at his own workshops by his co-workers. There were even Busato-Akkordeons that have possibly been made on his order from another company (Castagnolo or Fratelli Crosio), but which have been sold under his name in his workshops and musicstore. These instruments really existed which is certain today. Busato died in Paris 1960.

    Until his death Busato had trained many famous guitarmakers amongst them Jacques Favino, Siro Burgassi and Gino Papiri or Pierre Anastasio,  all guys that have been under his staff that worked for him in the first years until they started their own businesses in later years.

    Alike the famous Selmer- and Favino-Guitars and because of the rarity and demand of these guitars there are always "Busato"-instruments beeing "faked" and put on the market for expensive prices. Be sure to read our articles about "Features of original Busato-Guitars" and "Fake Busatos" were we put down all most important and known facts about these great guitars, with an example of a faked Busato-guitar wich has been offered on the internet shortly.

    Read more -> Busato-history


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  • The new "Model Bertino" Tabacco Series, available here



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  • favino bj1960 nolabelFavino-Gitarren zählen heute zu den berühmtesten Gypsyjazz-Gitarren überhaupt, direkt nach den originalen Selmer-Gitarren. Einen ähnlich hohen Stellenwert haben nur noch die ebenfalls mittlerweile sehr seltenen Busato-Gitarren.Jacques Favino

    Der große Erfolg der Favino-Gitarren liegt in erster Linie in ihrer speziellen Bauart die durch Jacques Favino (siehe Bild rechts) in den späten 40er Jahren entworfen wurde.

    Jacques Favino (in Piemont, Nord-Italien geboren)war, wie schon vor ihm einige andere sizilianische Gitarren- und Instrumentenbauer aus dem sizilianischen Catania, 1923 mit seiner Familie nach Paris  immigriert.

    Jacques Favino erlernt bereits in den frühen 1940er Jahren den Gitarrenbau. Er arbeitet zunächst in den Werkstätten von Bartolo Bernabe Busato und eröffnet erst um 1956 seine erste eigene Werkstatt in der Rue de Clignancourt 9 im Pariser Distrikt Montmartre und baute dort bis ca. 1982/83 seine Gitarren.

    Ab ca. 1982 übernahm dann sein Sohn Jean-Pierre Favino seine Geschäfte, wobei beide einige Jahre bis ca. 1984 gemeinsam in der Werkstatt Gitarren herstellten.

    Nach 1984 baute Jean-Pierre Favino zunächst die Gitarren im Stil seines Vaters für einige Jahre identisch weiter, bis er dann Ende der 1980er Jahre begann seine eigenen Wege im Gitarrenbau einzuschlagen und seine eigenen Gitarren-Modelle zu entwickeln. Weitere Details zu Favino-Gitarren in unserem Artikel Favino-History und Merkmale originaler Favino-Gitarrenfavinocatalog2
    Bis heute zählen die Favino-Gitarren seines Vaters Jacques Favino zu den Besten und teuersten Gypsyjazz-Gitarren auf dem Markt.

    In den späten 1950er Jahren beginnt Jacques Favino mit der Konstruktion von eigenen Gypsyjazzgitarren-Modellen (siehe Bild links oben eine Favino, Modell No.10, Bj. 1960).

    Grundsätzlich bot er dabei 2 Grundmodelle an: das Modell Jazz No.10 "Gitans" und das Modell Jazz No.10 "Macias" (siehe auch Bild links, Auszug aus einem alten Katalog von Jacques Favino aus dem Jahre 1978.

    Preislich unterschieden sich die Modelle weniger in Ihrer Konstruktion als in ihrer Ausführung. So gab es Modelle aus Ahorn, Rio Palisander und Indian Rosewood. Ganz typisch für Favino-Gitarren von Jacques Favino waren von Anfang an die dreiteiligen Ahorn-Hälse, die heute von einigen Gypsyjazz-Gitarrenbauern (z.B. Eimers Guitars od. Dell-Arte) nachempfunden werden.
    Ab den frühen 1990er Jahren beginnt Jean-Pierre Favino dann mit der Verwendung von 2-teiligen Ahorn-Hälsen. Weitere Infos zu Favino-Gitarren kann man hier in unserem Artikel "Merkmale originaler Favino-Gitarren" nachlesen.

    Berühmt gemacht wurden Favino-Gitarren durch viele berühmte Musiker die, bis heute, Favino-Gitarren spielen und/oder gespielt haben.
    Hierzu zählen Musiker wie z.B. Matelot Ferret, Louis Fays, Jacques Montagne, Henri Salvador, Georges Moustaki, Sarane Ferret, Baro Ferret, Georges Brassens, Paul "Tschan Tschou" Vidal, Mondine Garcia, Chatou Garcia, Enrico Macias, Ninine Garcia, Boulou Ferre, Elios Ferre, Christian Escoude, Maurice Ferret, Fapy Lafertin, Francois Moerman, Rodolphe Raffalli, Romane, Raphael Fays, Bireli Lagrene, Hansche Weiss, Ziroli Winterstein, Lulu Reinhardt, Holzmanno Winterstein, Dorado Schmitt, Patrick Saussois, Moreno Winterstein, Stochelo Rosenberg, Tschavolo Schmitt, Wawau Adler und viele, viele mehr.

    Weitere Infos hier in unserem Artikel zur History von Favino und auch auf der Website von Jean-Pierre Favino.

    In unserer Guitar-Gallery haben wir ein Archiv für alte Favinos angelegt um einen Überblick über die Modelle zu geben. Hier kann man wunderbar nach diesen Gitarren forschen und, z.B. auch im Falle eines Kaufes eines solch edlen Instrumentes die Bilder mit dem angebotenen Instrument zu vergleichen. So kann man, zumindest einigermaßen, im Vorfeld die Echtheit eines angebotenen Instrumentes vergleichen (siehe auch unsere Artikel zum Thema "falsche Favinos" und "Tipps zum Gitarrenkauf").

    Weiter zu History - Favino-Gitarren (1/2)


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  • favino bj1960Directly behind the original Selmer-/or Busato-Guitars the rare Favino-Guitars are within the most expensive and sought after Gypsyjazz-Guitars and count (for good reason) to the most famous as well.

    The great success of the Favino-Guitars (especially the Gypsyjazz-Models) are founded in their special way of making, invented by their creator Jacques Favino (image right) who started making them in the late 1940- and early 1950ies.Jacques Favino

    Jacques Favino (born in Piemont, North-Italy)immigrated in 1923  with his family from the sizilian village of Catania to Paris/France, like many other sicilian Guitar- and Instrumentmakers did before him, fleeing from the fashist Mussolini-Regime and plus suffering from unemployment.

    Jacques Favino started to learn the making of Stringed-instruments in the early 1940ies. Arriving in Paris he soon started to work in the workshops of Bartolo Bernabe Busato and opened up his first own workshop around 1956 in the Rue de Clignancourt 9 in the Parisian Distrikt of Montmartre, building and selling his guitars there until aproximately 1982/83.

    In 1978/79 Jacques started to withdraw from the business more and more. Beginning to work in his fathers workshop around 1976 his son Jean-Pierre Favino 1982 took over his business officially.
    But still the two, father and son, were working together there in the workshop until around 1984, supported by two more sicilian guitarmakers helping them in building all kinds of instruments. This time (1980-1984) is what was called the "transition period" afterwhat, as there were some instruments already signed by Jean-Pierre Favino but still made by his father or the two together in the old way of making.

    After 1984, when his father finally retired, Jean-Pierre Favino kept on building guitars in the same workshop in the Rue de Clignancourt 9 almost identically the same way he had learned it from his father, copying his type of models and designs. It was just until the late 1980- early 90ies when he began walking his own path in building guitars, developing his own kind of guitar-models. More Details about Favino-Guitars and their story you´ll find inside our articles Favino-Historyand Features of original Favino-Guitars.
    favinocatalog2Until today the Favino-Guitars, especially the ones of the father Jacques Favino, are considered the most expensive and best Gypsyjazz-Guitars on the Market.

    In the mid 1950ies when Jacques Favino started the construction of his famous Gypsyjazz-Guitar-Models (image top left, Favino Model No.10, built in 1960).

    Generally he offered 2 basic-models: the Model Jazz No.10 "Gitans" and the Model Jazz No.10 "Macias" (image left, an extract of an old Favino-catalog from the year 1978).

    The two models less distincted in their price but the making. Favino offered guitar-models made out of maple, Rio Palisandre and Indian Rosewood.

    Typically for Favino-Guitars of Jacques Favino from the beginning were the three-piece-maple-necks. A feature that today is again beeing copied by many guitarmakers that are building Selmer- and Favinostyle-Guitars (e.g. Eimers Guitars or Dell-Arte).
    In the early 1990ies when Jean-Pierre Favino began his own model-series he also started to invent his own style of this time 2-piece-maple-necks. More detailed Infos on Favino-Guitars you can find in our article "Features of original Favino-Guitars" were we briefly describe their special features.

    Favino-Guitars have been made so famous by the many musicians who played or still play until today.
    These are musicians like Matelot and Baro Ferré, Louis Fays, Jacques Montagne, Henri Salvador, Georges Moustaki, Sarane Ferré, Baro Ferret, Georges Brassens, Paul "Tschan Tschou" Vidal, Mondine Garcia, Chatou Garcia, Enrico Macias, Ninine Garcia, Boulou Ferre, Elios Ferre, Jacques Brel, Christian Escoude, Maurice Ferré, Fapy Lafertin, Francois Moerman, Rodolphe Raffalli, Romane, Raphael Fays, Bireli Lagrene, Hansche Weiss, Ziroli Winterstein, Lulu Reinhardt, Holzmanno Winterstein, Dorado Schmitt, Patrick Saussois, Moreno Winterstein, Stochelo Rosenberg, Tschavolo Schmitt and many, many more.

    More Infos on Favino in our articles on the History of Favino and on the actual website of Jean-Pierre Favino.

    In our JM-Guitar-Gallery we have put online anorganized Image-Archive for old Gypsyjazz-Guitars like Favinos (as well as Selmer-, Busato- and DiMauro-Guitars) to give you a detailed overview on the different models and for research on these rare guitars. Here you might take a look and find detailed information on these guitars, in case for a possible buy of an old Gypsyjazz-Guitar to define and compare the quality or details of an instrument to buy. So you might relatively sure get information about or if an instrument offered is really authentical. Be sure to read our articles about "Fake Gypsyjazzguitars" and "Tipps for buying guitars".

    Go to History - Favino-Guitars (1/2)


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  • busato bj1950busato-oval-hole-grand-modeleAlike in our article-series about "Features of original Selmer-Guitars", "Features of orirginal Favino-Guitars" and "Features of original DiMauro-Guitars", here in these article-series we briefly describe the details of original Busato-Guitars.

    Busato-Guitars, named after their creator the italian luthier Bartolo Barnabe "Pablo" Busato, were one of the first acoustic Jazzguitars that were "strongly inspired" by the original Selmer-Guitars of the famous italian luthier Mario Maccafferri (see also Busato-Guitars).

    A long time it was of doubt if there really existed a person called "Busato" or if this has just been a workshop with this name, as there  existed several adresses and workshops of that name.

    At the same time that Busato built guitars there were also Mandolins, Banjos and Uprightbasses beeing produced under his name. Even some Busato-Accordeons existed that were made on his order by some other makers or company (propably Castagnolo or Fratelli Crosio), which were sold under his name and in his workshops. So later on it was found out that Barnabe Busato truely existed. Busato died in Paris in 1960 (see also Busato-history).

    In these further article(s) of the Busato-series we focus and briefly describe the details and features of original Busato-Guitars with exact description and images.

    Because Bartolo Busato built many different guitar-models himself and let build by co-workers in his workshops, plus additionally it is known that he had built special edition-guitars for customers "on demand", today it´s a fact that there are all kinds of different Busato-guitars around that don´t have the typical features that Busato-guitars normally have, nevertheless they actually have been built in his workshops. Also there were guitars been made in his workshops for big musicstores in Paris and elsewhere which were sold under other brands for example Sonora, Symphonia, Paris Musical or Beuscher.
    In all there are more Busao-guitars then one might think, surely according to Busato´s long living- and working-period. Busatos were built between 1930 until 1959 in different sizes and all kind of shapes.

    General Features


    Generally Busatos can be divided into three main-categories: the so called "Grand modeles" (see image 1 left), the "Moyen Modele" and "Special Modeles". Some of the "Grand Modeles" have also been made as variation "Deluxe" or as D-hole-models.

    Bild 1: Busato1932Bild 2: Busato_1952_GrandModThe "Grand modele Deluxe" so to say was the Luxury-version, often decorated with wonderful inlays (see image 2, right).

    In the early 1930ies of his working-period Busato also produced some unusual shapes like the so called "Oblong-Modele" (see image at next page) as well as a couple of rare F-hole-Models.

    Very often many his guitars are just labeled as "1936" or "1940" the year they were built in, as often it´s Label inside the body misses.

    The most Busato-Models generally differ only in the way of their makings and features.

    Model-Variantions


    From the early 1940ies Busato mainly produced five different Variations of his guitarmodels:

    • Model 43 ("Moyen Modele"), mostly made out of Mahagoni, often with a pickguard and the typical BB-Tailpiece. Tuners were simple DeLaruelle with yellow tuning pegs.
    • Model 43 BIS, same size for sides 40cm, sides made from Mahagoni, brasilian Rosewood or Maple and tuners by SB Bilardi or BB DeLaruelle with caps.
    • Model 44, the famous "Grand Modele" with size of sides 41 cm and often (not always) 2 Braces at the bottom. Very othen these models were built with a three-piece-neck made from brasilian Rosewood with a stripe of black ebony in the middle, equipped with golden BB-tuners ("Grand Modele Deluxe"), actually all these original made by Salvatore Bilardi (same as for Favino).
    • Model 45, same Model like 44 but with additionally white bindings
    • Modele 46, in black Finish, a special pickguard and white bindings (see photo next page)

    Read more ->Features of original Busato-Guitars (2/3)

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  • In Part 2/3 of our article about Feautures of original Busatos we briefly describe the exact details of Busato-Guitars with descriptions and images.

    Label-Variations


    Busato-Guitar mostly had Labels glued into the insides, regrettably not stating any year of making or alike the original Selmer-Guitars with a continuing serialnumber, or as with original Favino´s with additional years. Many of these old instruments have "lost" their Labels over time or it has been removed (for whatever reason).

    So basically here are four different Busato-labels to distinguish: square ones and ovals with different stamps and printed statements. Commonly they were stating the name "B. Busato" plus additionally the adress of the workshops they were made in (Cite de Griset 4, Paris XI). In rare cases (mostly in the younger years from 1950) they even had a year on it and additionally the signing of Busato.

    label-moyen-griot Label_Busato_1940er
    green-label_z84g2jtx label signature busato-1956


    As stated earlier some guitars were made by Busatos workshops for other musicstores and/or distributors, so these guitars may have Labels of Symphonia, Paris Musical, Sonora and also some of them "Paul Beuscher".

    All of Busato´s guitars basically were made identically, which means the size of the bodies, shapes or design variated just litte (mostly 40 or 41 cm sides). Also the guitarmodels were mostly equipped with four "Bracings", as original Selmers do.

    Model-Features


    • The sides and backsides of the "Grand models" mostly were made from brasilian Rio-Palisandre.

    • the simplest "Moyen"-Model was made from walnut-wood, the top out of french spruce, the necks from Rosewood or also walnut.

    • some of the "Grand models" were also made from Rosewood, sides and backsides laminated brasilian Rio-Palisandre.

    The Headplates Bild 3: Kopfplatte Busato 1950

    Busato_Bj1950_2_05_2
    • The headplates of the "Grand Models" in pre- or after wartimes were decorated with a small metal-plate (brass) with the engravings "Busato Fabricant, 140 Blvd. Menilmontant" mounted (see image 4 right).

    Additionally many "Grand Modele Deluxe" had wonderful inlays and carvings on their headplates (see image left). It seems that some of the co-workers had left over their marks on those kind of wooden carvings for Busato´s Deluxe-guitars.

    Bild 5: Deluxe Busato Hals


    The Neck


    • another important feature of original Busatos are the three-piece-necks which have an inlay of ebony in the middle (see image 5 right).

    • the necks were often made from exotic Mahagony or Rosewood often with the midlle inlay of mahagony or ebony.

    Although the first Favino-Guitars (aprox. until 1990) have a three-piece-neck, but mostly made from maple. The typical feature of many "Grand or Moyen"- Busatomodels is the black ebeony stripe in the middle, starting with the year 1940. Some luthiers have begun copying this feature afterwhat, also often using a black inlay in the middle of the backside of their guitarnecks, but mainly not made from ebony...


    Read more -> Features of original Busato-Guitars (3/3)

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  • In Part 3/3 of our article about Feautures of original Busatos we briefly describe the exact details of Busato-Guitars with descriptions and images.

    The Tailpiece


    Another typical feature of original Busato-guitars are their tailpieces (if not changed...). The original Brass-tailpieces used by Busato had two big "BB"s (for Barnabe Busato, see image 6 left) engraved. Often on his guitars pure brass or silverplated brass-tailpieces were beeing used. On older models of the early period (1930-1938) also other metal tailpieces (see image 12 at the very bottom) might have been used.

    Bild 6: Busato Tailpiece busato-tuners

    The tuners


    The typical tuners (if not changed after) used from 1939/40 on Busato-guitars most of the time had the initials "BB" engraved on the outer tuner-caps all the same (like the tailpieces). Before that time also older kind of open-tuners came to use.

    The typical tuners are SB-Mechanics originally and were especially made from Salvatore Billardi for Busato with these engravings "BB" (similar to the Selmer-Guitars which also used SBs but had the big "S" engraved instead).

    Regrettably the tuners or tailpieces often have been changed on many guitars around, as if they might have been broken thru the years or if the owner wanted to use something else on his guitar instead (similar to Selmer- or Favino-Guitars). So these may not original if you find such an old instrument...

    Arched Top- and Backside


    Another, real unique characteristic of Busato-Guitars is the typical strong arched top-and backside, similar to today´s electric Archetop-Jazzguitars (see images 9 and 10). This was a feature that solely was invented by Busato in the late 1940ies with his guitars. No other Gypsyjazz-guitars from that period have this. busato-oval-hole-1940

    Alike Mario Maccaferri developed special features for his famous "Selmer-Guitars", which generally were the blueprint for Bartolo Busato´s guitarmodels, Busato also experimented already early with unusual methods to optimize his guitars continuesly and to develop them constantly.

    And also as Maccaferri once had developed sound-optimizations with his "Resonator" and other features, Busato all the same quickly understood that the arching of the tops and backsides had a great influence on sound and volume of a guitar.
    The principles of his development of the arched top- and backsides later on were the blueprint for other luthiers when developing their electric Jazzguitars ("Hollowbodies" and "Archetops") to optimize sound- and volume of their instruments.

    Busato-Guitars are the only acoustic Gypsyjazz-Guitars from that time which were equipped with rather stronly arched tops and backsides. 

    To achieve such strong arching different techniques were used: one technique was to scrape a bigger piece of wood to the right form, so the wood was tapered inside until the right form was achieved. Because this was a lot of work to do, a second technique was developed and used later on: serveral thin pieces of wood were glued together whilst beeing heated and pressed into the right arching-form until the glue was cold and solidified, thus keeping the arched form. After everything beeing laminated.

    Here is an example of a typical "arched backside" of a Busato made in 1946:
    Busato_1946

    Summary: to clearly identify an original Busato-Guitar without doubt take in account different facts and features.
    These are special features like model depent forms and other features (alike with Selmer- or Favino-Guitars):

    • the typical makingwith arched top- and backside
    • special inlays with the "Grand Models"
    • three-piece-necks, often with a black stripe of ebony in the middle of the backside
    • Tailpiece with engraved initials "BB"
    • SB-tuners with engraved initials  "BB" on the outside-caps

    Busato-guitars also have been made on demand (see page 1 of these article series) as "special custom models" for guitarrists, so it is most likely that even other strange shapes or atypical guitars that differ from the described features are to be found, which nevertheless originally have been made by Busato or came out of his workshops sold in his name (see images 11, 12, 13 and 14). Certainly most of the time real original Busato-guitars show the described typical features like described above.

    1952er_front2

    Busato, built 1952

    Busato_1938er_02

    Busato, built 1938

    busato_1933_oblong_front

    Busato, built 1933

    Busato 1952 GrandMod 01

    Busato, built 1950




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  • As already done in our article-series about Features of original Selmer-Guitars, Features of original Busato-Guitars and Features of original DiMauro-Guitars, in these article-series we briefly describe the most important features of original Favino-Guitars.

    The Serial Numbers #


    A very important and characteristic feature of Favinos of all years and ages starting around 1960 are the Serialnumbers. All Favino-guitars, alike the original Selmer-guitars, were equipped with continuing serialnumbers which are to find on a paperlabel inside the bodies glued into the bottom of the backside underneath the soundhole. The numbers printed and/or written by hand onto different kind of Labels started with No. 001 (1959) and went until No. 890 (built around 1982/83).

    In the beginning Jacques Favino was using pretty simple made printed Labels with the following insriptions:
    "Jacques FAVINO, Luthier Artisan, 9, Rue Clignancourt, Paris XVIII (Arrondisement), Année xxxx (year) and No. xxx (Serialnumber)" (image 1 left below).

    Favino_1956_Label_02 Fav_1973_No296_Label

    Later on (from about 1969) Jacques Favino changed the Label to a sligthly bigger form with added decorations (image 2, right). The inscription on these later Labels (starting around 1969) stated the following: "Jacques Favino, Luthier Artisan, Paris, No. xxx (Serialnumber, three digits!), Année xxxx (year)". Favino-1991-1050-Label

    Mostly the year and serialnumber on the Labels were filled in by hand (with Indian ink or fountain pen), so that the inscriptions might possibly have become unreadable over the years. In some cases it as well contained the signet of J. Favino and/or the name of the customer it was built for (supposedly if it was a custom made guitar).

    Another important fact is also that Jean-Pierre Favino after he had taken over the business from his father around 1983/84 was still using the same Labels for some years around!
    So between 1984 and 1990 there have been a couple of guitars been made by Jean-Pierre Favino which held the same old Labels than those of his father Jacques Favino - thus beeing mixed up and sometimes sold as original Jacques Favino´s guitars by accident, even if these were made by his son.

    To really distinguish these models from the years in question, one has to closely look at the exact making and Serialnumber, as there has been this transitional-period betwen 1980-1984 when both, father and son, were making guitars together in the workshop in the Rue de Clignancourt.

    With the beginning of 1990 Jean-Pierre Favino changed his Labels and used a new designed and blue decorated Label with the following contents (image 3, top left): "Jean-Pierre Favino, Luthier, 31160 Castelbiague, 61901027, No. xxxx (Serialnumber, now 4-digits!), personal signing and on the right the year of making (written by hand with Inkpen).

    The Tuners (machine heads)


    SB-Mechaniken Favino_1959_roundhole_03From the very beginning Jacques Favino always used the so called SB-Tuners (made by Salvatore Billardi), as already Busato and Selmer did on their guitars.

    These high-class tuners, which still do their duty on many of these old Favinos, were actually made in two different styles: in chromed metalwith additional metal caps and turning knobs made from horn later on also in hard-plastic (see image 12 right) and another variation completely made from chromed metal with additional metal caps (image 11 right/left).

    One distinctive feature of the SB-tunes were the big letters "SB" on the side of the metal-caps, of which he also produced in two different kinds: the older type (aproximately built between 1940 and 1950) with slightly smaller caps (image 12 right, with horn knobs) and a more modern type (aprox. from 1950 to 1985) with some bigger metal-caps and knobs (image 11 left).

    Salvatore Billardi, who was also an italian immigrant, worked from the late 1930ies until the mid 1980ies with all the great makers of Gypsyjazz-Guitars like Selmer, Busato and Favino as a supplier.
    Favino 1991 1050 - 09
    All these ordered the tuners with him, as of their high quality, but ordered their tuners especially handcrafted for them, with different engravings on the outside caps.

    Selmer had a big "S" on the side, Busato his typical "BB" and Favino used the standard-models of Billardi with his own engraving SB on the caps. Salvatore Billardi stopped his business and production when he retired in 1980 - one reason why Jacques Favino could only built his guitars with left over remainders of stock after that.

    Jean-Pierre Favino since 1990 solely uses the newly invented so called "Open Schaller"- Tuners (made by Schaller/Germany) on his guitars which are similar to SBs in quality and precision. Nevertheless do the SBs enter the rarity market today with high prices from around 300-400.- € per set.


    Read more -> Features of original Favino-Guitars (3/3)


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  • As already done in our article-series about Features of original Selmer-Guitars, Features of original Busato-Guitars and Features of original DiMauro-Guitars, in these article-series we briefly describe the most important features of original Favino-Guitars.

    Time-periods


    Generally one has to distinguish two basic time periods in Favino-Guitars:
    the Gypsyjazz-Models of the father Jacques Favino which were built between 1956 until 1983/84 and the Gypsyjazz-Models of his son Jean-Pierre Favino, built from 1983/84 until today. Additionally there is a short transition-period between 1980 and 1983/84 when both father and son, were building guitars together in the fathers workshop, until Jean-Pierre officially took over the business from his father.

    Here you can see the main differences: two Favinos built 1960 (image 1 left), a D-hole Model from 1980 (image middle), and respectively one model built by Jean-Pierre Favino as of 1996 (image 3 right).

    favinotable Fav_1982_Dhole_849 1996favino_02


    Period 1: Jacques Favino


    Both time periods and instruments generally vary amongst each other. The guitars built from around 1956 by Jacques Favino show slightly bigger bodies than the original Selmer-Guitars. Additionally the have completely other bracings, especially developed by Jacques Favino inside their bodies (see images below).
    All Models were exsitent as O-hole and also as D-hole-Models (see also Features of original Selmer-Guitars), whilst the O-hole models by far are in majority with both father and son.

    The bracings


    In contrast to the orginal Selmer-guitars designed by Mario Macafferri, Jacques Favino built his first acoustic Jazz-Guitars (named Model No. 10) with 5 bracings (image 4 left below), against the normally used 4 bracings of the Selmer-Guitars (image 5 below).

    This results in a completely other oscillation behaviour of the top, which primarily is responsible for the sound of an acoustic guitar.
    Favino 5 Bracing Selmer 4 Bracing
    Nevertheless there was also a kind of transition-period with Selmer-guitars according to bracings when Mario Macafferri had left Selmer in 1939, as the luthiers at Selmer then were experimenting with different variations of the basic-models originally constructed from Macafferri.
    This also explains why there are even different Selmer-Models with different bracings, as there are ones with 4, 5 or even only 3 bracings.

    favino construction planThe kind of special bracings developed and invented by Jacques Favino around early 1950ies for his own guitar-models, are responsable for the "typical  Favino-Sound" which supplies a round, balanced bass, crisp highs and a very assertive mid with a touch of the typical "growl" or "bark". At the right is a copy of the orginal contruction-plan for the old Model10-series (image right).
     
    You can distinguish this typical Favino-sound resulting from his way of making on many records of famous Gypsyjazz-Guitarrists like Tschan-Tschou Vidal, Bireli Lagrene or Hännsch´che Weiss, Moreno Winterstein or Tschavolo Schmitt (and many many other more) which all were typical Favino-players in the beginning. favinoManche

    The Necksfavino 1969 macias


    Commonly Jacques Favino installed three-piece maple-necks with a fretboard made out of ebony on all of his guitar-models (image 6 left). So this is a really typical feature of these guitars, which today is beeing blueprinted by other guitarmakers.
    One of his first series, the model Macias (originally introduced for Jaques Brel), additionally had wonderful inlays of real mother-of-pearl (image 7 right).


    The neckjoint

    fav neckjoint
    The neckjoint of Favino-guitars have been worked out very fine (see image 8 right), so that the higher registers of the guitar are accessed easily even despite of their bigger bodies. This also is a very typical feature in comparison to Gypsyjazz-Guitars and Selmer-copies of other makers, which often have clearly more roughly made neckjoints.

    The Headstock


    favino_010

    One more specialty of old Favino-Guitars (1960 - 1984) made by Jacques Favino are their headplates, which are different in the making compared to original Selmers: smaller at the top, therefore slightly bigger at the bottom (image 9 left). Favino 1991 1050 10

    The headstock of the later made guitarmodels made by Jean-Pierre Favino (starting from early around 1990) instead have been changed away from the original sizes of his fathers guitars to a form a little broader generally (see image 10 right).
    Between the years 1984 and 1990 Jean-Pierre Favino experimented with different forms, so there is a transition-period with different sizes of headstocks going on.
    Since around 1990 Jean-Pierre Favino additionally added his initals at the top of the headstocks of his guitars, stating: "JPFavino". The headstock on the guitars of his father between 1956 and 1983 never showed any initials instead.

    Read more -> Features of original Favino-Guitars (Part 2/3)


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  • For sale: the new "Model Bertino" Maple Series

    The specialty of this unique guitar is the design and the making. Unlike other Gypsyjazz Guitars and Selmer-copies, equipped with a strongly arched top and backside, similar to electric Archtop Jazzguitars.

    This guitar has been inspired by the so called "Busato"-Guitars (more Infos on Busato-Guitars here) which have been built in the 1930-1950ies and which meanwhile are sold as absolute rarities for prices between 7.000.- and 20.000.-€. Alike the rare Selmer-Guitars the Busatos are considered as the best Gypsyjazzguitars worldwide.

    This Demo-Instrument (Prototype) on sale here, is handuilt by luthier Edward Polak of Polak-Gypsyguitars (former ERG-Guitars). It is made from wonderfully grained Tigermaple (sides and back, see photos). The top is made from 3-layered spruce the back from 3-layered Tigermaple. The wood is beeing pressed thru hot steam into it´s shape to receive the strong arched form.

    This unique ERG-Guitar has a wonderful matte finish (french Finish), high quality Miller-Hardware for absolute precision, a Tailpiece made from pure brass and is equipped with a Trussrod to adjust the neck. The fretboard and the bridge is made from ebony, the three-piece neck also maple.

    This guitar sounds fantastic, has a loud prowerful tone with balanced mids and crisp highs. The neck has a top stringset (2mm at 1st fret, 3,5mm at 12th fret), playable super easy.

    Specifications:
    • Hals/Neck: maple
    • Zargen / Back/Sides: Tiger maple
    • Griffbrett / Fretboard: ebony
    • Hardware: Miller Tuners & Tailpiece
    • Type: arched Top Gypsyguitar


    This is what it sounds like:


    Special price offer: 1.750.- € + Shipping (Listprice 3.100.- €)


    For more information on this special offer contact me.

  • Geschichte der Gypsyjazz-Gitarren

    JazzManouche.de bietet in seiner Rubrik "JazzManouche-Guitars" viele detaillierte Informationen und geschichtlichen Background über die berühmten Selmer-, Busato-, Favino- oder DiMauro-Gitarren u.a. mit einer Guitar-Gallery mit mehr als 1.200 Bildern dieser Gitarren...

    See JazzManouche-Guitars
    selmer-863-label
  • History of Gypsyjazz-Guitars

    In our section "JazzManouche-Guitars" we offer many detailed informations and historical background about the famous Selmer-, Busato-, Favino- or DiMauro-Guitars with detailed descriptions for every guitarmodel plus our Guitar-Gallery containing more than 1.800 images of these great Guitars...

    See JazzManouche-Guitars
    selmer-863-label
  • In these further article(s) of the Busato-series we focus and briefly describe the details and features of original Busato-Guitars with exact description and images.

    "Busato"-Guitars were named after their maker Bartolo Barnabe "Pablo" Buzatto (renamed later to Busato (BB), and were one of the first acoustic Jazzguitars that have been "strongly inspired" by the original Selmer-Guitars of luthier Mario Macafferri.

    Bernabe Bartolo Busato (image bottom left), born 1902 in Chiuppano (Italy) started making guitars around 1925 when he arrived in Paris/France and worked until shortly before his death in 1960. Bartolo Busato died at the 4th of Juli 1960 in Champigny sur Marne/France.
    Bartolo_Barnabe_Busato
    There are truely not many informations about Busato and his workshops. Busato produced Guitars since early 1920ies until the late 1950ies.
    Even for a long time it was doubted that there had ever been a person called "Busato" at all or if there was really a workshop with that name at all, as there were different adresses he resided in and a couple different workshops worked for his name as well.
    Busato 1940 Moyen 01
    Meanwhile it is known that these different adresses were Busato used to work in really existed. One of his known workshops was in Paris/France at the Rue Orgemont from 1934-1943 and later on there was another second one at the Cite Griset No.4 inside the 11th District in Paris. These were the places Busato ran has workshops.

    (Photo courtesy of ©Michael Dregni)

    His first adress that was documented from 1931 was in the Rue de Chaligny 34, within the 12th District in Paris when he officially registered his commercial business in February 1931 under "Musical Instruments Works and Repairs". Since 1934 until 1943 he had one workshop in the Rue d’Orgemont 40 inside the 20th District in Paris.
    signet BusatoIn 1943 he additionally opened up a musicstore with the name "Everything for Music", directly on the Boulevard de Ménilmontant 140, also located in the 20th Parisian District.

    At the end of 1943 he completely changed place with his workshop from the Rue d’Orgemont into the Cité Griset 4 inside the 11th Parisian Arrondissement. Additionally in 1945 Busato opened again another third production-workshop in the Avenue de Coeuilly 73 in Champigny sur Marne, outside of Paris, where he used to life as well.

    In the beginning of his business he had employed around 20-30 co-workers and guitarmakers, in the best years he even had up to 60(!) persons which made all kinds of instruments for him in his different workshops.

    Busato ModOblong 1930Many people dont know that but at the same time Busato built guitars he also produced and sold many other instruments under his name like Mandolins, Banjos and Upright-Basses that he mostly let make at his own workshops by his co-workers. There were even Busato-Akkordeons that have possibly been made on his order from another italian company (Castagnolo or Fratelli Crosio), but which have after been sold under his name in his workshops and musicstore. These instruments really existed which is certain today.

    Many Luthiers in this time were selling their instruments through dealers with large shops like Paul Beuscher, Symphonia and Paris Musical in France or Sonora in Italy. Many of Beuscher-guitars as most Symphonias, Sonoras or "Paris Musical"-guitars were actually built by Busato, but have just been sold with another label.Busato GrandModele 1952

    Barnabe Busato died from a heart attack on July 4 th 1960, at his house located at the same address as his shop in Champigny.

    Until his death Busato had trained many famous Luthiers amongst them Jacques Favino (who worked for him until 1946), Siro Burgassi, Gino Papiri or Pierre Anastasio. All these guys have been working for him in his staff over the first years of the early years of 1925 to 1948, until some of them started their own businesses and workshops in later years.

    Because of the rarity and big demand of the Busato-guitars alongside the famous Selmer- and Favino-Guitars there are always "Busato"-instruments beeing "faked" and put on the market for expensive prices. When buying such an expensive instrument it is of great importance to watch out for their real features and details.

    Be sure to read our articles about "Features of original Busato-Guitars" and "Fake Busatos" were we put down the most important and known facts about these great guitars, with an example of a faked Busato-guitar wich has been offered on the internet shortly.

    Read more -> Features of original Busato-Guitars


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  • busatoBusato-Gitarren gehören nach den raren Selmer-/Maccaferri-Gitarren wegen ihres unnachahmlichen Sounds heute zu den teuersten und meistgesuchten Gypsyjazz-Gitarren weltweit.

    Die "Busato"-Gitarren, benannt nach ihrem Gitarrenbauer Bartolo Barnabe "Pablo" Busato (BB), waren mit die ersten so zusagen "nachgebauten", besser gesagt durch die original Selmer-Gitarren inspirierten akustischen Jazzgitarren.

    Bartolo_Barnabe_BusatoBartolo Busato, geboren 1902 in Chiuppano (Italien) begann mit dem Gitarrenbau ca. 1925 und arbeitete bis kurz vor seinem Tod 1960. Bartolo Busato starb am 4. Juli 1960 in Champigny sur Marne.

    In den späten 1920er Jahren waren viele italienische Immigranten nach Paris gekommen.

    Als einer der ersten kam Vincenzo Jaccobacci, ein Instrumentenbauer aus Catania (einer der ärmsten Regionen in Sizilien) 1920 nach Paris.

    Er holte in den folgenden Jahren viele andere nach, teilweise mit festen Arbeitsverträgen, um für ihn zu arbeiten. Unter Ihnen waren Gitarrenbauer wie Jacques Favino, Bernabe Busato, Anastasio, Carbonel, Olivieri, Gerome (Philippe Moneret), Antoine Di Mauro, Jacques Castelluccia, Virente-Barcelonia, Burgassi, Couesnon und viele andere.
    Erfahren Sie viele weitere Details auch in unserem 2. Teil dieses Artikels und in Merkmale von original Busato-Gitarren.

    So kam es dass mit Jaccobacci seit den frühen 20er Jahren sehr viele andere sizilianische Gitarrenbauer die wunderbaren Gypsyjazz-Gitarren in den folgenden Jahren entwarfen und bis in die späten 1970er Jahre herstellten.
    Alle diese später berühmt gewordenen Gitarren- und Instrumentenbauer hatten eine renommierte Akademie für Instrumentenbau in Catania absolviert und hatten dadurch alle eine hervorragende Verarbeitungstechnik und detalliertes Wissen über genaue Klangeigenschaften von Instrumenten.

    Bernabe Bartolo Busato produzierte Gitarren seit 1925 bis in den späten 1950er Jahre. Es gibt leider nicht sehr viel Informationen über Busato und seine Werkstatt. Lange war sogar unbekannt ob es wirklich eine Person namens "Busato" überhaupt gab oder ob dies nur der Name einer Gitarrenbau-Werkstatt war, denn es gab einige unterschiedliche Adressen und es existierten eine zeitlang sogar mehrere Werkstätten dieses Namens.

    Busato 1940 Moyen 01Mittlerweile ist bekannt dass es verschiedene Adressen gab an denen Busato arbeitete, so von 1934-1943 die Rue Orgemont und später die Cite Griset No.4 im 11. District in Paris.

    Seine erste Adresse ab ca. 1926 war 34, Rue de Chaligny, im 12. District in Paris. Von 1934 bis 1943 hatte er seine Werkstatt in der Rue d’Orgemont 40 im 20. District in Paris.
    Im Jahr 1943 eröffnete er ein Musikgeschäft mit dem Namen "Everything for Music" auf dem Boulevard de Ménilmontant 140 ebenfalls im 20. Pariser District. Ende 1943 verlegte er seine Werkstatt von der Rue d’Orgemont in die Cité Griset 4 im 11. Pariser Arrondissement. Zusätzlich öffnete Busato 1945 eine Produktionsstätte in der Avenue de Coeuilly 73 in Champigny sur Marne, ausserhalb von Paris.

    Er beschäftigte an den verschiedenen Standorten 20-30 Mitarbeiter, in den besten Tagen sogar bis zu 60(!) Personen welche verschiedene Instrumente für ihn in seinen Werkstätten herstellten.

    Busato baute etwa zur gleichen Zeit wie die Gitarren auch Mandolinen, Banjos und Kontrabässe die er in seinen Werkstätten herstellen liess. Auch gab es Busato-Akkordeons die möglicherweise in seinem Auftrag von einer anderen Firma (Castagnolo oder Fratelli Crosio) hergestellt wurden, die aber mit seinem Namen und in seiner Werkstatt verkauft wurden. Solche von Bartolo Barnabe Busato gebauten Instrumente existierten also wirklich, wie sich später herausstellte. Busato starb 1960 in Paris. Auch Django besass eine Busato-Gitarre (siehe Bild rechts oben, Djangos Busato, Bj. 1950).

    Viele später bekannt gewordene Gitarrenbauer wurden in den Werkstätten von Busato ausgebildet wie z.B. Jacques Favino, Siro Burgassi and Gino Papiri or Pierre Anastasio.

    Wie auch bei den berühmten Selmer- und Favino-Gitarren werden mittlerweile aufgrund der großen Nachfrage leider auch immer wieder gefälschte Instrumente als originale "Busato" für teures Geld angeboten. In unserem Artikel "Merkmale von original Busato-Gitarren" versuchen wir einmal die wichtigsten Faktoren zusammen zu stellen die seine Instrumente ausmachen. Und in dem Artikel "Fake Busatos" zeigen wir das Beispiel einer kürzlich im Internet angebotenen offensichtlich falschen Busato.

    mehr über Busato-Gitarren lesen


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  • Due to the worldwide growing Django-Scene and thus the resulting demand for these guitars today more and more luthiers started to build copies of the worldfamous Selmer-Guitars avaliable for almost every purse.

    The most famous names of guitarmakers and as the "european masters" of their profession are to mention Leo Eimers (NL), Maurice Dupont (F) , Jean-Pierre Favino (F) or Matthias Voigt (D). These luthiers are to mention as the "Kings class" of building gypsyjazz-guitars.


    A few examples of my own GJ-guitars made by:
    Leo Eimers (1), Maurice Dupont (2), Matthias Voigt (3) and Polak-Gypsyguitars (4)

    mod_bertino dupont_md60 Voigt No16 01 kl mod bertino tobacco 800x535


    Of course there are many other guitarmakers who built very good handcrafted guitars in high-quality for reasonable prices.

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  • Selmer 1933

    Selmer/Macccfferri, 1932

    dimauro 1940 ch 01 20121018 1066792338

    DiMauro Special Chorus, 1942

    Auf den hier folgenden Unterseiten finden sich jede Menge detaillierte Informationen zu den berühmten Selmer-, Busato-, Favino- und DiMauro-Gitarren.

    JazzManouche.de bietet hier kompakte, zusammengefasste Infos über die genauen Details dieser seltenen und teuren Gypsyjazz-Gitarren, wie die Geschichte dieser Gitarren und ihrer Hersteller.

    Aber auch die genauen Merkmale dieser seltenen Instrumente und viele Backround-Informationen zu genauen Details der Gitarren und wie und woran man sie erkennen kann.

    Dies ist insbesondere im Hinblick auf den Erwerb eines solchen Instrumentes von Belang, denn diese Gitarren sind durch ihr Alter und die Tatsache dass von allen Instrumenten zu ihrer Zeit nur eine sehr begrenzte Anzahl gebaut wurde und sie mittlerweile nicht mehr hergestellt werden, durchaus des öfteren nur noch sehr teuer zu käuflich zu erwerben.

    So liegen die Preise für eine original Selmer-Gitarre (je nach Baujahr und Zustand) meist im 5-stelligen Euro-Bereich, Favinos, Busatos und DiMauros liegen immer noch gut im 4-stelligen Euro-Bereich. Wer soviel Geld für eine Gitarre ausgibt muss genau wissen was für ein Instrument er erwirbt, denn leider tummeln sich, wie bei anderen Raritäten auch (Stichwort Gemälde, alte Geigen und andere rare Kunstobjekte) natürlich auch einige Fälscher solcher Instrumente auf dem Markt.
    Und bei einer 4 bis 5-stelligen Euro-Investitionssumme kann das schnell zum Desaster werden wenn man ein solches gefälschtes Instrument erwirbt und später erfahren muss dass man mit Zitronen gehandelt hat...

    Dafür bietet sich unsere JM-Guitar-Gallery zur Recherche von Seriennummern und genauen Details bestimmter Gitarren an (wir haben mittlerweile über 1.800 Bilder in unserer Gallery), wie auch die Detail-Seiten der einzelnen Gitarrenmodelle (Selmer-, Busato-, Favino- und DiMauro-Gitarren) auf denen man genau erfahren kann anhand welcher Merkmale man solche alten Gitarren recht genau bestimmen und so auch Fälschungen erkennen kann.

    Natürlich gibt es inzwischen auch jede Menge anderer Gitarrenbauer die Aufgrund steigender Nachfrage diese Instrumente heute zu erschwinglichen Preisen zwischen 400.- und +/- 5000-10.000.- € nachbauen. Hier kann man sich auf unserer Seite über JM-Gitarrenbauerinformieren und Adressen dieser Hersteller in Erfahrung bringen.




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  • Selmer 1933dimauro 1940 ch 01 20121018 1066792338On the following pages you find lots of detailed  informations about the famous Selmer-, Busato-, Favino- and DiMauro-Guitars.

    JazzManouche.de offers you compact and collected  infos on the exact details of these rare and expensive guitars, as of their history and their makers.
    The more we also briefly describe the exact details of these rare instruments plus give you many more background-infos to these details and how you can recognize those kind of instruments.

    This may be of great interest especially when buying such an instrument, as these guitars nowdays are really expensive due to their pure age and out of the fact that many of these have just been produced in a limited amount. So they are rarely for sale meanwhile for high prices up to 5-digit Europrices.

    So the prices for a rare original Selmer-Guitar (depending on its age ans state) vary from 10.000 to "OpenEnd"-prices up to 30-40.000.- EUR. Original Favinos, Busatos and DiMauro-Guitars are mostly buyable around 4-digit Euro-prices.

    If you spent that much money on a guitar you need to know exactly if the instrument that you want to buy is really original.
    As of everywhere else on the internet as well there are cheaters and forgers around on the market that try to sell (mostly cheap) forged copies of these kind of rare guitars as "real ones" to people who dont know the exact details of them.
    And paying a 4-5-digit sum for a guitar like that may end up in a real desaster very quick for you if you notice you have been cheated afterwhat...

    Thats one of the reasons we offer our JM-Guitar-Gallery for reseach of serialnumbers and other details of certain rare Gypsyjazz-Guitars (meanwhile we have 1.800+ images of old Gypsyjazzguitars in our Gallery). On our detailpages of the JM-Guitar-Gallery as inside the description-pages of Selmer-, Busato-, Favino- and DiMauro-Guitars you are able to find lots of detailed information on the specific details of these instruments with a brief description and images of every kind of guitarmodel and how to determine what kind of instrument has which kind of feature to recognize it right away.

    Of course meanwhile worldwide there are other guitarmakers of all nations who built these kind of Selmer-Copies nowdays for worthwhile and payable prices between 400.- and +/- 5000-10.000.- EUR. On this page we give you an overview of these JM-Guitarmakers with webpages and adresses.




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  • busato bj1950busato-oval-hole-grand-modeleWie auch schon in unserem Artikel über die "Merkmale originaler Selmer-Gitarren" versuchen wir hier nun einmal in diesem Artikel die Merkmale originaler Busato-Gitarren zu beziffern und zu benennen.

    Busato-Gitarren, benannt nach ihrem Gitarrenbauer Bartolo Barnabe "Pablo" Busato, waren eine der ersten "nachgebauten" bzw. durch die original Selmer-Gitarren von Mario Maccafferri inspirierten akustischen Jazzgitarren (siehe auch Busato-Gitarren).

    Lange war unbekannt ob es wirklich eine Person namens "Busato" überhaupt gab oder ob dies nur der Name einer Gitarrenbau-Werkstatt war, denn es gab unterschiedliche Adressen und existierten eine zeitlang sogar mehrere Werkstätten dieses Namens.

    Es gab etwa zur gleichen Zeit wie die Busato-Gitarren auch Mandolinen, Banjos und Kontrabässe die er herstellte, auch Busato-Akkordeons die möglicherweise in seinem Auftrag von einer anderen Firma (Castagnolo oder Fratelli Crosio) hergestellt wurden, aber mit seinem Namen und in seiner Werkstatt verkauft wurden. Barnabe Busato existierte also wirklich, wie sich herausstellte. Busato verstarb 1960 in Paris (siehe auch Busato-Gitarren). 

    Da Bartolo Busato viele verschiedene Gitarren-Modelle baute und in seinen Werkstätten bauen liess und auch bekannt ist dass er "im speziellen Kundenauftrag" diverse Sondermodelle verschiedener Gitarren baute, gibt es durch aus verschiedenartige Gitarren welche nicht die typischen Merkmale seiner eigenen entworfenen Modelle haben, durchaus also anders aussehen, aber dennoch in Busato´s Werkstätten gebaut wurden.
    Insgesamt gibt es insgesamt wohl mehr Busato-Gitarren als man ggf. vermuten mag, was sicher an der langen Lebens- und damit Arbeitszeit von Barnabe Busato lag. Busatos wurden in der Zeit von 1930 bis 1959 in verschiedenen Formen hergestellt.

    Allgemeine Merkmale


    Man kann Busatos in drei Hauptkategorien unterteilen: die sog. "Grand modele" (siehe Bild 1 links), "Moyen Modele" und "Special Modele". Einige der "Grand Modeles" gab es auch als "Deluxe" oder auch als D-Loch Variante.

    Bild 1: Busato1932Bild 2: Busato_1952_GrandModDas "Grand modele Deluxe" war sozusagen die Luxusausführung, oft mit wundervollen Einlegearbeiten und Intarsien versehen (siehe Bild 2 rechts).

    In den frühen 1930er-Jahren seines Schaffens produzierte Busato auch einige ungewöhnliche Formen wie das sog. "Oblong-Modele" (siehe Bild nächste Seite) und einige wenige F-Loch-Modelle.

    Oft werden viele dieser Gitarren einfach mit "1936er" oder "1940er" Baujahr (usw.) bezeichnet, da schlichtweg das Label fehlt.

    Die meisten Busato-Modelle unterscheiden sich generell hauptsächlich in ihrer Ausführung.

    Modell-Varianten


    Ab den 1940er Jahren produzierte Busato hauptsächlich 5 verschiedene Ausführungen:

    • Model 43 ("Moyen Modele"), meist aus Mahagoni, oft mit einem Schlagschutz und dem typischen BB-Tailpiece. Mechaniken waren einfache Delaruelle mit gelben Knöpfen.
    • Model 43 BIS, gleiche Zargenbreite 40cm, mit Zargen aus Mahagoni, brasilian Rosewood oder Maple und Mechaniken von SB Bilardi oder BB Delaruelle mit Kapseln.
    • Model 44, das berühmte "Grand Modele" mit Zargenbreite 41 cm und oft (nicht immer) 2 Braces im Boden.
    Sehr oft wurden diese Modelle mit einem dreiteiligen Hals in brasilian Rosewood ausgestattet und hatten goldene BB-Mechaniken ("Grand Modele Deluxe").
    • Model 45, gleiches Modell wie 44 mit weissen Bindings
    • Modele 46, in schwarzem Finish, einer speziellen Schlagplatte und weissen Bindings (siehe Foto nächste Seite)

    Weiter zu Merkmale originaler Busato-Gitarren (2/3)

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  • In dieser Artikelserie beschreiben wir, wie auch schon in unseren Artikelserien Merkmale originaler Selmer-Gitarren, Merkmale originaler Favino-Gitarren und Merkmale originaler DiMauro-Gitarren, die wichtigsten Merkmale von original Favino-Gitarren. In Teil 2 dieser Serie beschreiben wir die Details zu Labells, Modell-Eigenschaften und Hälsen der Busatos.

    Label-Varianten


    Busato-Gitarren hatten im Korpus meist auch entsprechende Labels im Korpus, allerdings nicht wir bei den Selmer-Gitarren mit fortlaufenden Seriennummern und/oder wie bei Favinos zusätzlich mit Jahreszahlen versehen. Viele dieser alten Instrumente haben über die Jahre ihre Labels "verloren" oder diese wurden aus unerfindlichen Gründen entfernt.

    label-moyen-griot Label_Busato_1940er
    green-label_z84g2jtx label signature busato-1956


    Einige Gitarren wurden von Busatos Werkstätten später auch für andere Firmen oder Läden hergestellt so z.B. haben einige dieser Gitarren Labels von Symphonia, Paris Musical, Sonora, und ebenfalls einige der "Paul Beuscher" Gitarren-Serien.

    Vom bautechnischen her gesehen waren o.g. Modelle meist identisch, d.h. die Stärke der Zargen und die Bauform an sich unterschieden sich nicht oder nur unwesentlich (40 od. 41 cm Zargen). Ebenso die sog. "Bracings" also die Verstrebungen im inneren der Instrumente bestanden meist aus 4 Bracings, wie die originalen Selmer Gitarren auch.

    Modell-Eigenschaften


    • Die Zargen und die Rückseite der "Grand models" waren meist aus brasilianischem Rio-Palisander.

    • Das einfachste "Moyen" Modell bestand meist aus Walnuss-Holz, die Decke aus französischer Fichte, die Hälse waren aus Rosewood oder ebenfalls Walnuss-Holz.

    • Einige der "Grand models" waren auch aus Rosewood, die Zargen und die Rückseite oft laminiertes brasilianisches Rio-Palisander.

    Die Kopfplatte (Headplate) Bild 3: Kopfplatte Busato 1950

    Busato_Bj1950_2_05_2
    • Auf der Kopfplatte der "Grand Models" war in der Vor- und Nachkriegszeit eine kleine Messing-Platte mit der Bezeichnung "Busato Fabricant, 140 Blvd. Menilmontant" angebracht (siehe Bild 4).

    Viele "Grand Modele Deluxe"-Modelle hatten wunderbare Einlegearbeiten und Schnitzereien in den Kopfplatten eingearbeitet (siehe Bild links)

    Bild 5: Deluxe Busato Hals


    Der Hals (Neck)


    • Ein weiteres wichtiges Merkmal von originalen Busatos sind die dreiteiligen Hälse, die in der Mitte einen eingelegten Streifen aus Ebenholz besitzen (siehe Bild 5).

    • Die Hälse waren meist aus exotischem Mahagony oder Rosewood mit einem Mittelstreifen aus Mahagony.

    Auch die ersten Favino-Gitarren (ca. bis Bj. 1990) weisen einen dreiteiligen Hals auf, jedoch ist dieser eingearbeitete Streifen aus schwarzem Ebenholz ein typisches Merkmal einer Busato ab den Baujahren 1940. Einige Gitarrenbauer heutiger Selmer Kopien haben dies nachempfunden und legen ebenfalls schwarze Streifen in ihre Gitarrenhälse ein, jedoch meist nicht aus Ebenholz.


    Weiter zu Merkmale originaler Busato-Gitarren (3/3)

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  • In dieser Artikelserie beschreiben wir, wie auch schon in unseren Artikelserien Merkmale originaler Selmer-Gitarren, Merkmale originaler Favino-Gitarren und Merkmale originaler DiMauro-Gitarren, die wichtigsten Merkmale von original Favino-Gitarren. In diesem Teil 3 der Serie behandeln wir die Details zu Tailpieces, Mechaniken und weiteren Eigenschaften der Busatos.

    Der Saitenhalter (Tailpiece)


    Andere typische Erkennungsmerkmale von Busato-Gitarren sind u.a. das Tailpiece mit den Initialen "BB" (zwei grosse "B"s für Barnabe Busato, siehe Bild 6). Es wurden auf seinen Gitarren fast ausschliesslich solche versilberten Messing-Tailpieces verbaut.

    Bild 6: Busato Tailpiece busato-tuners

    Die Mechaniken


    Auch die Mechaniken (Bild 7 rechts) die auf den  Aussenkapseln ebenfalls die Initialen "BB" ausweisen sind ein typisches Merkmal.

    Diese Mechaniken sind eigentlich SB-Mechaniken und wurden von Salvatore Billardi speziell mit der Gravur "BB" für Busato hergestellt (ähnlich den Selmer-Gitarren mit dem eingravierten "S").

    Allerdings sind leider über die Jahre bei vielen Instrumenten durchaus auch (ähnlich wie bei Selmer- oder Favino-Gitarren) oft defekte Mechaniken oder Tailpieces durch andere Teile ersetzt worden, sodass diese nicht vielleicht mehr original sind.


    Gewölbte Decke und Boden (arched Top- and Backside)


    Ein weiteres, absolut eindeutiges "Alleinstellungsmerkmal" von Busato-Gitarren ist die typische stark gewölbte Front- und Rückseite der Gitarren ("arched Backside"), ähnlich wie bei den Decken heutiger Archetop-Jazzgitarren (siehe Bild 9 und 10) die Busato in den späten 40er Jahren bei seinen Gitarren einführte. busato-oval-hole-1940

    Bartolo Busato experimentierte schon früh mit ungewöhnlichen Mitteln, die durch Mario Maccaferri weiter entwickelten "Selmer-Gitarren" welche er mit seinen Gitarren ja prinziell "nachbaute", kontinuierlich zu verbessern bzw. weiter zuentwickeln.

    Ähnlich wie Maccaferri seinerzeit mit dem Resonator, fand Busato schnell heraus dass die Wölbung einer Gitarren-Decke einen grossen Einfluss auf die Lautstärke und den Ton einer Gitarre haben kann.
    Die von ihm entwickelten gewölbten Decken und Backsides wurden später bei der Entwicklung elektrischer Jazzgitarren ("Hollowbodies" und "Archetops") von anderen Gitarrenbauern übernommen um deren Klangeigenschaften zu verbessern.

    Busato-Gitarren sind daher die einzigen akustischen Gypsyjazz-Gitarren die es aus dieser Zeit gibt welche mit solch teilweise sehr stark gewölbten Decken und Böden ausgestattet sind.

    Dabei wurden verschiedenen Verfahren angewandt: zum einen wurde die Decke und die Rückseiten teilweise aus einem dickeren Stück Holz heraus-"geschabt". Das Holz wurde also nach innen künstlich verjüngt. Da diese Arbeitsmethode aber sehr aufwendig war begann man damit dünnere Holschichten mehrfach übereinander zu verleimen und diese dann mit einer Art "heissem Pressverfahren" in die gewünschte Form zu bringen bis das Holz erkaltet in dieser Form erstarrte und die Form behielt.

    Hier das Beispiel einer "Arched Backside" an einer Busato aus dem Jahr 1946:
    Busato_1946

    Man muss also, um eine Busato-Gitarre zweifelsrei zu identifizieren, immer mehrere Faktoren beachten.
    Hierzu zählen spezielle modelltypische Merkmale (ähnlich wie auch z.B. bei Selmer- oder Favino-Gitarren):

    • die typische Bauform mit gewölbter Decke und stark gewölbter "arched" Rückseite
    • spezielle Einlege- und Intarsienarbeiten bei den "Grand Models"
    • dreiteilige Hälse mit einem Streifen aus Ebenholz auf der Mitte der Rückseite ab ca. 1940
    • Tailpiece mit eingravierten Initialen "BB" (kann verändert worden sein)
    • gekapselte Mechaniken mit ebenfals eingravierten Initialen "BB" auf den Deckkappen (kann verändert worden sein)

    Busatos wurden in einigen Fällen wie schon vorher beschrieben in vielen Fällen auch als Sondermodelle nach den Wünschen von Gitarristen angefertigt, so das auch durchaus einige seltene Modelle auf dem Markt sein können, die in Form und Ausstattung von den o.g. Kriterien abweichen können (siehe Bild 11, 12, 13 und 14).

    Allerdings sind dennoch in den meisten Fällen bei echten Busatos die typischen Merkmale wie die Busato-typische "arched" Rückseite und entsprechende dreiteilige Hälse, Tailpieces mit Initialen etc. zu beobachten.

    1952er_front2

    Busato, Bj. 1952

    Busato_1938er_02

    Busato, Bj. 1938

    busato_1933_oblong_front

    Busato, Bj. 1933

    Busato 1952 GrandMod 01

    Busato, Bj. 1950




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  • In dieser Artikelserie beschreiben wir, wie auch schon in unseren Artikelserien Merkmale originaler Selmer-Gitarren, Merkmale originaler Busato-Gitarren und Merkmale originaler DiMauro-Gitarren, die wichtigsten Merkmale von original Favino-Gitarren.

    Die Zeitperioden


    Grundsätzlich muss man bei Favino-Gitarren 2 verschiedene Zeitperioden unterteilen:
    die Gypsyjazz-Modelle des Vaters Jacques Favino wurden gebaut von ca. 1956 bis 1982/83 und die Gypsyjazz-Modelle seines Sohnes Jean-Pierre Favino, gebaut ab 1983/84 bis heute.

    Hier zu sehen eine Favino Bj. 1960 (Bild 1 links) und je ein Modell von Jean-Pierre Favino, ein D-hole Modell aus 1976 (Bild 2 rechts), sowie aus Bj. 1996 (Bild 3 rechts).

    favinotable Fav_1982_Dhole_849 1996favino_02


    Periode 1: Jacques Favino


    Beide Zeitperioden und ihre Instrumente unterscheiden sich grundsätzlich. Die ab ca.1956 von Jacques Favino gebauten Gitarren weisen eine grössere und dickere Bauform des Korpus als die der Selmer-Gitarren auf und haben eine andere, eigens durch Jacques Favino entworfene Anordnung der Bracings (Verstrebungen) im Korpus selbst.
    Alle Modelle gab es von Anbeginn sowohl als O-Loch, als auch als D-Loch-Modelle (siehe auch Merkmale originaler Selmer-Gitarren), wobei die O-Loch-Modelle bei Favinos beider (Vater und Sohn) weitaus in der Überzahl sind.

    Die Verstrebungen (Bracings)


    So baute Jacques Favino seine ersten akustischen Jazz-Gitarren-Modelle No. 10 mit 5 Verstrebungen (Bild 4) entgegen den original konstruierten 4 Bracings der Selmer-Gitarren (Bild 5). Dies ergibt ein komplett anderes Schwingungsverhalten der Decke, die ja hauptsächlich für den Sound einer akustischen Gitarre verantwortlich ist.

    Favino 5 Bracing Selmer 4 BracingAllerdings gab es nach dem Weggang von Mario Macafferri von Selmer auch eine sog. "transitional Period", also eine Übergangsphase in der mit verschiedensten Veränderungen des von Macafferri entworfenen Grundmodells experimentiert wurde.

    Das erklärt auch, warum es durchaus unterschiedliche Selmer-Modelle mit verschiedenen Bracings (sowohl mit 4, 5 aber auch sogar nur 3 Bracings) gibt.

    favino construction planDie von Jacques Favino sehr früh Ende der 50-Jahre entworfenen Bracings seiner Gitarrenmodelle sind ausschlaggebend für den "typischen" Favino-Sound: runde Bässe, crispe Höhen und durchsetzungsfähige Mitten, mit einem Touch "Knurren" dabei.

    Man kann diesen typischen Sound auf vielen Schallplattenaufnahmen der grossen Gypsyjazz-Gitarristen wie Tschan-Tschou Vidal, Bireli Lagrene oder Hännsch´che Weiss, Moreno Winterstein oder Tschavolo Schmitt (und viele viele andere mehr) eindeutig heraus hören. favinoManche

    Die Hälse (Neck)

    favino 1969 macias
    Grundsätzlich verbaute Jacques Favino bei allen seinen Gitarren-Modellen dreiteilige Hälse aus Ahorn mit einem Griffbrett aus Ebenholz. Dies ist ein sehr typisches Merkmal, welches heute von verschiedensten Gitarrenbauern nachempfunden und kopiert wird (Bild 6 links).
    Eine seiner ersten Gitarrenserien aus den 1960er Jahren, das Modell Macias (ursprünglich für Jacques Brel gebaut), hatte ausserdem zusätzlich wunderbare Inlays aus echten Perlmuttstreifen (Bild 7 rechts).


    Der Halsübergang (neckjoint)

    fav neckjoint
    Bei Favino-Gitarren ist ausserdem der Halsübergang (Neckjoint) sehr fein ausgearbeitet, sodass die höheren Lagen trotz des dickeren Korpus der Gitarren sehr gut spielbar sind. Auch das ist ein sehr typisches Merkmal im Gegensatz zu vielen anderen Gypsyjazz-Gitarren und Selmer-Kopien welche oft deutlich gröbere Neckjoints aufweisen.

    Die Kopfplatte (Headplate)


    favino_010 Eine weitere Besonderheit von alten Favino-Gitarren (1960 -1984) ist die Kopfplatte der Gitarren, welche im oberen Teil etwas schmaler als die der Selmer-Gitarren, im unteren dagegen etwas breiter ist (Bild 7 rechts). Favino 1991 1050 10

    Die Kopfplatten der von Jean-Pierre Favino ab den frühen 1990er Jahren gebauten Gitarrenmodelle wurde von ihm wiedrum verändert und hatte eine durchgängig etwas breitere Form. In den Jahren zwischen 1984 und 1990 experimentierte Jean-Pierre Favino
    mit verschiedenen Formen sodass es hier eine Übergangsphase mit etwas unterschiedlichen Formen gibt.


    Weiter zu -> Merkmale originaler Favino-Gitarren (Teil 2/3)


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  • In dieser Artikelserie beschreiben wir, wie auch schon in unseren Artikelserien Merkmale originaler Selmer-Gitarren, Merkmale originaler Busato-Gitarren und Merkmale originaler DiMauro-Gitarren, die wichtigsten Merkmale von original Favino-Gitarren. Teil 2 der Serie behandelt Features wie Seriennummern und Mechaniken.

    Die Seriennummern (Serial No.#)


    Ein weiteres wichtiges Erkennungsmerkmal von originalen Favinos aus den Baujahren ab 1960 bis heute sind die Seriennummern. Alle Gitarren waren mit fortlaufenden Seriennummern ausgestattet die auf unterschiedlichen Labels im Korpus der Gitarren zu finden war. Die Nummern begannen mit No. 01 (ca. 1956) und gingen bis ca. zur No. 890 (Baujahr 1982/83). 

    Zu Beginn verwendete Jacques Favino recht einfach gemachte, gedruckte Label mit der Bezeichnung:
    "Jacques Favino, Luthier Artisan, 9, Rue Clignancourt, Paris XVIII, Année xxxx (Jahr) und No. xxx (Seriennummer)" (Bild 1).

    Favino_1956_Label_02 Fav_1973_No296_Label

    Später ändert Jacques Favino sein Label in eine etwas grössere Form und mit einigen Verzierungen versehen (Bild 2). Die Bezeichnungen auf diesen späteren Labels (ab ca. 1969) lauteten:
    "Jacques Favino, Luthier Artisan, Paris, No. xxx (Seriennummer), Année xxxx (Baujahr)". Favino-1991-1050-Label

    Diese Labels waren meist von Hand ausgefüllt (mit Tusche oder Füllfederhalter), so dass bei einige Gitarren diese Jahreszahlen und Seriennummern verwischt oder unleserlich geworden sein können.

    Eine Tatsache ist auch, dass Jean-Pierre Favino nachdem er ca. 1983/84 die Werkstatt seiner Vaters Jacques Favino übernahm genau exakt diese Labels zunächst noch weiter verwendete.
    Es gab also in den Jahren zwischen 1984 und 1990 einige Gitarren die genau die gleichen Label verwenden wie die alten Gitarren seines Vaters Jacques. Daher wurden auch später nach 1984 gebaute Gitarren öfters versehentlich als original alte Jacques Favino´s angeboten, obwohl sie eigentlich schon von Jean-Pierre Favino gebaut wurden. Hier muss man genau nach den Seriennumern und der Bauform sehen, denn es gab ja eine Übergangsphase zwischen 1980-1984 in der Jean-Pierre Favino zusammen mit seinem Vater in der Werkstatt gemeinsam Gitarren herstellte.

    Ab Anfang der 1990er Jahre veränderte Jean-Pierre Favino seine Label und verwendete ein eigenes designtes, blau verziertes Label mit der folgenden Aufschrift (Bild 3): "Jean-Pierre Favino, Luthier, 31160 Castelbiague, 61901027, No. xxxx (Seriennummer nun 4-stellig!), Unterschrift und rechts das Baujahr (handgeschrieben mit Tusche).

    Die Mechaniken (Tuners)


    SB-Mechaniken Favino_1959_roundhole_03Von Anfang an verbaute Jacques Favino die sog. SB-Tuners (Salvatore Billardi), wie auch zuvor schon Busato und Selmer, auf seinen Gitarren.
    Diese hochwertigen Mechaniken, welche noch heute auf vielen dieser Gitarren ihren Dienst versehen, gab es in zwei verschiedenen Ausführungen: einmal verchromt mit Drehknöpfen aus Horn (später auch Hartplastik) und einmal komplett aus verchromtem Metall (siehe Bild 4 und 5 rechts).

    Erkennungsmerkmal dieser Mechaniken sind die äusseren Metallkapseln mit den eingaravierten Initialen "SB" die beide Modelle aufweisen, wobei es auch da zwei verschiedene Typen gab. Eine etwas kleinere rundere Form bei den älteren  (Bild 5 rechts) und eine etwas grössere Form (Bild 4 links)

    Salvatore Billardi, ebenfalls ein italienischer Immigrant, arbeitete in den späten 1930er bis in die späten 1970er Jahre mit allen grossen Herstellern von Gypsyjazz Gitarren wie Selmer, Busato, Favino und DiMauro als Zulieferer zusammen.
    Favino 1991 1050 - 09
    Alle diese bestellten ihre eigens für sie angefertigten Tuner bei Billardi, jedoch jeweils mit anderen Beschriftungen auf den Abdeckkappen.

    So hatte Selmer ein grosses "S" auf der Seite der Kappen, Busato sein typisches "BB" und Favino verwendete die Standard-Modelle mit dem eigenen SB-Schriftzug auf den Kapseln. Billardi stellte 1979/80 seine Produktion ein, weshalb Jacques Favino seine Gitarren ab dann nur noch mit Restbeständen verarbeiten konnte.

    Jean-Pierre Favino verwendet deshalb ab ca. 1988/89 fast ausschliesslich die damals neu auf den Markt gekommenen "Open Schaller"-Mechaniken der Fa. Schaller/Germany auf seinen Gitarren.


    Mehr über Merkmale originaler Favino-Gitarren (3/3)


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  • dscn3560Auf Wunsch von Polak - Gypsyguitars (ehem. ERG Guitars) wurde in Zusammenarbeit mit Bertino eine komplett neue (alte) Gypsyjazz-Gitarren Serie entworfen und gebaut: die neuen Polak - Gypsy-Gitarrenmodelle "Model Bertino" sehen nicht nur ungewöhnlich aus sondern klingen auch so.

    Der erste Prototyp dieser Gitarre war bereits in Augsburg auf dem diesjährigen Django Memorial 2016 zu sehen. Waren an diesem ersten Prototyp noch kleinere baubedingte Mängel zu sehen oder zu hören so wurden diese mittlerweile behoben und die nun gefertigten Gitarren perfektioniert.

    Aktuell gibt es ein Einführungsangebot: alle unten gezeigten Gitarren sind aktuell zu einem reduzierten Sonder-Einführungspreis von 2.350.- € (Mod. Eucalypt mitte) und 1.750.- € (Mod. Maple rechts) zu verkaufen (jeweils + Versand).
  • For sale: the new "Model Bertino" Maple Series

    Das besondere an dieser Gitarre ist ihre Bauform, die ungleich anderer Gypsyjazz Gitarren und Selmer-Kopien, mit einer stark gewölbtem Decke und Rückseite versehen ist, ähnlich wie bei elektrischen Archtop Jazzgitarren.

    Diese Gitarre wurde den so genannten "Busato"-Gitarren nachempfunden (mehr Infos zu Busato-Gitarren hier) welche in den 1930-1050er Jahren gebaut wurden und die als heute absolute Raritäten mit Preisen zwischen 7.000.- und 20.000.-€ gehandelt werden. Ähnlich den seltenen Selmer-Gitarren gelten Busatos als die besten Gypsyjazzgitarren weltweit.

    Dieses Vorführ-Instrument (Prototyp), handgebaut von ERG-Guitars, ist aus wunderbar gemasertem Tiger Ahorn-Holz (Zargen und Boden, siehe Fotos unten). Die Decke ist aus dreilagig-verleimter Fichte bzw. der Boden aus dreilagig-verleimtem Tiger-Ahorn gefertigt. Das Holz wird dabei während dem Verarbeitungsprozess unter heissem Druck in die entsprechende "arched" Form (Wölbung) gepresst.

    Diese einmalige ERG-Gitarre hat ein wunderschönes Finish aus Mattlack (french Finish), hochwertige vergoldete Miller-Hardware für absolute Präzision, ein Tailpiece aus Messing und ist mit einem Trussrod zum verstellen des Halses ausgestattet. Das Griffbrett sowie die Brücke ist aus Ebenholz und der dreiteilige Hals besteht aus Ahorn.

    Die Gitarre klingt fantastisch, hat einen lauten, druckvollen Ton, mit ausgewogenen Mitten und crispen Höhen. Der Hals ist durch eine top Saitenlage (2mm am 1. Bund, 3,5mm am 12. Bund) superleicht bespielbar.

    Specifications:
    • Hals/Neck: maple
    • Zargen / Back/Sides: Tiger maple
    • Griffbrett / Fretboard: ebony
    • Hardware: Miller Tuners & Tailpiece
    • Type: arched Top Gypsyguitar


    This is what it sounds like:


    Special price offer: 1.750.- € + Shipping (Listprice 3.100.- €)


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