Selmer

Selmer

  • Die aussergewöhnlichen Gypsyjazz-Archtop-Gitarren der "Model Bertino"-serie von Polak-Guitars sind allein schon optisch ein Leckerbissen. Aber was ist so besonderes daran?

    Mod. Bertino - tobacco seriesIm Jahr 2013 traf Bertino zum ersten mal mit Alex Kashkin von Polak-Guitars (vorher ERG) in Augsburg zusammen. Durch einige Tipps von Bertino konnte ERG bereits in den folgenden Jahren seine damaligen anderen Gitarren-Modelle verbessern.

    Dann in 2015 erhielt Bertino die Anfrage ob er für die Fa. Polak-Guitars als Endorser zur Verfügung stehen würde. Bertino sagte zu, unter der Voraussetzung dass Polak-Guitars ihm eine eigene Gitarren-Serie widmen würde welche exklusiv für ihn nach seinen genauen Vorstellungen gebaut würde.
  • The new outstanding Gypsyjazz-Archtop-Guitars of the "Model Bertino"-series by Polak-Guitars are already special by it´s view and making. But what is so special about them?
    collage mod bertino maple 01 640
    In 2013 Bertino met with Alex Kashkin of Polak-Guitars (former ERG) in Augsburg for the first time. Due to some tipps by Bertino in the followings years ERG was able to improve their other guitar models.

    Then in 2015 Bertino received the request by Polak-Guitars to join them as Endorser. So Bertino agreed, just under the condition that Polak-Guitars would build his own guitar-series which would be exklusively built for him regarding his advices and ideas.
    They both agreed and Bertino showed and explained Polak-Guitars his exact ideas on measures and form, features, form of head- and neck, tailpiece and tuners, colour and wood. In collaboration they also created special bridges that project the sound perfektly to the strongly arched tops and thus generate a superb Sound.
  • django reinhardtJazz Manouche, Sintiswing, Gypsyjazz, "Zigeuner"-Jazz - die Musik der Sinti und Nachfahren der französichen "Manouche" oder "Bohemians" (wie die Sinti in Frankreich genannt werden) hat viele Namen.  Ihnen allen gemeinsam ist die starke Verbreitung der Gitarre in dieser Musik.

    Ausgelöst und stark beeinflusst durch die musikalische Genialität des in Belgien geborenen und um 1920 in Paris aufgewachsenen Sintos Jean-Baptiste "Django" Reinhardt , der die Jazz-Gitarre im europäischen Jazz zu dem gemacht hat was sie heute noch ist - einem wunderbaren Soloinstrument - ist die Geschichte des Gypsyjazz sehr eng mit seinem Namen verknüpft.

    Django Reinhardt gilt zurecht bis heute als einer der grössten und am meisten verehrten Gitarristen auf unserem Planeten. Seine musikalische Virtuosität hat den europäischen Jazz geprägt und erst möglich gemacht.

    Erfahren Sie hier mehr über seine Person, über sein Leben und seine Familie, über sein musikalisches Genie und sein künstlerisches Wirken. Ungeahnte und überraschende Hintergrundinfos über diesen ganz und gar ungewöhnlichen Musiker und Menschen.

    Wählen Sie nun Ihr gewünschtes Thema oben oder rechts aus der jeweiligen Navigation für weitere Infos zu Django Reinhardt und rund um die Geschichte des Gypsyjazz und seiner Instrumente.


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  • django reinhardtJazzManouche, Sintiswing, Gypsyjazz, "Zigan"-Jazz - the music of Gypsies, the Sinti & Roma and their heritage of french "Manouche" or "Bohemians" (how the Gypsies are called in France) it has many names. Wether what it´s named - all togther it has the strong use of guitars in this music.

    Released and strongly influenced by the musical genius of the belgian Gypsy Jean-Baptiste "Django" Reinhardt who was raised in Paris/France around early 1920ies, the man who made the Jazz-guitar in european Jazz to what it is today - a wonderful Soloinstrument - the History of Gypsyjazz has become strongly bound to his name.

    Until today Django Reinhardt is truely one of the most worshipped guitarrists on our planet - for good reasons. His musical virtuosity has printed the deepest footsteps into european Jazz making it possible to develop in first place.

    Here on our Django-the GuitarMaestroseries you will find out more about the man and his life. Learn about his Family, about his musical genuis and his work as an outstanding artist. You will develop many unknown and astounding background-infos about this truely incredible musician and man.

    Please choose your desired issue from the dropdown-submenue in the navigation on the right for more infos on Django Reinhardt and the History of Gypsyjazz as of the special Instruments used in JazzManouche.





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  • 1952er front2Busato 1932Busato-Gitarren gehören nach den raren Selmer-/Maccaferri-Gitarren wegen ihres unnachahmlichen Sounds heute zu den teuersten und meistgesuchten Gypsyjazz-Gitarren weltweit.

    Die "Busato"-Gitarren, benannt nach ihrem Gitarrenbauer Bartolo Barnabe "Pablo" Busato (BB), waren mit die ersten "nachgebauten" bzw. durch die original Selmer-Gitarren inspirierten akustischen Jazzgitarren.

    Bartolo Busato, geboren 1902 in Chiuppano (Italien) begann mit dem Gitarrenbau ca. 1925 und arbeitete bis kurz vor seinem Tod 1960. Busato hatte 2 Töchter und einen Sohn und sicherlich auch noch einige weitere Verwandte welche noch in Italien leben. Viele dachten Busato sei bereits 1952 gestorben, aber er signierte um 1958 seine letzten Gitarren. Bartolo Busato starb am 4. Juli 1960 in Champigny sur Marne.

    Busato-Gitarren haben, ähnlich den berühmten Selmer-Gitarren welche zuerst auf dem Markt waren, sehr besondere Klangeigenschaften. Insbesondere bestimmte bauliche Merkmale sind dabei von Bedeutung welche wir auch in der Artikel-Reihe Merkmale von original Busato-Gitarren im Detail noch genauer beleuchten und beschreiben.

    Hier skizzieren wir zunächst die wichtigsten Dinge als ersten Überblick:

    • Busatos haben meist dreieck-förmige Verstrebungen mit einer abgeflachten Spitze. Die Decken der Gitarren sind meist etwas dicker und werden von 3 Verstrebungen getragen.

    • Einige der Busato´s haben etwas "eingefallene" oder "wellige" Stellen unterhalb des Halsansatzes am Korpus. Die gleichen Merkmale finden sich interessanterweise auch an anderen von Busato unter anderen Synonymen wie "Sonora", "Symphonia", "Beuscher" und "Paris Musicals" herstellte, sowie einige Gitarren welche ohne Label aber dennoch in seinen Werkstätten hergestellt wurden.

    • bei vielen Busatos sind die Umrahmungen der Schallöcher (Rosette) mit kunstvollen Einlegearbeiten versehen.

    • Die Böden (Rückseite) des Korpus sind meist stark gewölbt und erinnern an Vorläufer von Archtop-Gitarren.

    • Die Decke dagegen ist nur weniger gewölbt als bei Gypsygitarren normal üblich.

    • des öfteren wurden sogar die Dekcen aus mehreren Stücken gefertigt.

    • Die "moustaches" der Brücken haben eine spezielle Form

    Viele weitere Details zu Busato und seinen Instrumenten auch in unserem 2. Teil dieser Artikel-Serie Busato-History und in Merkmale von original Busato-Gitarren.

    • die Mehrzahl der Hälse bei "Grand Modele" Busatos sind meist dreiteilig mit einer Mitteleinlage aus Ebenholz

    • in den Anfangsjahren wurden die Hälse oft aus gefärbtem Birnenholz gefertigt, später wurde dann wegen der besseren Haltbarkeit zu Rosewood mit Ebenholzgriffbrett gewechselt

    • der Hals ist einfach in den Bodyblock eingeleimt und wenig "verzahnt"

    • die Zargen waren oft nicht sehr stark oder haltbar da sie nur aus 2 Lagen Laminierten Holz bestanden im Gegensatz zu drei Lagen bei den meisten anderen alten Gypsyjazz-Gitarren

    • viele der von Busato gebauten Gitarren waren "nicht sehr perfekt" gebaut, d.h. viele kleine Fehler oder Unebenheiten waren odt die Folge

    • oft waren die Halsübergänge (Neckjoint) nicht sehr sauber mit dem Rest des Korpus abgestimmt und wies Kanten und Ecken auf oder die Hälse waren nicht wirklich mittig am Korpus ausgerichtet, heute würde man sagen "schlampig verarbeitet"

    • einige Kopfplatten sind wesentlich länger ausgefallen als andere des gleichen Gitarrenmodells

    • viele Busatos waren nicht wirklich "schön" anzusehen, mit grob verarbeiteten Decken welche grobe Maserungen oder unschöne Verwachsungen aufweisen (schlechte Materialauswahl), manche sogar aus grobem Kiefernholz

    Auch wenn viele dieser Fakten leider zutreffen sind, so haben Busatos dennoch "das gewisse etwas" und bestechen durch einen einzigartigen Sound, vielleicht grade wegen ihrer vielen kleinen Unzulänglichkeiten.

    Wenngleich einige Gitarrenbauer in der Vergangenheit versucht haben hinter das Geheimniss der Busato-Gitarren zu kommen und auch sicher einige dabei sind welche dabei ganz gute Erfolge verzeichnen konnten, sind doch bisher nie welche dabei gewesen  die es tatsächlich geschafft haben ein Instrument zu bauen was nur entfernt an die Eigenständigkeit einer Busato heran reichen kann. Manche (wie Dupont z.B.) besitzen gar nur den Namen und verwenden ihn, klanglich sind deren Instrumente aber Welten entfernt von echten Busatos.

    Bernabe Bartolo Busato produzierte Gitarren seit 1925 bis in die späten 1950er Jahre. Es gibt leider nicht sehr viel Informationen über Busato und seine Werkstatt. Lange war sogar unbekannt ob es wirklich eine Person namens "Busato" überhaupt gab oder ob dies nur der Name einer Gitarrenbau-Werkstatt war, denn es gab einige unterschiedliche Adressen und es existierten eine zeitlang sogar mehrere Werkstätten dieses Namens.

    Busato 1940 Moyen 01Mittlerweile ist bekannt dass es verschiedene Adressen gab an denen Busato arbeitete, so von 1934-1943 die Rue Orgemont und später die Cite Griset No.4 im 11. District in Paris.

    Seine erste Adresse ab ca. 1926 war 34, Rue de Chaligny, im 12. District in Paris. Von 1934 bis 1943 hatte er seine Werkstatt in der Rue d’Orgemont 40 im 20. District in Paris.
    Im Jahr 1943 eröffnete er ein Musikgeschäft mit dem Namen "Everything for Music" auf dem Boulevard de Ménilmontant 140 ebenfalls im 20. Pariser District. Ende 1943 verlegte er seine Werkstatt von der Rue d’Orgemont in die Cité Griset 4 im 11. Pariser Arrondissement. Zusätzlich öffnete Busato 1945 eine Produktionsstätte in der Avenue de Coeuilly 73 in Champigny sur Marne, ausserhalb von Paris.

    Er beschäftigte an den verschiedenen Standorten 20-30 Mitarbeiter, in den besten Tagen sogar bis zu 60(!) Personen welche verschiedene Instrumente für ihn in seinen Werkstätten herstellten.

    Busato baute etwa zur gleichen Zeit wie die Gitarren auch Mandolinen, Banjos und Kontrabässe die er in seinen Werkstätten herstellen liess. Auch gab es Busato-Akkordeons die möglicherweise in seinem Auftrag von einer anderen Firma (Castagnolo oder Fratelli Crosio) hergestellt wurden, die aber mit seinem Namen und in seiner Werkstatt verkauft wurden. Solche von Bartolo Barnabe Busato gebauten Instrumente existierten also wirklich, wie sich später herausstellte. Busato starb 1960 in Paris. Auch Django besass eine Busato-Gitarre (siehe Bild rechts oben, Djangos Busato, Bj. 1950).

    Viele später bekannt gewordene Gitarrenbauer wurden in den Werkstätten von Busato ausgebildet wie z.B. Jacques Favino, Siro Burgassi and Gino Papiri or Pierre Anastasio.

    Wie auch bei den berühmten Selmer- und Favino-Gitarren werden mittlerweile aufgrund der großen Nachfrage leider auch immer wieder gefälschte Instrumente als originale "Busato" für teures Geld angeboten. In unserem Artikel "Merkmale von original Busato-Gitarren" versuchen wir einmal die wichtigsten Faktoren zusammen zu stellen die seine Instrumente ausmachen. Und in dem Artikel "Fake Busatos" zeigen wir das Beispiel einer kürzlich im Internet angebotenen offensichtlich falschen Busato.

    mehr über Busato-Gitarren lesen


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  • Django 1932 with Selmer/Maccaferri-GuitarGeboren als Jean-Baptiste "Django" Reinhardt im belgischen Liberchies in der Nähe von Charleroi am 23. Januar 1910, wird Django Reinhardt Zeit seines Lebens und darüber hinaus zu einem der berühmtesten Gitarristen weltweit.

    Durch und durch in einer Musikerfamilie aufwachsend (schon sein Vater war unter den Sinti ein berühmter Musiker), lernte der junge Django mit ca. 10 Jahren Musik zunächst auf dem Banjo zu spielen. Gänzlich ohne Noten und als reiner Autodidakt spielend, war sein junges musikalisches Genie schnell zu hören.django reinhardt 12years

    Django Reinhardt wächst in den frühen 1920er Jahren zusammen mit seiner Mutter Negros und seinem jüngeren Bruder Joseph "Nin-Nin" hauptsächlich im Raum Paris auf (siehe auch Django Reinhardt - Private Life).

    Django spielt schon sehr früh so gut dass er, bereits im Alter von 12 Jahren (siehe Foto ganz rechts), zunächst von seinem Onkel zu ersten Auftritten mitgenommen wird. Kaum ein paar Jahre später hat er sich bereits einen Namen in Musikerkreisen erspielt.

    Erstmals wird er um 1926 herum kaum 16 Jahre alt, von dem damals in Paris sehr bekannten Akkordeonisten namens Guerino (Foto links unten, Django 2. v.r.) und danach auch sehr bald von weiteren anderen bekannten Musikern der französischen Metropole Paris zunächst erst als Begleitmusiker engagiert. Guerino

    Seine Mutter Negros schenkt ihm im Alter von 16 Jahren seine erste eigene Gitarre und er beginnt fleissig zu üben.
    Relativ schnell wechselt er dann dauerhaft auf die Gitarre, immer interessiert an neuen musikalischen Herausforderungen und ganz besonders fasziniert durch den aus Amerika nach Frankreich gekommenen Jazz der frühen 20er Jahre.
    Doch er lernt sehr schnell alles was er hören und irgendwie nachspielen konnte mit einem nahezu fotografischen, musikalischen Gedächtnis.

    Ein schwerwiegendes Ereignis unterbricht 1928 im Alter von ca. 18 Jahren jäh seine junge Karriere als Musiker als er beim Brand seines Wohnwagens so schwere Verbrennungen erleidet dass er für 1 1/2 Jahre keine Musik mehr spielen kann.

    Weiter zu Django Reinhardt - Guitar Maestro (2/4)

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  • Django 1932 with Selmer/Maccaferri-GuitarBorn as Jean-Baptiste "Django" Reinhardt in the belgian village Liberchies in the near of Charleroi on January 23rd 1910, Django Reinhardt was to become one of the most famous guitarrists worldwide and from all times.

    Growning up in an absolutely musical family (his father already has been a very famous musician in french/belgian Gypsy-circles), the young Django learns to play music at first on a Banjo at the age of 10. Completely without reading or playing any sheetmusic and learning all things completely autodidactical, his musical genius was to develop very fast in his young years.django reinhardt 12years
    Together with his mother Negros and his younger brother Joseph "Nin-Nin", young Django grew up mainly in the subburbs of Paris in the early years of 1920 (see also Django Reinhardt - Private Life).

    Soon Django played really good just after a couple of years of practise, but in these few years he was using every free minute that he had for that purpose. He played so well that he received his first invitations around the age of about 12 years (image right) to play concerts in the band of his uncle. Very soon he had made his name in the circles of musicians, so well that Django who is not even 16 years old, around 1926 he was hired from Vetese Guérino to play for his orchestra. Guérino was a very famous accordeonist in Paris at that time (image left below, Guerino middle, Django 2. f.r.) who played at the "Bals musettes" (so called "dancefloor parties" that were really hip that time all over France). Very soon followed other musicians of the french metropol Paris that hired Django for accompaning them in the following years.

    His mother Guerino Negros buys him his first guitar at the age of 16 years and young Django starts to work real hard and practise playing music even more.

    Pretty fast Django changes over to play the guitar permanently, always interested in new musical challenges. Especially he is interested in the "new sound" of JAZZ of the early and roaring 1920ies that swapped over from America to France and was beeing played in the parisian nightclubs by many american musicians that had stayed over there in the old world after the 1. worldwar.

    Django learned everything that he could hear and copied it somehow so very fast, soaking up sound and music like a sponge, like with an almost "photographic musical memory". His genius in playing grows incredibly fast and soon he becomes the "inside tip" under the parisian musicians of that time.

    In 1928 at the age of around 18 years a serious event abruptly interrupts his young growing career as a musician. A fire in his caravan injured him so heavily that he suffered from heavy combustions of 2nd degree on his whole left side of the body including his leg, arm and hand and he had to stop playing music for almost more than one year completely staying in a hospital.

    Read more -> Django Reinhardt - Guitar Maestro (2/4)

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  • Djangos linke HandA dramatical event at November 2nd 1928 stopps the carreer as musician of young Django, just 18 years old.

    His wife Bella had prepared flowers of plastic which were made for sale on the market the next day, and had spread them around all over the caravan.
    Django 1930By accident a burning candle dropped  down and just within a few seconds the whole caravan ablazed in big fire!

    Django just had the time to securely save his wife, himself breaking down unconscious afterwhat. He barely himself could be saved alive by others in the last second from the burning caravan.

    Heavily injured and burnt by the blazing fire in his caravan Django Reinhardt is brought to a hospital in Paris. He is to stay in hospitals and sanitariums for the next 1 1/2 years.

    The fire had burned him so strongly that all of his left bodyside was heavily injured, especially his left hand was burned so vast that he wasn´t able to use his ringfinger and pinky anymore very well, even after recovering (see photos top left and bottom right).
    Django will always keep having problems with his health for the rest of his short life with lots of pain very often in the following years, thus never recovering completely from this accident...djangoshand

    The (wrong) prophecy of the doctors in the parisian hospital was stating that he would never ever be able to play banjo or guitar again cause of his heavy injuries. At that time his combustion could be medically treated only insufficiently and Django has big pains over and over again.

    After a few weeks the doctors even offer him to amputate his left arm and leg, otherwise they wouldn´t be able to help him anymore... Django immediately changes to another hospital in  Fontainebleau.lamusicajazz magazin

    As it seems this was a good decision, as after another half year of well going recovery his brother Joseph is able to bring Django´s beloved guitar into the hospital and Django starts practising guitar again with an absolute iron will, always working against his heavy pains.

    He is practising and working, working, working to get back his playing skills... until after another one year later Django will be able to leave the hospital again. He had then spent about 1 1/2 years there and in this time worked like mad to get back to old playing-abilties.

    Due to his disablilty left over and caused by the burnt skin of his left hand (see top photos above) he wasn´t able to play regularely used chord-voicings anymore (e.g. like full barré-chords), so Django had to change his way of playing chords as of his soloing all the same, to be able to play without pain.accord 6e mineur f

    But Django starts to develop his very own unique play-techniques and voicings on the guitar (known as the famous "three-finger"-voicings, e.g. our example right Am6), which later on will be later on taken over by many famous Jazz-musicians, thus influencing all of the jazzworld entering into modern jazz-harmonics in the later years...

    In these dark and heavy days Django had made the impossible and recaptured back the music for himself. He was to become one of the greatest and most famous guitarrists of all times on this planet... and his greatest success is just ahead of him and yet to come up.

    Read more -> Django Reinhardt - Guitar-Maestro (3/4)


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  • jazzhotmagNachdem er einigermaßen wieder hergestellt das Krankenhaus verlassen hat beginnt er langsam wieder regelmäßig zu spielen und arbeitet 1930/31 als Begleitgitarrist in einigen Formationen die in Hotels, Bars und Restaurants und auf Bals Musettes spielen. delaunay

    In den folgenden Monaten lernt er Charles Delauney (Bild rechts) kennen, ein französischer Jazz-Fan und Förderer und dieser wird ab da zu seinem persönlichen Mentor, der ihn anschliessend viele Jahre begleitet.
    Charles Delauney verlegte mit seinem Verein u.a. auch das kleine Mitglieder-Magazin "Jazz Hot" (Bild links oben) in welchem immer aktuelle  Künstler vorgestellt wurden.

    Durch Betreiben des "Hot Club de France", einer Art Verein zur Förderung des französischen Jazz, brachte Delauney mit seinen Mitstreitern in den Jahren 1933 bis 1950 viele später weltberühmte Jazz-Musiker wie z.B. Dizzie Gillespie, Charly Parker oder Duke Ellington für Konzerte und Jam-Sessions u.a. nach Paris und auch mit Django Reinhardt zusammen.

    Im Jahre 1934 erfolgt dann auf Anregung von Charles Delauney die Gründung der ersten Besetzung des JM Greats LouisVola"Quintette du Hot Club de France" als offizielle Band, nachdem Django Reinhardt und Stephane Grappelli - HCDF_1938beide Mitglieder der damaligen Band von Louis Vola, sich 1933 bei Auftritten persönlich kennen gelernt hatten.

    Der Bassist Louis Vola leitete damals eine Tanzkapelle welche ein festes, regelmässiges Engagement im Hotel Claridge im Pariser Arrondisment St. Germain hatte.

    Alle Musiker spielten die damals angesagten französischen Lieder und Chansons zum Tanz auf, doch alle waren an stark der "neuen Musik", dem Swing-Jazz der um 1920 aus den USA nach Paris herüber schwappte, interessiert.
    Auch in den Bars und Nachtclubs von Paris war diese Musik inzwischen angekommen, da nach dem 1. Weltkrieg viele US-Soldaten in Europa und auch in Paris blieben und dort in den Clubs und Restaurants meist Jazz spielten. Da sie diesen Jazz in der Tanzkapelle von Louis Vola aber nicht bei ihren Auftritten spielen durften spielten sie immer in den Pausen ihrer Auftritte in den Garderoben oder Hinterzimmern des Hotels alle diese neuen Songs die sie so sehr faszinierten. 

    Als Besetzung der ausschliesslich aus Saiteninstrumenten bestehenden Band kristallisierte sich durch diese Sessions später die folgende Besetzung heraus: Django Reinhardt (Sologit.), Stéphane Grappelli (Viol. Piano), Joseph Reinhardt (Rhythmgit), Roger Chaput (Rhythmgit.), der später durch Pierre "Baro" Ferret abgelöst wurde und am Bass Louis Vola später dann auch Francis Luca (siehe Foto links oben). Das berühmte "Quintette du Hot Club de France" war geboren!

    qhcfprogAus dieser Besetzung entstand auch der spätere Begriff des "String-Jazz" (also Saiten-Jazz), da normal Jazz damals nur mit Blasinstrumenten (Saxophon, Klarinette, Trompete) gespielt wurde. Aus Ermangelung solcher Instrumente spielten die MuHCDF_1940siker des "Quintette du Hot Club de France" den Jazz eben mit ihren eigenen, also Saiteninstrumenten wie Geige, Gitarre und Kontrabass.

    Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 ist Django Reinhardt mit Stephane Grapelli grade in London für einige Konzerte mit dem Quintett. Doch Django will nicht in London bleiben und fährt ungeduldig zurück nach Paris zu seiner Familie.

    So blieb Stephane Grapelli zunächst während des Krieges allein in London und Django reist mit anderen Musikern des Quintetts zurück nach Frankreich.

    In den späteren Jahren zwischen 1939 und 1950 spielte Django in wechselnden "Quintette du Hot Club de France"-Besetzungen, auch u.a. mit dem Klarinettisten Hubert Rostaing und Alix Combelle am Saxophon (siehe Foto rechts).


    Weiter lesen Django Reinhardt - Guitar-Maestro (4/4)

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  • jazzhotmagAfter Django left hospital again in 1930/31, almost recovered from his injuries, he starts to play regularely again, working as accompanying guitarist in some formations that worked at theHotels, Bars and Restaurants as of the famous "Bals Musettes". delaunay

    In the following months he meets Charles Delauney (photo right), a great french Jazz-Fan. Charles will become his personal mentor who will be at his side for many years after.

    Initiated by Charles Delauney from 1933 to 1950 the "Hot Club de France", a kind of association for promoting the french Jazz, brought together many famous jazz-musicians such as Dizzie Gillespie, Charly Parker or Duke Ellington for concerts or Jam-sessions in Paris, also with Django Reinhardt. Charles Delauney also released a little Member-Magazine named "Jazz Hot" (image left) with the association, in which actual artists of the Jazz-scene were presented.

    In the year 1934 as well on initiative of Charles Delauney the founding of the first setup of the  JM Greats LouisVola"Quintette du Hot Club de France" as an offial Band was done, after Django Reinhardt and Stephane Grappelli - HCDF_1938both members of the Band of Louis Vola, personly met in 1933 for the first time at their gigs with him.

    The bassplayer Louis Vola at that time was the bandleader of a danceband which had a regular booking at the Hotel Claridge in the Parisian Arrondisment St. Germain.

    All musicians in this band used to play french songs and chansons that were "hip" for dancing in this time. But nevertheless all musicians were absolutely excited by and interested in the "new sound" of Swing-Jazz that had swapped over to Paris from the USA around 1920.
    This music-style had been established in the bars and nightclubs of Paris, mostly played by US-soldiers that had come to Europe within the 1st worldwar and that had stayed over there in the old world after. These musicians always used to play Jazz in Clubs and Restaurants.

    But Django Reinhardt, Stephane Grappelli and Louis Vola weren´t allowed to play Jazz in the hotels for dancing. So they just used to jam on their favoured tunes in the backrooms of the hotel during their breaks between the gigs, faszinated by the new music.

    The setup of the first Quintette du Hot Club de France, which was only made up from stringed instruments was formed by these jam-sessions, resulting in the following musicians-setup: Django Reinhardt (Sologit.), Stéphane Grappelli (Viol. Piano), Joseph Reinhardt (Rhythmgit), Roger Chaput (Rhythmgit.), later on exchanged by Pierre "Baro" Ferret, and Louis Vola on Bass. Later on it was also Francis Luca (see photo top left) and Emmanual Soudieux on bass. The famous "Quintette du Hot Club de France," was born!

    qhcfprogFrom this setup the term "Stringed-Jazz" (Jazz played with stringed instruments) was invented, as normally Jazz would have solely been played with wind-instruments (Saxophone Clarinette, Trumpet) in this time. HCDF_1940But due to the lack of any wind-instruments in their setup the musicians of the "Quintette du Hot Club de France," used to play Jazz just with their string-instruments like  violin, guitars and bass.

    In 1939 when the 2nd worldwar was due to begin
    Django Reinhardt and Stephane Grapelli stay in London for some concerts with the Quintette. But Django doesnt want to stay there and eagerly returns to Paris to his family.

    So Stephane Grapelli remains alone in London during the war-time and Django returns back to France with the rest of the musicians of the Quintette.

    In the later years between 1939 and 1950 Django starts to work in different setups of the "Quintette du Hot Club de France," together with clarinette-player Hubert Rostaing or Alix Combelle at the saxophone (see photo right).


    Read more -> Django Reinhardt - Guitar-Maestro (4/4)

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  • ststNach seiner Rückkehr aus England nach Kriegsende 1946 trifft Stephane Grapelli wieder mit Django Reinhardt zusammen. Zwar gab es danach zwischen 1946 bis 1949 auch noch einmal eine "Reunion" der ursprünglichen Besetzung des Quintetts mit Stephane Grapelli, diese war allerdings nicht von sehr langer Dauer und mündete nur in einigen wenigen Schallplattenaufnahmen (u.a. dem Album "From Swing to Bop").

    Schon in den Kriegsjahren ab 1941 bis 1947, war Django Reinhardt sehr stark  interessiert am populären Swing-Jazz und Bigbandsound der damaligen Zeit. Django Satchmo Duke MixAuch hatte der anfängliche riesige Erfolg des Quintettes der ersten Jahre in Europa und speziell Frankreich nachgelassen, der Musikgeschmack hatte sich mittlerweile wieder gewandelt.

    Im Jahr 1949 wird Django Reinhardt (initiert durch Charles Delauney seinen Freund und Manager) für einige Konzerte auf eine grosse USA-Tournee mit Duke Ellington eingeladen und lernt dabei während seines Aufenthaltes in den USA fast alle damaligen Grössen des Jazz kennen.  Schon ab 1941 und wieder nach seiner Rückkehr nach Frankreich experimentiert er selbst mit diesem neuen Sound und spielt mit einigen neuen Besetzungen des "Quintette du Hotclub de France" u.a. mit Musikern wie Alix Combelle und Hubert Rostaing (an Klarinette und Saxophon).

    Die jüngeren Aufnahmen des Quintetts schon ab 1946 bis Ende 1950 zeigen eine deutliche Wandlung seines Spiels hin zum eher elektrischen, Bebop-beeinflussten Spiel eines Charly Christian oder Charly Parker. Django Reinhardt war Zeit seines Lebens immer interessiert an neuen Sounds und Einflüssen aber verehrte vor allem die "klassischen" Komponisten wie Bach, Beethoven und Grieg.

    django3a Die in den späten 20er und bis in die frühen 1950er Jahre durch das "Quintette du Hotclub de France" gemachten Tonaufnahmen sind bis heute legendär und nach wie vor Zeitzeugen aller dieser aussergewöhnlichen Swing-Musiker.

    Django Reinhardt verstirbt sehr früh, am 16. Mai 1953, im Alter von grade einmal 43 Jahren, im Krankenhaus von Fontainebleau an den Folgen eines Gehirnschlags (siehe auch Django Reinhardt - private Life).Djangos Beerdigung

    Bei seiner Beerdigung waren ausser seiner Familie auch viele seiner engsten Freunde und sehr viele seiner Fans zugegen um ihm, dem grossen Idol und Vorbild, die letzte Ehre zu erweisen (Bild rechts).

    Sein unnachahmliches Spiel, seine Kreativität und Spielfreude und die Fähigkeit Melodien zu erschaffen die in Ihrer Schönheit und Präzision kaum zu überbieten sind begeistern bis heute Heerscharen von Gitarristen und Musikfans in aller Welt.

    Django Reinhardt war auf seine Art ein musikalische Genie welches immer unerreicht bleiben wird. Sein Einfluss auf das Spiel der Gitarristen (nicht nur im Jazz) sind bis heute ungebrochen.

    Wer weitergehend an Djangos Lebensgeschichte interessiert ist kann bei uns auf JazzManouche.de hier mehr über sein Privatleben erfahren. Doch auch im Internet findet sich hier eine recht detaillierte und gut gemachte Biografie über Django Reinhardt  (in englisch) zum nachlesen.

    Weiter zu Django - Private Life (1/6)

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  • ststAfter his return from London to France in 1946 Stephane Grapelli again meets with Django Reinhardt.
     
    But although there are some tries for "reunions" of the original setup of the Quintette with Stephane Grapelli between 1946 and 1949, these were not for good and long lasting, thus resulting just in a few recordings (for example the Album "From Swing to Bop").

    Already beginning with the first years of war around 1941 until 1946/47, Django Reinhardt was very much interested in the more popular sound of Swing-Jazz and the new Bigbandsound of that time. As well the first great success of the Django Satchmo Duke Mix Quintette in the 20ies and 30ies all over Europe and especially in France had vanished a bit and the musical taste of the public had changed, so Django was looking for new frontiers.

    In 1949, again initiated by his friend and Manager Charles Delauney, Django Reinhardt gets invited for a big USA-tour with the Duke Ellington Orchestra. During this tour he is to meet all american famous Jazz-players of that time like Satchmo, Benny Goodman, Harry Volpe and many others.
    As already since 1941 and the more after his return to France from this Tour in 1949, Django himself more starts to experiment with this new sound of "Bebop"-jazz that he adapted in America. He forms another setup of the "Quintette du Hotclub de France" together with musicians like Alix Combelle or Hubert Rostaing (on clarinette and saxophone).

    The later recordings of the Quintette since 1946 until theend of 1950 clearly show a strong change in his own playing, strongly influenced by the bebop-sound of the electrical guitarstyle of a Charly Christian or saxophonist Charly Parker.
    For all his life Django Reinhardt was always interested in new sounds, in extending frontiers and taking up challenges, but especially adoring the "classical" writers like Bach, Beethoven and Grieg.

    django3a The recordings made from the 1930ies until the late 1950ies by the Quintette du Hotclub de Francetoday are legendary and the best whitnesses of these great Swing-musicians.

    Django Reinhardt dies, still very young, on May 16th 1953, just at the age of 43 years, by a brainstroke in the hospital of Fontainebleau (see also Django Reinhardt - private Life (1/6).Djangos Beerdigung

    Apart from his family many friends, admirers and fans were coming to his burrial to give a last honour to their great idol and model. (image right).

    His unique and inimitable playing, his creativity and playing joy as the ability to create melodies in pure beauty and precision still excite thousands of guitarists and music fans with enthusiasm till this day all over the world.

    Django Reinhardt was a musical genius who will remain untouched. His influence on the playingof guitarrists of all kinds (not only in Jazz) as well remain until this day.

    If you want to read more about Djangos Lifestory be sure to read the article-series about Django Reinhardt - private Life (1/6). On the net there are as well more infos, here a well made and detailed biography on Django Reinhardt.

    Read more - Django Reinhardt - private Life (1/6)

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  • Hier ist eine sehr gut gemachte Video-Dokumentation mit dem Titel "Django Reinhardt - Three finger lightnin".





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  • Here´s a great Video-Documentation with the Title "Django Reinhardt - Three finger lightnin":





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  • Hier ein Video eines grossen Django-Fans der bei der Vermessung der legendären Selmer im Labor
    des Museums mit anwesend sein durfte und einen Film über dieses Instrument gedreht und mit Django´s Musik unterlegt hat.


    (Zum vergrössern des Videos bitte mit der rechten Maustaste in das Videofeld klicken und aus dem Menü "vergrössern" wählen)

    Für mehr detailierte informationen über die berühmten Selmer-Gitarren, besuchen Sie unsere Selmer-Infopages oder in der JM-Guitar-Gallery -> Selmer-Guitars.






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  • Regrettably there are many cheaters and forgers around anywhere trying to ripp off someone elses money... especially this is, like in real life, all the same often happening on the internet.
    c3af 1
    So at this place we like to give out a warning as there are always also faked guitars around, trying to be sold as "real rarities". Very often these are gypsyjazz-models of the famous luthier Favino (but all the same Selmer- or Busato-Guitars), beeing offered on the Internet.
    Sometimes they are beeing offered just as "Django-guitar" another time "original old Favino of Jacques Favino", as well as "original Selmer" oder "Busato"...
    Fake Busato
    As these guitars are, according to their age and rarity, beeing sold for high prices starting from 4-digit prices for Favinos or to up to 5-digits when talking about Busatos or even open-end-prices when it comes to rare Selmers - always depending on their state and age of course - there are always criminal tricksters that want to make their business from these facts.
    But if one really knows about the details and facts of old Gypsyjazz-guitars, one also may distinguish faked guitars from the real originals, as there are lots of details that make it possible to determin if such an instrument is really original or not.

    As a good example for faked guitars here we show an obviously faked Favino-guitar which has been on sale in 2008 for about 6.500.- € (image left) offered as a rare Favino-model built in 1982. At first this guitar has been offered thru eBay, after a while beeing offered thru the private website of the "owner".

    Additionally here we show another impressing example of a faked Busato (image right) which also had been offered on the internet thru eBay in 2010. And the more we have another example of a faked Selmer-guitarwhich also was on sale on eBay in 2009 for the reasonable price of 13.500.- €, just - it wasn´t original (image left below)!Selmer 1932 No361 Fake 5

    If you closely look at all these guitars you will very easily determin the features why these are faked guitars and why they can´t be originals. We additionally offer a lot more information on these subjects in our article-series Features of original Selmer-Guitars, Features of original Busato-Guitars, Features of original Favino-guitars and Features of original DiMauro-Guitars, were we briefly describe the most important facts and details on these rare instruments.

    So if you are suggesting to buy such a fine and expensive instrument you should inform yourself closely in advance, collecting as much information possible, to avoid possible fraud or loss of money. As a first step e.g. you might take a look inside our JM-Guitar-Gallery searching for the details of such guitars (we have 1800+ images of old Gypsyjazzguitars in our gallery which is updated constantly). Otherwise you may spent a whole lot of money to burglars that cheat you with a faked guitar which you cannot sell yourself afterwhat anymore, thus having lost all your money spent on it.

    But it´s not only about the faked guitars but also about the way these cheaters use to work, which happens all around... as it happened to one of our JM-Users. Forgers are selling instruments on the net which they don´t own at all, trying to collect the money for it thru different channels (Western-Union or alike) off their potential buyer in advance. Many of them are trying to sell thru portals like eBay and others.

    These cheaters often show images that they collected on the net, offering rare instruments on classified ads, most of the time offering for prices which are way beyond lower than the original prices on the market. The potential buyer is encouraged to send his payment to a "trust forewarding"-company or Western-Union in advance, which in real never exits. Be sure to read the story of our JM-user in our article deception while selling Favino.

    Regrettably even with cheaper instruments of this kind there are people who try to cheat others. There are guitars which are beeing offered as "high-quality" Selmer-copies beeing offered for a multiple price of their original cost, and which are not worth even part of the price beeing offered for. Here you find such an actual example of a Selmer-copy which was offered as "high class wood" instrument for double of the original new price. This is a Richwood-Guitar (new price 399.-€) which was offered for 798 .-€ in used condition! So one really has to be careful when buying such a guitar on the internet.
    fake richwood 01

    Überteuerte Gitarren im Internet Beispiel

    fake richwood 02

    Überteuerte Gitarren im Internet Beispiel


    If you dont have an clue by yourself on these kind of guitars ask a friend or someone who really knows about these guitars. Because otherwise the first look cheap bargain may end up in a draged buy very soon in the end...

    Also be sure to read our 7 tipps for buying JM-guitars. on these subjects. And of course whenever you buy an (expensive) guitar always take care!

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  • favino bj1960 nolabelFavino-Gitarren zählen heute zu den berühmtesten Gypsyjazz-Gitarren überhaupt, direkt nach den originalen Selmer-Gitarren. Einen ähnlich hohen Stellenwert haben nur noch die ebenfalls mittlerweile sehr seltenen Busato-Gitarren.Jacques Favino

    Der große Erfolg der Favino-Gitarren liegt in erster Linie in ihrer speziellen Bauart die durch Jacques Favino (siehe Bild rechts) in den späten 40er Jahren entworfen wurde.

    Jacques Favino (in Piemont, Nord-Italien geboren)war, wie schon vor ihm einige andere sizilianische Gitarren- und Instrumentenbauer aus dem sizilianischen Catania, 1923 mit seiner Familie nach Paris  immigriert.

    Jacques Favino erlernt bereits in den frühen 1940er Jahren den Gitarrenbau. Er arbeitet zunächst in den Werkstätten von Bartolo Bernabe Busato und eröffnet erst um 1956 seine erste eigene Werkstatt in der Rue de Clignancourt 9 im Pariser Distrikt Montmartre und baute dort bis ca. 1982/83 seine Gitarren.

    Ab ca. 1982 übernahm dann sein Sohn Jean-Pierre Favino seine Geschäfte, wobei beide einige Jahre bis ca. 1984 gemeinsam in der Werkstatt Gitarren herstellten.

    Nach 1984 baute Jean-Pierre Favino zunächst die Gitarren im Stil seines Vaters für einige Jahre identisch weiter, bis er dann Ende der 1980er Jahre begann seine eigenen Wege im Gitarrenbau einzuschlagen und seine eigenen Gitarren-Modelle zu entwickeln. Weitere Details zu Favino-Gitarren in unserem Artikel Favino-History und Merkmale originaler Favino-Gitarrenfavinocatalog2
    Bis heute zählen die Favino-Gitarren seines Vaters Jacques Favino zu den Besten und teuersten Gypsyjazz-Gitarren auf dem Markt.

    In den späten 1950er Jahren beginnt Jacques Favino mit der Konstruktion von eigenen Gypsyjazzgitarren-Modellen (siehe Bild links oben eine Favino, Modell No.10, Bj. 1960).

    Grundsätzlich bot er dabei 2 Grundmodelle an: das Modell Jazz No.10 "Gitans" und das Modell Jazz No.10 "Macias" (siehe auch Bild links, Auszug aus einem alten Katalog von Jacques Favino aus dem Jahre 1978.

    Preislich unterschieden sich die Modelle weniger in Ihrer Konstruktion als in ihrer Ausführung. So gab es Modelle aus Ahorn, Rio Palisander und Indian Rosewood. Ganz typisch für Favino-Gitarren von Jacques Favino waren von Anfang an die dreiteiligen Ahorn-Hälse, die heute von einigen Gypsyjazz-Gitarrenbauern (z.B. Eimers Guitars od. Dell-Arte) nachempfunden werden.
    Ab den frühen 1990er Jahren beginnt Jean-Pierre Favino dann mit der Verwendung von 2-teiligen Ahorn-Hälsen. Weitere Infos zu Favino-Gitarren kann man hier in unserem Artikel "Merkmale originaler Favino-Gitarren" nachlesen.

    Berühmt gemacht wurden Favino-Gitarren durch viele berühmte Musiker die, bis heute, Favino-Gitarren spielen und/oder gespielt haben.
    Hierzu zählen Musiker wie z.B. Matelot Ferret, Louis Fays, Jacques Montagne, Henri Salvador, Georges Moustaki, Sarane Ferret, Baro Ferret, Georges Brassens, Paul "Tschan Tschou" Vidal, Mondine Garcia, Chatou Garcia, Enrico Macias, Ninine Garcia, Boulou Ferre, Elios Ferre, Christian Escoude, Maurice Ferret, Fapy Lafertin, Francois Moerman, Rodolphe Raffalli, Romane, Raphael Fays, Bireli Lagrene, Hansche Weiss, Ziroli Winterstein, Lulu Reinhardt, Holzmanno Winterstein, Dorado Schmitt, Patrick Saussois, Moreno Winterstein, Stochelo Rosenberg, Tschavolo Schmitt, Wawau Adler und viele, viele mehr.

    Weitere Infos hier in unserem Artikel zur History von Favino und auch auf der Website von Jean-Pierre Favino.

    In unserer Guitar-Gallery haben wir ein Archiv für alte Favinos angelegt um einen Überblick über die Modelle zu geben. Hier kann man wunderbar nach diesen Gitarren forschen und, z.B. auch im Falle eines Kaufes eines solch edlen Instrumentes die Bilder mit dem angebotenen Instrument zu vergleichen. So kann man, zumindest einigermaßen, im Vorfeld die Echtheit eines angebotenen Instrumentes vergleichen (siehe auch unsere Artikel zum Thema "falsche Favinos" und "Tipps zum Gitarrenkauf").

    Weiter zu History - Favino-Gitarren (1/2)


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  • favino bj1960Directly behind the original Selmer-/or Busato-Guitars the rare Favino-Guitars are within the most expensive and sought after Gypsyjazz-Guitars and count (for good reason) to the most famous as well.

    The great success of the Favino-Guitars (especially the Gypsyjazz-Models) are founded in their special way of making, invented by their creator Jacques Favino (image right) who started making them in the late 1940- and early 1950ies.Jacques Favino

    Jacques Favino (born in Piemont, North-Italy)immigrated in 1923  with his family from the sizilian village of Catania to Paris/France, like many other sicilian Guitar- and Instrumentmakers did before him, fleeing from the fashist Mussolini-Regime and plus suffering from unemployment.

    Jacques Favino started to learn the making of Stringed-instruments in the early 1940ies. Arriving in Paris he soon started to work in the workshops of Bartolo Bernabe Busato and opened up his first own workshop around 1956 in the Rue de Clignancourt 9 in the Parisian Distrikt of Montmartre, building and selling his guitars there until aproximately 1982/83.

    In 1978/79 Jacques started to withdraw from the business more and more. Beginning to work in his fathers workshop around 1976 his son Jean-Pierre Favino 1982 took over his business officially.
    But still the two, father and son, were working together there in the workshop until around 1984, supported by two more sicilian guitarmakers helping them in building all kinds of instruments. This time (1980-1984) is what was called the "transition period" afterwhat, as there were some instruments already signed by Jean-Pierre Favino but still made by his father or the two together in the old way of making.

    After 1984, when his father finally retired, Jean-Pierre Favino kept on building guitars in the same workshop in the Rue de Clignancourt 9 almost identically the same way he had learned it from his father, copying his type of models and designs. It was just until the late 1980- early 90ies when he began walking his own path in building guitars, developing his own kind of guitar-models. More Details about Favino-Guitars and their story you´ll find inside our articles Favino-Historyand Features of original Favino-Guitars.
    favinocatalog2Until today the Favino-Guitars, especially the ones of the father Jacques Favino, are considered the most expensive and best Gypsyjazz-Guitars on the Market.

    In the mid 1950ies when Jacques Favino started the construction of his famous Gypsyjazz-Guitar-Models (image top left, Favino Model No.10, built in 1960).

    Generally he offered 2 basic-models: the Model Jazz No.10 "Gitans" and the Model Jazz No.10 "Macias" (image left, an extract of an old Favino-catalog from the year 1978).

    The two models less distincted in their price but the making. Favino offered guitar-models made out of maple, Rio Palisandre and Indian Rosewood.

    Typically for Favino-Guitars of Jacques Favino from the beginning were the three-piece-maple-necks. A feature that today is again beeing copied by many guitarmakers that are building Selmer- and Favinostyle-Guitars (e.g. Eimers Guitars or Dell-Arte).
    In the early 1990ies when Jean-Pierre Favino began his own model-series he also started to invent his own style of this time 2-piece-maple-necks. More detailed Infos on Favino-Guitars you can find in our article "Features of original Favino-Guitars" were we briefly describe their special features.

    Favino-Guitars have been made so famous by the many musicians who played or still play until today.
    These are musicians like Matelot and Baro Ferré, Louis Fays, Jacques Montagne, Henri Salvador, Georges Moustaki, Sarane Ferré, Baro Ferret, Georges Brassens, Paul "Tschan Tschou" Vidal, Mondine Garcia, Chatou Garcia, Enrico Macias, Ninine Garcia, Boulou Ferre, Elios Ferre, Jacques Brel, Christian Escoude, Maurice Ferré, Fapy Lafertin, Francois Moerman, Rodolphe Raffalli, Romane, Raphael Fays, Bireli Lagrene, Hansche Weiss, Ziroli Winterstein, Lulu Reinhardt, Holzmanno Winterstein, Dorado Schmitt, Patrick Saussois, Moreno Winterstein, Stochelo Rosenberg, Tschavolo Schmitt and many, many more.

    More Infos on Favino in our articles on the History of Favino and on the actual website of Jean-Pierre Favino.

    In our JM-Guitar-Gallery we have put online anorganized Image-Archive for old Gypsyjazz-Guitars like Favinos (as well as Selmer-, Busato- and DiMauro-Guitars) to give you a detailed overview on the different models and for research on these rare guitars. Here you might take a look and find detailed information on these guitars, in case for a possible buy of an old Gypsyjazz-Guitar to define and compare the quality or details of an instrument to buy. So you might relatively sure get information about or if an instrument offered is really authentical. Be sure to read our articles about "Fake Gypsyjazzguitars" and "Tipps for buying guitars".

    Go to History - Favino-Guitars (1/2)


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  • Thru the decades the Selmer-Guitars for Swing- and JazzManouche-Guitarrists have become somewhat like the "holy grail" of acoustic Jazz-Guitars. Not only made up by the guitar-genius of Django Reinhardt and his band the "Quintette du Hotclub de France" (short: QHCDF) in which all guitarrists had played these Selmer-Guitars on their way to success making them almost immortal with their bandsound, but also due to hundrets of other famous Gypsyguitarrists who have been (and still are) playing SELMERs later on, these guitars are legendary today.

    In the early years of 1899 to 1932 the Selmer-Company (Paris) was only building Horns, Clarinettes and Saxophones, starting their guitar-production in early 1932 until late 1952 when they finally stopped their guitar production-series. More on that in our article Selmer-History.  selmer orchestre 1932 20121025 1036074088 Selmer/Macafferri von 1932 (D-hole)  

    Nowadays the Selmer-guitars, of which only around 950 of them have been produced in the short period of 20 years between 1932 and 1952, have become really rare and sought after.
    On the actual market they often get sold at prices between 15.000.- to 30.000.- EUR up to "OpenEnd"-prices depending on their age and state. A real pristine looking like "out of the box" SELMER might cost even up to 40-50.000.-EURos as of its rarity.

    Lots of myths and stories are ranking around Selmers but many (Gypsyjazz-)guitarrists don´t know about the real facts of these instruments.

    For that reason we have done intense research and put together all these facts on one place here into our articles. All features of the original SELMER-Guitars (Paris) get listed with images and exact details and features (see also -> The Selmer-/Maccaferri-Guitar).
    So you may inform yourself about the true facts, for example before buying such an expensive instrument,
    or as well just for the fun of it to know more about these fascinating guitars.

    In the further article(s) of this series we focus and briefly describe the details and features of original Selmer-Guitars with exact description and images.

    General features of Selmer-/Maccaferri-Guitars


    • In the years from 1932 up to 1938 Selmer-/Maccaferri only produced the Guitar-Models "Orchestre" (with) and "Hawaiian" (without) Cutaway, the so called "D-hole"-Models (Photo left and right) with a short-scale (65") and a neck-joint at the 12. fret. Later on the Model "Orchestre" got renamed into "Grand Bouche".Selmer_Maccaferri_1932_Nr112_15

    • The Selmer-/Maccaferri-Models from 1932 to 1935/36 had an engraving on their headplate with the Patent-No. 10.431. Some guitars also had an engravement with the name of Maccaferri (see image right).

    • The Selmer-Guitar-Models had engraved Patent-No. 376.338 starting from year 1936 on the headplate as well.

    Stochelo Rosenbergs Selmer-Guitar No#504• the later Selmer-series starting from 1938 were missing these engravings completely instead showing the signet "Henri Selmer / Paris" with the typical Selmer-sign (see photo 4 headplate below).Foto 4: Kopfplatte Selmer

    • Starting from around 1939 the SELMER-company started to built the first series of the Model "Jazz", which were especially desigend for guitarrists like Django Reinhardt or Matelot Ferret by Mario Macafferri just shortly before he left the Selmer-Company.
    These so called "O-hole"-guitars (also known as "Petit Bouche" (french f. "small mouth"), had a long-scale-neck (67") and had the neckjoint at 14th fret. By that Solists had more possibilities of also playing higher notes on their guitars, why these guitars have been and still (even today) are especially beeing used by Solo-guitarrists.

    • The so called Maccaferri-Design (Model "Hawaiian" and "Orchestre") with the D-hole (later "Grande bouche", french f. "big mouth") only existed from 1931/32 until around 1938/39.
    The later released Selmer-Design (Modell "Jazz") with the oval Soundhole ("Petite bouche") was also designed by Macafferri, but just has been released around 1939 until around End of 1952 when the guitar-production finally was canceled by SELMER (see also our Selmer-History).

    So if you might one day get an offer for buying "a real original old Selmer-Guitar from 1932" with an O-hole ("Petit Bouche") you might emediately know that this must be a fake, as they just haven´t been produced then!

    (All images remain copyrighted by their respective owners ©2010)

    Read more about -> Features of original Selmer-Guitars (2/3)


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  • In the further article(s) of this series we focus and briefly describe the details and features of original Selmer-Guitars with exact description and images.

    reso1

    The Resonator


    The first of the Maccaferri D-hole-Models "Orchestre" of 1932 - 1934 were equipped with the so called "Resonator" (see image right).

    The crafting of the Resonators (a kind of sound-funnel inside the body, like a kind of Subwoofer that was supposed to amplify the sound of the guitar) was stopped in the production pretty soon by Selmer
    as the results have been marginal and relatively low but the crafting of it extremely difficult and thus expensive.

    The Resonator was built in two versions: one Version with just one, another with two holes in the slightly bent wooden soundbox directly underneath the soundhole. Only the first variation did show any real effect, but by the difficukt craftings to built it there was no comparison for work and price so Macafferri and Selmer finally decided to leave it away in the late 1930ies.

    Selmer von 1939 (O-Hole)But of course there are lots of other features that can tell an expert if a Selmer-Guitar (or any other Gypsyjazz-Guitar) is a real one or not, as we briefly describe it in our article-series "Features of original Favino-Guitars" and "Features of original Busato-Guitars"). It is certain that of course these attibutes may be faked by a good luthier or carpenter as described above, so there is no guarantees - just take care and watch out for the real things...
    Selmer Neckjoint Head

    The Neck


    • the Selmer-Models of all D-hole ("Orchestre") and as well as the O-hole-Series ("Jazz") were without any exception equipped with three-piece-necks, that are joint shortly underneath the headplate (see photo 1, right), as well as fit shortly before the neckjoint (apparently a short space before the body)  (see photo 2).

    This was maybe due to the shortness of wood already in these pre-war times. And it seems that there wasn´t enough wood in the later war-years  around 1939 to 1945 as one-piece wooden pieces to use for to make necks out of it. So there were in many cases different grained wood beeing used to fit the neck out of three shorter pieces (see photo 1). The necks of almost all SELMERs were made out of three-piece walnut-wood with ebony fretboards. In some rare cases also rosewood was used for the fretboards.

    Foto 2: Neckjoint am Body• the necks of the early Selmer-Models were almost retangular (see photo right), to guarantee more stability, as ther ewere no trussrods beeing used inside the necks, like nowdays. Later on from the late 40ies the necks of SELMER-guitars were made little more rounded (D-shaped) to give better playablity to the musicians.
    Foto 3: SB-Mechaniken

    The tuners


    • Selmer-Guitars were only equipped with the so called SB-tuners (SB = Salvatore Billardi), which were especially ordered by Selmer/Macafferri (and later on also by Busato and Favino who wanted these quality-tuners also for their own guitars) and were produced by Billardi by Hand.
    They are identifyable at the charakteristic "S"-Initials (S = for Selmer) caps of the tuners. (see photo 3 left).
    The tuners that have been produced ordered by Busato and Favino for their guitars in the later years at Billardi´s workshop just differ by their engravings on their outside caps (BB for Busato and SB at Favino´s) but not the mechanics itself. 

    There were two different types beeing used at SELMERs, but no other tuners have been used on Selmer-guitars ever. Of course there are some broken tuners beeing replaced on some even old Selmer-guitars as a replacement. So that is just one evidence for an original Selmer but no proff.Foto 4: Kopfplatte Selmer

    The Headplate


    • Another characteristic feature of an original Selmer-Guitar is the size and shape of the head. In comparison to many of the later made Selmerguitar-copies of other luthiers (see Django-Guitarmakers) the headplates of SELMERs are slightly smaller. This distinguishes clearly in many cases from copies (See photo 4 right, headplate). The sound-characteristics of a guitar are definately influenced by that.

    Foto 5: Selmer Tailpiece

    The Tailpiece

    • Here is one more detail that distinguishes real Selmers from Selmer 512 Tailpiecemany other of their copies: the tailpiece. The original tailpieces of real Selmer-Guitars are made out of real brass (sometimes with silver alloying) with an engraved "S" for Selmer and a piece of ebony in the middle (see photos 5 left, 6 right).

    These Tailpieces aren´t to mistake with the cheaper tailpieces that the SAGA Gitane-guitars nowdays are equipped with, even if they also show the engraved "S". The originals are brass, the copies made out of gilded metal plates.
    Today the Miller-company in Switzerland is distributing those kind of higher classed gilded brass tailpieces. So it is almost possible to find some "original looking" tailpiece nowdays and the feature is just one more evidence to take in account when evaluating the features that make up a "real original" Selmer-Guitar...

    (All images remain copyrighted by their respective owners ©2010)

    Read more Details -> Features of original Selmer-Guitars (3/3)


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  • In the further article(s) of this series we focus and briefly describe the details and features of original Selmer-Guitars with exact description and images.
    One of the most important and clearest features to distinguish a real original Selmer-Guitar is (alike original Favino-Guitars) the Serialnumber and the Label.

    Serialnumbers:


    • all(!) Selmer-/Macafferri Guitar-Models have been numbered with continuesly altered serialnumbers from the very beginning in the early 30ies. That means that these guitars are clearly identifiable alongside off their serialnumbers, of which the year they were manufactured can exactly be determined and categorised. 

    The serials are to find inside the body on their labels glued inside to the back underneath the soundhole.

    selmer-863-labelThe numbers on the label (inside the body) started with No. 001 in the year 1931 and endetwith number 950, the last production series in 1952. After that the production was finally canceled.
    Here is an example of a Selmerlabel with serial, the guitar was built in 1951/52 and had the serial no. #863 (see photo 6 right).

    A real Selmer from 1936 cannot have a Serialno. #800 for example, because this number has been produced much later around 1949/50. So the serialnumber is one clear feature to distinguish and determin if a Selmer is original or not.

    Usually the guitars have been lackered inside so the label was strongly glued inside. But of course there are also SELMERs around that have "lost" their labels over the years or of which it has been removed (for whatever reason).

    label selmer 1935Should you ever get an offer for a Selmer-guitar of which the label is missing (and thus the serialno. as well), one needs to check and determin closely all the other described and characteristic features: shape of the headplate, three-piece walnut-neck, Brass-Tailpiece and SB-tuners (with the engraved "S") as of its exact measures (see description below) before safely buying it.

    For that determination our JM-Guitar-Gallery may a good help.  Here we try to build up an extensive archive of old Gypsyjazz-guitars of the Labels Macafferri, Selmer, Busato, Favino, and DiMauro, ordered on their age and serialnumbers to get a most detailed information of as max. features we can offer our readers.

    At the moment we have 1.800+ images of old guitars in our archive which worldwide now is one of the biggest archives reachable on the internet on one place. Especially for Selmer-guitars there is a great book "The History of Selmer Guitars" made by Francois Charle that may help you further as well.

    Measurements:


    • another last and really unique feature to determin the originality of a Selmer-guitar are their measurements. While many of the copies have slightly bigger bodies, the original SELMER-guitars are limitedto the following measures:

    Model Maccaferri (D hole, 65' short scale):

    • Neckjoint at 12th fret
    • Body at the widest point 40 cm
    • Body at the smallest point 25,8 cm
    • Body at cutaway 29 cm
    • Length of the body 46,8 cm
    • Width of the neck at the zero fret 4,8 cm
    • Width of the neck at the body joint (12-th fret) 5,9 cm

    Model Selmer (oval sound hole, 67' long scale):

    • Neckjoint at 14th fret
    • Body at the widest point 40 cm
    • Body at the smallest point 25,8 cm
    • Body at cutaway 29 cm
    • Length of the body 46,8 cm
    • Width of the neck at the zero fret 4,5 cm
    • Width of the neck at the body joint (14-th fret) 5,8 cm

    (Please note that the measurements, especially of the neck can vary amongst Selmers. In the transitional periode (1938-1940) some experiments were going on. So neck dimensions can vary because of this. (in that period they also experiment with the sound braces. I restored a Selmer with 4 sound braces not 5 as usual.) These infos on the measurements have been supplied to us by Leo Eimers (www.eimersguitars.com/), thank you Leo!
    selmer-book
    Well, these are the most important features of original Selmer-/Macafferri-Guitars, even if we surely are aware of the fact that this list definately is NOT complete!

    If these are not enough details for you or you just might want to know more exact facts on these fabulous guitars, you should definately give a try and have a look at the earlier mentioned book of Francois Charle "The History of Selmer Guitars" (255 pages, 75.- EUR + delivery, you may order directly at Francois Charle online).

    This book shows many details of history and lots of images that the guitarexpert Francois Charle had put together into this book. It´s the most detailed one on the market about these great guitars.

    Everyone who thinks about buying such a wonderful and great but also real expensive SELMER should take a close look to all the details, as there are always cheaters and forgers around trying to get a hold on other peoples money. There are ones around that are selling cheap forged guitars as "the real thing" like we describe it in our article-series of Fake Selmer, Fake Busato and Fake Favino.

    Be sure to also read the article about our 7 important tipps for buying guitars.

    (All images remain copyrighted by their respective owners ©2010)


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  • News aus der Gypsyjazz-Szene

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    Dorado 2009
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  • Geschichte der Gypsyjazz-Gitarren

    JazzManouche.de bietet in seiner Rubrik "JazzManouche-Guitars" viele detaillierte Informationen und geschichtlichen Background über die berühmten Selmer-, Busato-, Favino- oder DiMauro-Gitarren u.a. mit einer Guitar-Gallery mit mehr als 1.200 Bildern dieser Gitarren...

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    selmer-863-label
  • History of Gypsyjazz-Guitars

    In our section "JazzManouche-Guitars" we offer many detailed informations and historical background about the famous Selmer-, Busato-, Favino- or DiMauro-Guitars with detailed descriptions for every guitarmodel plus our Guitar-Gallery containing more than 1.800 images of these great Guitars...

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    selmer-863-label
  • Henri_Alex_Selmer_1904Die Geschichte der Firma "Selmer (Paris)" beginnt bereits im späten 18. Jahrhundert.  Gegründet wird die Firma Selmer 1885 von Henri Selmer in Paris. Am Anfang produziert die Firma "Selmer (Paris)" ausschliesslich Blasinstrumente (was sie bis heute noch macht).
    Selmer_Vcard1920
    Aufgewachsen als Sohn eines Militär-Kapellmeisters und Musikers lernt Henri Selmer zunächst bereits als Kind das Klarinettenspiel.
    Zunächst stellt man nur Klarinetten und Mundstücke in seiner Firma  Selmer (Paris) her.  In Zusammenarbeit mit Adolphe Sax (Bild links unten, 1926) beginnt Henri Selmer dann ab 1908 gemeinsam mit ihm mit der Entwicklung und Herstellung von Saxophonen.

    Erfahren Sie auf den weiteren Seiten dieser Artikel-Serie mehr zur Geschichte der Brüder Selmer und der Entstehung der Selmer-Gitarren.

    adolphe saxHenri´s Bruder, Alexandre Selmer (im Bild 1 rechts oben), selbst ein renommierter Klarinettist der bereits 1904 bei den berühmten New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von Gustav Mahler spielt,HenriSelmer 1908 FactoryParis02 verwendet ab da auch nur noch die Instrumente seines Bruders Henri und macht sie damit in Amerika und weltweit bekannt. SelmerModel22_02

    Er wird selbst einige Jahre später um 1909 in die Firma seines Bruders Henri eintreten und eröffnet 1910 einen ersten eigenen Shop für den Vertrieb der Selmer-Instrumente in Amerika.

    Bereits 1910 hat die Firma einen grossen Katalog von Instrumenten die hergestellt werden:Selmer_Label Klarinetten, Flöten aller Art, Saxophone, Mundstücke und Zubehör.

    1922 erscheint das erste Selmer Saxophon unter dem Namen "A-Series, 1922 alto" (Bild links). Weitere Modelle werden unter der Bezeichnung "Modele 22" vertrieben.

    Im Jahre 1931 lernt Henri Selmer den italienischen Gitarrenbauer Mario Maccaferri kennen und man beschliesst im Jahr 1932 zusätzlich mit dem Bau von Gitarren zu beginnen. Die speziellen von Mario Maccaferri entworfenen akustischen Selmer-Jazz-Gitarren werden in den folgenden Jahren daraufhin, nicht zuletzt durch Django Reinhardt, zu Weltruhm gelangen.

    Weiter zu Selmer - History (2/3)


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  • Henri_Alex_Selmer_1904The history of the Selmer-company begins in the late 18th century. Founded in 1885 by Henri Selmer his company "Selmer (Paris)" at first starts building only wind-instruments (and still do until today).
    Selmer_Vcard1920

    Born and raised as the son of a military-conductor and musician Henri Selmer himself starts to play the clarinette as a small child.

    adolphe saxAt first the production of the Selmer-company only concentrated on building clarinettes and mouth-pieces. In 1908 Henri Selmer started developing and building saxophones together with their inventor Adolphe Sax (image left).

    HenriSelmer 1908 FactoryParis02Henri´s brother, Alexandre Selmer (Image 1 top, right), himself a famous clarinettist who already plays for the wolrldfamous "New York Philharmonics Orchestra" conducted by Gustav Mahler in 1904, solely uses the intruments of his borther Henri from then on, making them known in America and worldfamous later on.

    SelmerModel22_02Some years later, around 1909, Alexandre was joining the company of his brother and in 1910 opening his first own shop selling and distributing Selmer-Instruments in America.

    Already in 1910 the company has a big catalog of instruments to be sold: Clarinettes, Flutes of all kinds, Saxophones, mouth-pieces and all kinds of accessoires. In 1922 the first Selmer-Saxophone is sold under the name "A-Series, 1922 alto" (image left). Also other models will be sold "Modele 22" under the term later on. Selmer_Label

    In the year 1931 Henri Selmer meets with the italian luthier and guitarrist Mario Maccaferri and the year 1932 together they decide to additionaly also start building guitars using the name "Selmer".

    These special Selmer acoustic Jazzguitars, designed by Mario Maccaferri in these early 1930ies, were to become worldfamous later on, beeing played by guitar-maestro Django Reinhardt.

    Read more -> Selmer - History (2/3)


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  • Zu diesem Zeitpunkt, um 1922, arbeiten bereits ca. 50 Instrumentenbauer bei der Firma Selmer und stellen etwa 30 Instrumente pro Monat her. Doch die musikalische Entwicklung dieser Zeit ist rasant und so wächst auch Selmer mit den Anforderungen.

    Erfahren Sie in diesem 2. und 3. Teil dieser Artikel-Serie mehr zu den berühmten Selmer-Gitarren und ihre Entstehungsgeschichte, sowie die Details zu Merkmalen originaler Selmer-Gitarrenhier.

    Selmer_Katalog1955

    Selmer Catalog, 1954

    selmer katalog1936 01

    Selmer Orchstre in Catalog, 1936

    SelmerBj1932

    Selmer Mod. Orchestre, Bj. 1932


    Ab 1932 erweitert die Firma Selmer erneut ihr Programm (siehe Bilder oben, Kataloge von 1936 und 1954) und beginnt mit dem Gitarrenbauer Mario Macafferri mit der Produktion von Gitarren (siehe auch unser Artikel über Selmer-Gitarren).
    Macafferri hat, von damaligen Gitarristen auf dieses Problem angesprochen, 1931 eine Idee wie man den Ton von akustischen Gitarren "verstärken" kann und baut erste Prototypen seines späteren Modell "Orchestre".

    Die Gitarristen der damaligen Zeit haben das Problem dass es, nicht wie heute, bereits Verstärker und Tonabnehmer gibt mit denen man Gitarren lauter machen kann. Und sie müssen sich mit akustischen Gitarren meist gegen die Übermacht der damaligen Jazzbands durchsetzen die meist von Blasinstrumenten dominiert werden.

    selmer_1940_003 SelmerDjango
    Einer der ersten bekannten Jazz-Musiker der diese neuartigen Gitarren verwendet ist Django Reinhardt, der diesen Gitarren mit seinem absolut unnachahmlichen Sound und seiner unglaublichen Virtuosität in den folgenden Jahrzehnten zu nahezu unsterblichem Ruhm verhilft.

    Henri Selmer ergreift die grosse Chance eine Marketing-Kampagne mit diesem aussergewöhnlichen Musiker zu starten und stattet ihn und die anderen Gitarristen seiner Band des "Quintette du Hot Club de France" mit seinen Selmer-Gitarren aus.

    Henri Selmer schliesst 1933 mit den Musikern des Quintetts daher eine Art Werbevertrag, in dem sie sich verpflichten exklusiv auf seinen Instrumenten öffentlich zu spielen. Heute nennt man dies einen "Endorsement"-Vertrag. Im Gegenzug erhalten die Musiker ihre Gitarren kostenlos von Selmer und für Django Reinhardt werden später sogar einige personalisierte Instrumente mit seinem Namen in der Kopfplatte eingraviert (Bild rechts), hergestellt.


    Selmer_Macafferri_Workshop01 Gitarrenrohlinge im
    Selmer-Workshop, 1938
    Selmer_Macafferri_Workshop06 Gitarrenrohlinge im
    Selmer-Workshop, 1938
    Selmer_Macafferri_Workshop04 Mario Maccaferri bei der Arbeit
    im Workshop, 1936

    Einige dieser Instrumente tauchen jahrzehnte später wieder zum Verkauf auf und auch heute findet man ab und zu noch Selmer-Gitarren mit der Gravur "Django Reinhardt" oder "Modele Django Reinhardt" auf der Kopfplatte.


    Weiter zu Selmer - History (3/3)


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  • Before the days in 1932 when the Selmer-company started to build guitars in cooperation with Mario Macafferri, in 1922 already around 50 instrumentmakers are employed at the Selmer company, producing around 30 Instruments per Month. But the musical development of these days is growing rapidly, so the Selmer-company is growing with these challenges at the same speed.

    Selmer_Katalog1955

    Selmer Catalog, 1954

    selmer katalog1936 01

    Selmer Orchstre in Catalog, 1936

    SelmerBj1932

    Selmer Mod. Orchestre, Bj. 1932



    From 1932 the Selmer-company extends their programme once more (see images above, Catalogue from 1936 and 1954) and starts the production of guitars in cio-operation with the luthier Mario Macafferri (see our article-series on Selmer-Guitars).

    Already in 1931 Macafferri had, beeing asked by many guitarrists of that time, an idea how to amplify the sound of guitars and starts to build his first prototypes of the modell "Hawaiian", which later will be changed to model "Orchestre" including a cutaway for playing the higher registers.

    The guitarrists of this time, unlike today, always had the problem "not to be heared" as there were no pickups nor amplificators available yet to amplify their guitars. Though they could never step upfront in volume with their pure acoustically played guitars in the Jazzbands of that time, which were dominated by wind-instruments like clarinetts, trumpets or saxophones.

    selmer_1940_003 SelmerDjangoAs one of the first known jazz-musicians in France it was Django Reinhardt who used these newly invented acoustic jazzguitars by Selmer (image left, Django in 1932 looking at his first Selmer-/Macafferri-guitar).
    And it was Django who made these guitars become nearly immortal fame in the following decades by his unique and absolutely inimitable sound and his unbelievable virtuosity.

    In 1933 Henri Selmer took up his chance and started a big marketing-campagne with this outstanding musician as well as the fellows at his band "Quintette du Hot Club de France" equipping all musicians with his new Selmer-Guitars.

    So it was around 1933 when Henri Selmer sets up a marketing-contract with the musicians (today this would be called an "Endorsement"-contract) which committed the musicians to solely play Selmer-instruments at their gigs. In return all musicians received their guitars for free from Selmer. Later on they even produced some personalized instruments for Django Reinhardt with his name engraved at the headplate of the guitars (image right).

    Selmer_Macafferri_Workshop01

    Guitarbodies in the
    Selmer-Workshop, 1938

    Selmer_Macafferri_Workshop06

    Guitarbodies in the
    Selmer-Workshop, 1938

    Selmer_Macafferri_Workshop04

    Mario Maccaferri at work
    in the Workshop, 1936


    Sometimes those personalized instruments were beeing sold decades later. And even sometimes today you´ll find Selmer-Guitars beeing sold with the engravings of his name "Django Reinhardt" or "Modele Django Reinhardt" on their headplate.


    Read more -> Selmer - History (3/3)


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  • Es geht das Gerücht um dass Mario Maccaferri im Auftrag von Selmer eine ganze Reihe von Gitarren herstellte, aus welchen sich Django Reinhardt die Besten für sich aussuchen konnte. Die restlichen gingen dann in den öffentlichen Verkauf.

    Daher gibt es nach wie vor auch heute noch mehr Instrumente mit seinem Namenszug auf der Kopfplatte als Django persönlich je gespielt hat (siehe Foto unten). Nicht alle Instrumente mit seinem Namen auf der Kopfplatte stammen also aus seinem persönlichen Besitz und wurden wirklich von ihm gespielt!

    Erfahren Sie im 3. Teil dieser Artikel-Serie mehr zu den berühmten Selmer-Gitarren und ihre Entstehungsgeschichte, sowie die Details zu Merkmalen originaler Selmer-Gitarrenhier.  selmer no510 1943Viele berühmte Jazz-Gitarristen wie z.B. Joseph Reinhardt (Django´s Bruder), die Gebrüder Baro, Sarrane und Matelot Ferré, Roger Chaput, Henri Crolla oder Bireli Lagrene, Stochelo Rosenberg und viele viele andere mehr spielten seither in den vergangenen Jahrzehnten und spielen teilweise bis heute diese wunderbaren Gitarren. Viele Studioaufnahmen des Rosenberg Trios wurden z.B. auf Stochelo´s Selmer mit der Seriennummer #504 eingespielt.

    Nachdem Mario Macafferri (Bild links unten) im Jahr 1939 die Firma Selmer verlässt, stellt Henri Selmer bis 1952 noch weiter Gitarren nach seinem Design her.

    mario_maccaferri_1961

    Mario Maccaferri, 1961
    in Chicago

    Django_Joseph_Selmer1932_03

    Django and Joseph Reinhardt (in the back)
    playing 1932 live on Selmer-Guitars

    SelmerQHCF

    Selmer-Advertising
    Poster 1936


    Macafferri hat bis dahin massgeblich das Design der Modelle der Selmer-Gitarren geprägt und die Modelle "Hawaiian", "Orchestre" (1932 bis 1938) später mit Cutaway auch "Grand Bouche" genannt und ab ca. 1938/39 das Modell "Petit Bouche" für Selmer entwickelt (siehe auch die Artikel Selmer-Gitarren und Merkmale originaler Selmer-Gitarren). Nach seinem Weggang von der Firma werden die Gitarren nicht mehr weiter entwickelt, sondern nur nach seinen letzten Entwürfen weiter gefertigt.

    Hier einige originale Bilder aus dem Selmer-Workshop in Paris 1933 in welchem auch Mario Maccaferri bei der Arbeit zu sehen ist: Selmer_Macafferri_Workshop03

    Selmer Gitarrenworkshop 1933,
    Mario Macafferri Bildmitte

    Selmer_Macafferri_Workshop05

    Selmer Gitarrenworkshop, 1933,
    Mario Macafferri Bildmitte

    Selmer_Macafferri_Workshop02

    Mario Macafferri (Mitte) im Selmer Gitarrenworkshop, 1933

    Selmer_werkstatt_01a

    Selmer Gitarrenworkshop 1933

    Selmer_Saxwerkstatt_02a

    Selmer Saxophonworkshop, 1933

    Selmer_Saxwerkstatt_01a

    Selmer Saxophonworkshop, 1933




    1941 zieht sich Henri Selmer aus dem Unternehmen zurück und sein ältester Sohn Maurice Selmer übernimmt die Geschäfte der Firma Selmer (Bild links. 2 v.l.).FamSelmer1951

    Die Produktion der Gitarren wird 1952 eingestellt. In den rund 20 Jahren der Gitarrenproduktion von 1932 bis 1952 wurden knapp 1.000 dieser Instrumente hergestellt.

    Seit 1952 bis heute stellt Selmer Paris nur noch Saxophone und Klarinetten her. Die Gitarrenproduktion wurde nie wieder professionell neu begonnen.

    1999 gab es den kurzen Versuch der Gitarren-Produktion mit einer nur für das 100-jährige Jubiläum der Firma hergestellten Replika-Kleinserie ein kleines Denkmal zu setzen.
    Es wurden dafür eigens ca. 10 limitierte Selmer-Replika-Gitarren nach den originalen Bauplänen von Mario Macafferri hergestellt. Die echte professionelle Produktion der Gitarren wurde aber nicht mehr erneut begonnen.

    Die Preise einer alten, originalen Selmer-Gitarre liegen aufgrund ihrer limitierten Auflage mittlerweile je nach Alter und Zustand ab ca. 10.000.- € aufwärts. Viele Selmer-Gitarren sind deswegen allerdings leider heute nur noch bei Sammlern anzutreffen und werden verhältnismässig wenig gespielt, was diesen Instrumenten eher abträglich ist da gute Instrumente immer gespielt werden müssen um ihren Klang zu behalten.

    Mehr über Selmer-Gitarren hier lesen


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  • There are rumors going round that Mario Maccaferri had made a a stash of couple of guitars (on order of the Selmer-company) for Django Reinhardt of which he would be allowed to choose the best ones for himself. The rest should have been sold to public after.

    This might be the reason why there are still some instruments beeing floating around today with Django´s name on the headplate (see page 2 of these series about Selmer-history). So there are more Selmer-guitars that have been made than Django Reinhardt has ever been playing personly. Thus not all Selmer-guitars that have his name on the headplate might have been in his private use for real ! (see photo below)
    selmer no510 1943
    Many famous JazzManouche-Guitarrists for example Joseph Reinhardt (Django´s younger brother), the brothers Baro, Sarrane and Matelot Ferré, Roger Chaput, Henri Crolla as well as Bireli Lagrene, Stochelo Rosenberg and many many others more played and since decades still play these wonderful guitars. Many of the early studiorecordings of the Rosenberg Trio for instance have been played on Stochelo´s Selmer with the Serialnumber #504 (which is only 1(!) digit after Django´s model number #503, so it is approximately from the same series...).

    After Mario Macafferri (image left below) in 1939 had left the Selmer-company, Henri Selmer kept the production of guitars running until 1952, always keeping to the exact construction-design of Macafferri.

    <
    mario_maccaferri_1961

    Mario Maccaferri, 1961
    in Chicago

    Django_Joseph_Selmer1932_03

    Django and Joseph Reinhardt (in the back)
    playing 1932 live on Selmer-Guitars

    SelmerQHCF

    Selmer-Advertising
    Poster 1936



    Until his departure Macafferri had decisively stamped the design of the models of the Selmer guitars by designing all the model-series of Selmer, at first the Model "Hawaiian" and "Orchestre" (1932 to 1938), which with Cutaway were later on also called "Grand Bouche". From 1938/39 he as well developed and designed the Model "Petit Bouche" for Selmer (see also the article-series Selmer-Guitars and Features of original Selmer-Guitars). After Macafferri had left there was no more further development or change of construction of the Selmer-guitars, and all the guitars that were made between 1940 and 1952 were solely made by his original created construction-plans.

    Here are some original pictures from the Selmer-Workshop in Paris 1933, where also Mario Maccaferri is viewable at work:
    Selmer_Macafferri_Workshop03

    Selmer Guitarworkshop 1933,
    Mario Macafferri in the middle

    Selmer_Macafferri_Workshop05

    Selmer Guitarworkshop 1933,
    Mario Macafferri in the middle

    Selmer_Macafferri_Workshop02

    Mario Macafferri (Mitte) im Selmer Gitarrenworkshop, 1933

    Selmer_werkstatt_01a

    Selmer Guitarworkshop 1933

    Selmer_Saxwerkstatt_02a

    Selmer Saxophoneworkshop, 1933

    Selmer_Saxwerkstatt_01a

    Selmer Saxophoneworkshop, 1933



    In 1941 Henri Selmer begins to widthdraw from the company and his oldest son Maurice Selmer is taking over the business of the Selmer-company (image left, 2nd from left).FamSelmer1951

    The production of the guitar-series was stopped in end of 1952.
    In roundabout 20 years of the guitar-production of the company  from 1932 until 1952 Selmer had built just around 1.000 of these instruments.

    Since 1952 up to now, Selmer (Paris) is only concentrating on building Saxophones and Clarinetts. The guitar-production was never again started professionally.

    In 1999 Selmer wanted to self-create a monument for the company according to the 100-year-old jubilee of the company with a small series of Replika-guitars.
    So they put up a limited series of 10 Selmer-Replika-Guitars built exactly after the original construction-plans of Mario Macafferri. But no real professional guitar-productions were ever started again.

    According to their pure rarity, their age and state the prices of original old Selmer-guitars vary strongly, starting from approximately 10.000.- € up to open end. Because of that many original Selmer-Guitars are mostly to find with collectors, but regrettably not too many musicians anymore. Which is real a shame as good instruments have to be played, otherwise they will loose their character and glory as of their great sound as well...

    Read more on -> Features of original Selmer-Guitars


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  • Due to the worldwide growing Django-Scene and thus the resulting demand for these guitars today more and more luthiers started to build copies of the worldfamous Selmer-Guitars avaliable for almost every purse.

    The most famous names of guitarmakers and as the "european masters" of their profession are to mention Leo Eimers (NL), Maurice Dupont (F) , Jean-Pierre Favino (F) or Matthias Voigt (D). These luthiers are to mention as the "Kings class" of building gypsyjazz-guitars.


    A few examples of my own GJ-guitars made by:
    Leo Eimers (1), Maurice Dupont (2), Matthias Voigt (3) and Polak-Gypsyguitars (4)

    mod_bertino dupont_md60 Voigt No16 01 kl mod bertino tobacco 800x535


    Of course there are many other guitarmakers who built very good handcrafted guitars in high-quality for reasonable prices.

    The prices for Gypsyjazz-guitars vary strongly. You may as well buy a cheaper Beginner-model starting from about 399.- € (e.g. Aria, Johnson, SAGA, Altamira). A real good handcrafted Selmer-copy will be at least around 700-800.- EUR (Dell Arte, Altamira), then raising up from 1200-1300.- EUR (Geronimo Mateos and others) - from there on up to open-end, depending on customers wishes and features (wood, parts, features, pickups etc.). Fast you will be talking about 3000-4000.- EUR for a handmade guitar like that.

    As a recommendation in the lower to middle priced-segment to mention is the spansih guitarmaker Geronimo Mateos or the new israelian company Polak-Gypsyjazzguitars who is building finest handcrafted instruments for very reasonable prices.

    Here is a list of highly recommended luthiers which all are building gypsyjazz-guitars: 


    There are also some machine-made gypsyjazz-guitars for cheaper prices available here:

    Selmer Roundhole Bj. 1938 All mentioned guitarmakers are listed as a service not real personal recommendation. Of course everyone has to decide himself which guitarmaker will fit his needs in the end.

    One of the best adresses in germany where to buy Gypsyjazz-guitars of all kind is Norman Ort and his shop Gypsyguitar.de

    Here one can buy without trouble, because at first Norman is a very nice guy and sceondly he is one of the true experts knowing about guitars, only selling which he knows about is really good.

    Of course there are as well other shops and luthiers around who are doing well business.


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  • Selmer 1933

    Selmer/Macccfferri, 1932

    dimauro 1940 ch 01 20121018 1066792338

    DiMauro Special Chorus, 1942

    Auf den hier folgenden Unterseiten finden sich jede Menge detaillierte Informationen zu den berühmten Selmer-, Busato-, Favino- und DiMauro-Gitarren.

    JazzManouche.de bietet hier kompakte, zusammengefasste Infos über die genauen Details dieser seltenen und teuren Gypsyjazz-Gitarren, wie die Geschichte dieser Gitarren und ihrer Hersteller.

    Aber auch die genauen Merkmale dieser seltenen Instrumente und viele Backround-Informationen zu genauen Details der Gitarren und wie und woran man sie erkennen kann.

    Dies ist insbesondere im Hinblick auf den Erwerb eines solchen Instrumentes von Belang, denn diese Gitarren sind durch ihr Alter und die Tatsache dass von allen Instrumenten zu ihrer Zeit nur eine sehr begrenzte Anzahl gebaut wurde und sie mittlerweile nicht mehr hergestellt werden, durchaus des öfteren nur noch sehr teuer zu käuflich zu erwerben.

    So liegen die Preise für eine original Selmer-Gitarre (je nach Baujahr und Zustand) meist im 5-stelligen Euro-Bereich, Favinos, Busatos und DiMauros liegen immer noch gut im 4-stelligen Euro-Bereich. Wer soviel Geld für eine Gitarre ausgibt muss genau wissen was für ein Instrument er erwirbt, denn leider tummeln sich, wie bei anderen Raritäten auch (Stichwort Gemälde, alte Geigen und andere rare Kunstobjekte) natürlich auch einige Fälscher solcher Instrumente auf dem Markt.
    Und bei einer 4 bis 5-stelligen Euro-Investitionssumme kann das schnell zum Desaster werden wenn man ein solches gefälschtes Instrument erwirbt und später erfahren muss dass man mit Zitronen gehandelt hat...

    Dafür bietet sich unsere JM-Guitar-Gallery zur Recherche von Seriennummern und genauen Details bestimmter Gitarren an (wir haben mittlerweile über 1.800 Bilder in unserer Gallery), wie auch die Detail-Seiten der einzelnen Gitarrenmodelle (Selmer-, Busato-, Favino- und DiMauro-Gitarren) auf denen man genau erfahren kann anhand welcher Merkmale man solche alten Gitarren recht genau bestimmen und so auch Fälschungen erkennen kann.

    Natürlich gibt es inzwischen auch jede Menge anderer Gitarrenbauer die Aufgrund steigender Nachfrage diese Instrumente heute zu erschwinglichen Preisen zwischen 400.- und +/- 5000-10.000.- € nachbauen. Hier kann man sich auf unserer Seite über JM-Gitarrenbauerinformieren und Adressen dieser Hersteller in Erfahrung bringen.




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  • Selmer 1933dimauro 1940 ch 01 20121018 1066792338On the following pages you find lots of detailed  informations about the famous Selmer-, Busato-, Favino- and DiMauro-Guitars.

    JazzManouche.de offers you compact and collected  infos on the exact details of these rare and expensive guitars, as of their history and their makers.
    The more we also briefly describe the exact details of these rare instruments plus give you many more background-infos to these details and how you can recognize those kind of instruments.

    This may be of great interest especially when buying such an instrument, as these guitars nowdays are really expensive due to their pure age and out of the fact that many of these have just been produced in a limited amount. So they are rarely for sale meanwhile for high prices up to 5-digit Europrices.

    So the prices for a rare original Selmer-Guitar (depending on its age ans state) vary from 10.000 to "OpenEnd"-prices up to 30-40.000.- EUR. Original Favinos, Busatos and DiMauro-Guitars are mostly buyable around 4-digit Euro-prices.

    If you spent that much money on a guitar you need to know exactly if the instrument that you want to buy is really original.
    As of everywhere else on the internet as well there are cheaters and forgers around on the market that try to sell (mostly cheap) forged copies of these kind of rare guitars as "real ones" to people who dont know the exact details of them.
    And paying a 4-5-digit sum for a guitar like that may end up in a real desaster very quick for you if you notice you have been cheated afterwhat...

    Thats one of the reasons we offer our JM-Guitar-Gallery for reseach of serialnumbers and other details of certain rare Gypsyjazz-Guitars (meanwhile we have 1.800+ images of old Gypsyjazzguitars in our Gallery). On our detailpages of the JM-Guitar-Gallery as inside the description-pages of Selmer-, Busato-, Favino- and DiMauro-Guitars you are able to find lots of detailed information on the specific details of these instruments with a brief description and images of every kind of guitarmodel and how to determine what kind of instrument has which kind of feature to recognize it right away.

    Of course meanwhile worldwide there are other guitarmakers of all nations who built these kind of Selmer-Copies nowdays for worthwhile and payable prices between 400.- and +/- 5000-10.000.- EUR. On this page we give you an overview of these JM-Guitarmakers with webpages and adresses.




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  • Here is a Video of a big Django-Fan that he filmed while measuring Django´s legendary Selmer #503 in the Labratory of the Museum "Cite de la musique" in Paris, where Django´s Selmer had been donated to from Django´s Wife Naguine after his dead.
    The fan had the great honour to be at the place while the experts measured the instrument beeing allowed to film that. His film is underlayed with Django Reinhardt´s playing.


    (To enlarge the videos please click with your right-mousebutton into the videofield and choose "enlarge" from the menue there)




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  • mario macafferriBekannter klassischer Gitarrist und Schüler von Andrés Segovia. Geboren 1900 in Cento bei Bologna, immigrierte er nach Frankreich und verstarb 1993 in Paris.

    Mario Maccaferri war aber auch Gitarrenbauer und Erfinder der legendären (akustischen) Jazzgitarren der sog. D- und O-Loch Selmer-Gitarren, (siehe auch „Gypsyjazz Guitar", Kapitel Einführung“, S.12) und arbeitete in den Jahren 1930 bis ca. Ende 1933 bei der Fa. Selmer in Paris. macafferri ga40 plastic

    Maccaferri war später u.a. der Erfinder von Plastikmundstücken für Saxophone und baute Anfang der 1950er Jahre eine weitere legendäre Gitarre: die „Plastik“-Macafferri-Gitarre.
  • Selmer-Gitarren sind über die Jahre für Swing- und JazzManouche-Gitarristen so etwas wie "der heilige Gral" der akustischen Jazz-Gitarren geworden. Nicht zuletzt ausgelöst durch das Gitarren-Genie Django Reinhardt und seiner Band dem "Quintette du Hotclub de France" (kurz QHCDF) welche die Selmer-Gitarren mit seinem unnachahmlichen Sound weltberühmt machte.

    In den frühen Jahren von 1899 - 1930 produzierte die Firma Selmer (Paris) zunächst erst nur Blasintrumente wie Klarinetten und Saxophone, wie auch dann ab 1952 nach Einstellung der Gitarrenproduktion und bis heute. Erst ab dem Jahr 1932 begann man zusätzlich mit der selmer orchestre 1932 20121025 1036074088 Produktion Selmer/Macafferri von 1932 (D-hole)von Gitarren. Mehr hierzu auch in der Selmer-History.

    Mittlerweile sind diese Instrumente von denen in den Jahren 1932 bis 1952 nur rund 950 Stück produziert wurden sehr rar geworden und erzielen auf dem Gebrauchtmarkt je nach Alter und Zustand oft Preise zwischen 15.000.- bis 30.000.- EUR. Eine TOP-erhaltene  SELMER-Gitarre die aussieht wie aus dem Laden kann aufgrund ihrer Seltenheit dann auch schon mal Preise bis zu 40-50.000.-€. 

    Viele Mythen ranken sich um die Selmer-Gitarren und viele Gitarristen wissen oft nicht um die tatsächlichen Fakten dieser Instrumente.
    Aus diesem Grund haben wir hier einmal die markantesten Merkmale von originalen Gitarren der Marke SELMER (Paris) aufgelistet (siehe auch den Artikel Die Selmer-/Maccaferri-Gitarre). So kann man sich (z.B. vor einem Kauf) ggf. einmal genauer orientieren und über die Fakten informieren. 

    Allgemeine Merkmale von Selmer-/Maccaferri-Gitarren


    • Es gab in den Jahren von 1932 bis ca. 1938 von Selmer-/Maccaferri ausschliesslich die Modelle "Orchestre" mit und "Hawaiian" ohne Cutaway, auch sog. "D-Loch"-Modelle (siehe Foto links und rechts) mit einer kürzeren Mensur (65") und dem Halsübergang am 12. Bund. Später wurde Mod. "Orchestre" in "Grand Bouche" umbenannt. Selmer_Maccaferri_1932_Nr112_15

    • Die Selmer-/Maccaferri-Modelle trugen vom Baujahr 1932 - 1935/36 auf der Kopfplatte eine Gravur mit der Patent-No. 10.431. Manche Gitarren hatten auch eine zusätzliche Gravierung mit dem Namen Maccaferri (siehe Bild rechts).

    • Die Selmer-Gitarren-Modelle ab dem Baujahr 1936 trugen die Patent-No. 376.338.

    Stochelo Rosenbergs Selmer-Guitar No#504• Bei den späteren Selmer-Baujahren ab 1938 fehlten diese Gravuren dann ganz und es war nur noch der Schriftzug "Henri Selmer / Paris" mit dem typischen Selmer-Emblem dort eingraviert (siehe unten, Foto 4 Kopfplatte). Foto 4: Kopfplatte Selmer

    • Erst ab ca. 1939 baute Selmer (u.a. speziell für Gitarristen wie Django Reinhardt oder Matelot Ferret angefertigt) die ersten, von Mario Macafferri noch vor seinem Weggang bei Selmer designten Modelle "Jazz". Diese Selmer-Gitarren, auch "O-Loch"-Modell oder auch "Petit Bouche" genannt, waren mit einem Long-Scale-Hals (67"er Mensur) und dem Halsübergang (Neckjoint) am 14. Bund ausgestattet. Dadurch hatten die Solisten mehr Möglichkeiten in den Höhenlagen der Gitarre zu spielen.

    • Das sog. Maccaferri-Design (Modell "Hawaiian" und "Orchestre") mit D-Schallloch (später "Grande bouche", franz. für "grosser Mund") existierte also nur von 1931/32 bis ca. 1938/39.
    Das spätere auch von Macafferri entworfene Selmer-Design (Modell "Jazz") mit dem ovalen Schalloch ("Petite bouche", franz. "kleiner Mund") gab es dann erst ab 1939 bis ca. Ende 1952 als die Gitarrenproduktion bei Selmer endgültig eingestellt wurde (siehe auch Selmer-History).

    Wer also z.B. eine "original alte Selmer von 1932" als O-Loch-Modell ("Petit Bouche") zum Kauf angeboten bekommt, kann unmittelbar davon ausgehen dass sie gefälscht ist, denn die gab es schlichtweg da noch nicht.

    (All images remain copyrighted by their respective owners ©2010)

    Merkmale originaler Selmer-Gitarren (2/3)


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  • In dieser Artikelserie beschreiben wir, wie auch schon in unseren Artikelserien Merkmale originaler Busato-Gitarren, Merkmale originaler Favino-Gitarren und Merkmale originaler DiMauro-Gitarren, die wichtigsten Merkmale von original Favino-Gitarren. In diesem Teil 2 der Serie beschreiben wir die genauen Details zu Selmer-Modellen, Korpusform, Hals, Mechaniken und weitere Details.

    reso1

    Der Resonator


    Die ersten dieser Maccaferri D-Loch-Modelle "Orchestre" von 1932 - 1934 waren mit einem sog. "Resonator" ausgestattet (siehe Bild rechts).

    Der Einbau eines Resonators (eine Art Klangtrichter im Korpus der Gitarre ähnlich einem Subwoofer, der den Sound zusätzlich "verstärken" sollte) wurde aber von Selmer bald aufgegeben, da die Verbesserungen des Klangs und der Lautstärke nur relativ marginal, der Aufwand beim Einbau dagegen aber beträchtlich waren.

    Der Resonator wurde in zwei Ausführungen gebaut: eine Version mit nur einem, eine andere mit zwei Löchern in der gebogenen hölzernen Klangbox direkt unterhalb des D-Schallloches, wobei lediglich die erste Variante deutliche Verbesserungen im Klangbild brachte. Der Einbau des Resonators war jedoch relativ aufwendig, so dass die Klangverbesserung der aufwendigen Produktion entgegen stand, weshalb der Einbau dann ab den späten 1930er Jahren eingestellt wurde.

    Selmer von 1939 (O-Hole)Aber es gibt bei den Selmer-Gitarren natürlich auch noch eine Reihe weiterer Merkmale die, genau wie bei anderen Gypsyjazz-Gitarren (siehe auch "Merkmale originaler Favino-Gitarren" und "Merkmale originaler Busato-Gitarren"), einem Kenner sagen können ob ein Intrument echt ist oder nicht. Es ist selbstverständlich dass auch diese Merkmale von einem gewievten Gitarrenbauer gefälscht werden könnten - es gibt also keine Garantien...
    Selmer Neckjoint Head

    Der Hals


    • So besitzen die Selmer-Modelle (sowohl der D-Loch als auch die der O-Loch-Serien) ausnahmslos alle 3-teilige Hälse die zum einen kurz unterhalb der Kopfplatte angesetzt sind (siehe Foto 1), zum anderen am Neckjoint (also der Übergang zum Korpus) angesetzt sind (siehe Foto 2).

    Dies war anscheinend einem "Material-Mangel" in dieser (Vorkriegs-)Zeit geschuldet. Anscheinend gab es (speziell in den späteren Kriegsjahren zwischen 1939 und 1945) nicht genügend Nachschub für Hölzer die man komplett zusammenhängend als Gitarrenhals hätte verarbeiten können. So wurden oftmals für Kopflatte und Hals auch unterschiedlich gemaserte Hölzer verwendet, was aber nicht unbedingt entscheidend für den Klang ist (siehe Foto 1). Die Hälse waren meist ausnahmslos aus verschiedenen Stücken Walnuss-Holz.

    Foto 2: Neckjoint am Body• Die Hälse der frühen Selmer-Modelle waren relativ rechteckig (siehe Foto rechts), um eine grössere Stabilität zu gewährleisten, da man damals noch keine Stahlstäbe (Trussrod) in die Hälse einbaute. Später wurden die Hälse der Serlmer-Gitarren dann für eine bessere Spielbarkeit auch etwas mehr abgerundet gebaut (ab den späten 40er Jahren).
    Foto 3: SB-Mechaniken

    Die Mechaniken


    • Auf den Selmer-Gitarren wurden von Anfang an ausschliesslich die sog. SB-Mechaniken (SB = Salvatore Billardi) verbaut, welche von Selmer (und später dann auch von Busato und Favino) speziell in Auftrag gegeben und von Billardi in Handarbeit produziert wurden. Zu erkennen sind diese an den charakteristischen "S"-Initialen (S = für Selmer) auf den Abdeckkappen der Mechaniken. (Siehe Foto 3).
    Die für Busato und Favino in späteren Jahren bei Billardi im Auftrag produzierten Mechaniken unterscheiden sich nur durch die entsprechenden unterschiedlichen Gravuren (BB für Busato und SB bei Favino) auf den Abdeckkappen. 

    Hiervon gab es zwar unterschiedliche Ausführungen, andere Mechaniken fanden jedoch bei Selmer keine Verwendung. Allerdings wurden bei manchen Instrumenten nachträglich auch andere Mechaniken verbaut, z.B. als Ersatz für defekte oder abgebrochene Mechaniken. Dies ist also nur ein weiteres Indiz für die Echtheit eines alten Selmer-Instrumentes, jedoch kein Beweis. Foto 4: Kopfplatte Selmer

    Die Kopfplatte (Headplate)


    • Ein weiteres charakteristisches Merkmal von "echten" Selmer-Gitarren ist die Form der Kopfplatte. Im Gegensatz zu vielen nachträglich hergestellten Selmer-Kopien (siehe Django-Guitarmakers) waren die Kopfplatten der Selmers i.d.R. recht schmal.
    Sie unterscheidet sich dadurch meist deutlich in ihrer Form von vielen dieser Kopien. (Siehe Foto 4, rechts Kopfplatte). Auch die Klangeigenschaften der Gitarren werden davon teilweise beeinflusst.

    Foto 5: Selmer Tailpiece

    Der Saitenhalter (Tailpiece)


    • Auch ein weiteres wichtiges Merkmal, wenngleich dieses auch des öfteren mal ausgewechselt worden sein kann (ähnlich wie bei den Mechaniken s.o.), ist der Saitenhalter, das sog. Tailpiece.
    Bei den orginalen Selmer-Gitarren wurde ein Tailpiece mit einem eingravierten "S" montiert (siehe Foto 5).

    Diese Tailpieces sind nicht zu verwechseln mit den nachgemachten Saitenhaltern der heutigen, billigen SAGA-Gitarren-Modelle die ebenfalls ein Selmer nachempfundenes geprägtes "S" auf ihren Tailpieces verwenden. Die original Tailpieces von Selmer waren aus reinem Messing, die von SAGA dagegen sind aus billigem vergoldetem Blech. Auch die Firma Miller u.a.m. stellen heute solche nachgemachten Tailpieces her, jedoch etwas hochwertiger und ebenfalls aus echtem Messing.

    (All images remain copyrighted by their respective owners ©2010)

    Merkmale originaler Selmer-Gitarren (3/3)


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  • In dieser Artikelserie beschreiben wir, wie auch schon in unseren Artikelserien Merkmale originaler Busato-Gitarren, Merkmale originaler Favino-Gitarren und Merkmale originaler DiMauro-Gitarren, die wichtigsten Merkmale von original Favino-Gitarren. In diesem 3. Teil der Serie beschreiben wir die Seriennummern, Maße und weitere Details.
    Eines der wichtigsten und eindeutigsten Merkmale einer originalen Selmer-Gitarre (ähnlich wie bei originalen Favino-Gitarren) ist ihre Seriennummer.

    Seriennummern:


    • alle(!) Selmer-Modelle wurden von Anfang an mit fortlaufenden Seriennummern nummeriert.
    Das bedeutet gleichzeitig, dass diese Gitarren auch entsprechend ihrer Seriennummern eindeutig den Baujahren in welchen sie hergestellt wurden zuzuordnen sind.

    selmer-863-labelDie Nummern sind auf dem Label (im Korpus innen) zu finden und begannen mit der Nr. 001 im Jahre 1931 und endeten mit Nummer 950 der letzten Serie im Jahre 1952. Danach wurde die Produktion eingestellt. (siehe Foto 6 rechts).

    Eine Selmer von 1936 kann z.B. also keine Seriennummer #800 haben da diese erst viel später (ca. 1949/50) verwendet wurde. Auch hieran kann man also u.a. erkennen ob ein Instrument echt sein kann oder nicht.

    Allerdings gibt es, ähnlich wie bei den Favinos, auch einige Selmer-Gitarren bei denen das Label über die Jahre verloren gegangen oder (aus welchem Grund immer) entfernt worden ist.
    label selmer 1935
    Sollte also eine Gitarre vorliegen deren Label und damit die Seriennummer fehlt, so sollte man vor einem Kauf ganz besonders auf die anderen bereits genannten charakteristischen Merkmale (Kopfform (Headplate), dreiteiliger Walnuss-Hals, Saitenhalter (Messing-Tailpiece), SB-Mechaniken (mit eingraviertem "S") sowie die genauen Maße siehe unten) achten und diese zunächst auf Echtheit prüfen.

    Dabei kann auch unsere Guitar-Gallery ein erster Anhaltspunkt sein. Hier versuchen wir, zeitlich und nach Seriennummern geordnet so viel wie möglich Instrumente der Marken Maccaferri, Selmer, Favino, DiMauro und Busato aufzulisten, so dass man einen recht guten Überblick über entsprechende Baujahre, deren Modelle und genauen Merkmale bekommen kann. Und auch das Buch von Francois Charle "History of Selmer Guitars" von Francois Charle (siehe unten) kann hier wertvolle Dienste leisten.

    Maße (Measurements):


    • ein weiteres, wirklich recht eindeutiges Merkmal in diesem Zusammenhang sind natürlich auch die Maße der Gitarren. Während viele Selmer-Nachbauten deutlich grössere Korpusse haben, beschränken sich die echten Selmers auf folgende Original-Maße:

    Model Maccaferri (D hole, 65' short scale):

    • Neckjoint at 12th fret
    • Body at the widest point 40 cm
    • Body at the smallest point 25,8 cm
    • Body at cutaway 29 cm
    • Length of the body 46,8 cm
    • Width of the neck at the zero fret 4,8 cm
    • Width of the neck at the body joint (12-th fret) 5,9 cm

    Model Selmer (oval sound hole, 67' long scale):

    • Neckjoint at 14th fret
    • Body at the widest point 40 cm
    • Body at the smallest point 25,8 cm
    • Body at cutaway 29 cm
    • Length of the body 46,8 cm
    • Width of the neck at the zero fret 4,5 cm
    • Width of the neck at the body joint (14-th fret) 5,8 cm

    (Please note that the measurements, especially of the neck can vary amongst Selmers. In the transitional periode some experiments were going on. So neck dimensions can vary because of this. (in that period they also experiment with the sound braces. I restored a Selmer with 4 sound braces not 5 as usual.)

    (Die Infos zu den Maßen wurden uns von Leo Eimers (www.eimersguitars.com/) zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank Leo!)

    selmer-bookDies sind zunächst einmal die wichtigsten Merkmale originaler Selmer-/Maccferri-Gitarren.

    Wem all diese hier aufgeführten Merkmale (die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben!) nicht ausreichend Informationen über ein (angebliches) Selmer-Instrument bieten, dem sei auch das Buch von Francois Charle "History of Selmer Guitars" empfohlen (255 Seiten, 100.- EUR + Versand direkt bei Francois Charle zu bestellen).

    In diesem Buch hat der Gitarren-Kenner viele wichtige Infos und Details mit sehr vielen Fotos von originalen Selmer-Gitarren zusammen getragen. Es ist dies das so ziemlich ausführlichste z.Zt. erhältliche Werk über diese grossartigen Gitarren.

    Jeder der sich mit dem Gedanken trägt ein solch wunderbares, aber auch doch recht teures Instrument zu erwerben, sollte zunächst einmal sehr genau hinschauen, da leider immer wieder einige Zeitgenossen versuchen Gitarren anderer Hersteller (oftmals plumpe Fälschungen) z.B. als "Original Selmer-Gitarre" an den Käufer zu bringen.

    So ähnlich wie auch bei Favino- oder auch Busato-Gitarren. Hier einmal das Beispiel einer unechten Selmer, und einer unechten Busato die gerade kürzlich im Internet angeboten wurden.

    Wie auch schon bei den raren Busato- oder Favino-Gitarren die immer wieder mal (auch als Fälschungen) hier und da angeboten werden, so gilt auch beim Kauf einer echten Selmer natürlich wie immer: Augen (und Ohren) auf beim Gitarrenkauf!
    Siehe auch hier ein Artikel mit wertvollen Tipps zum Thema.


    (All images remain copyrighted by their respective owners ©2010)


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  • dscn3560Auf Wunsch von Polak - Gypsyguitars (ehem. ERG Guitars) wurde in Zusammenarbeit mit Bertino eine komplett neue (alte) Gypsyjazz-Gitarren Serie entworfen und gebaut: die neuen Polak - Gypsy-Gitarrenmodelle "Model Bertino" sehen nicht nur ungewöhnlich aus sondern klingen auch so.

    Der erste Prototyp dieser Gitarre war bereits in Augsburg auf dem diesjährigen Django Memorial 2016 zu sehen. Waren an diesem ersten Prototyp noch kleinere baubedingte Mängel zu sehen oder zu hören so wurden diese mittlerweile behoben und die nun gefertigten Gitarren perfektioniert.

    Aktuell gibt es ein Einführungsangebot: alle unten gezeigten Gitarren sind aktuell zu einem reduzierten Sonder-Einführungspreis von 2.350.- € (Mod. Eucalypt mitte) und 1.750.- € (Mod. Maple rechts) zu verkaufen (jeweils + Versand).
  • Selmer (Paris) ist die französische Herstellerfirma der von Mario Maccaferri entworfenen D- und O-Loch Selmer-Gitarren (akustische Jazzgitarren ohne Tonabnehmer), die durch Django Reinhardt berühmt wurden.

    Die Fa. Selmer stellt seit den späten 50er-Jahren nur noch Saxophone und Klarinetten her, die Gitarrenproduktion wurde 1959 eingestellt. Von den legendären Selmer-Gitarren wurden in den Jahren 1932-1952 insgesamt nur knapp 1000 Stück gebaut.
  • selmer607 3 album
    Es gibt News von der bekannten Jazz-Manouche-Formation "Selmer #607": eine neue CD ist in Vorbereitung!

    Das lang erwartete neue 3. Album der Ausnahmeformation wird z.Zt. grade aufgenommen und abgemischt und dürfte im nächsten Frühjahr erhältlich sein.
  • selmer607 3 album
    Great News for one of the most outstanding Jazz-Manouche-Formations "Selmer #607": the new CD is in preparation!

    The long awaited 3rd Album of this great band is actually beeing recorded and mixed and will be available aproximately next spring 2017.
  • All payed Articles
  • All payed Articles
  • All payed Selmer-Articles (en)
  • Schon in den frühen 1920er Jahren in der damaligen Vorkriegszeit waren viele Gitarrenbauer, hauptsächlich aus Italien immigriert, nach Paris gekommen. Unter diesen Gitarrenbauern war auch ein italienischer Immigrant Namens Mario Maccaferri. Geboren 1900 in Cento nahe Bologna / Italien, war Maccaferri selbst ein guter klassischer Gitarrist und wurde später auch ebensolcher Gitarrenbauer. Hier kann man seine von Paul Hostetter sehr detailliert beschriebene Lebensgeschichte (in englisch) nachlesen .

    1937 jazzhot publicity for selmerNachdem Macafferri Mitte/Ende der 1920er Jahre zunächst einige eigene, klassische Gitarrenmodelle entworfen und mario2gebaut hatte (er war selbst klassischer Gitarrist und Schüler des berühmten klassischen Gitarristen Segovia) begann MarioMaccaferri Anfang der 1930er Jahre für die Firma Selmer zu arbeiten, die damals schon Musikinstrumente hauptsächlich Klarinetten und später Saxophone herstellte.

    Da es zu diesem Zeitpunkt noch keine Verstärker für Instrumente wie Gitarren gab und die Jazz-Bands in den frühen 20ern i.d.R. aus Bläsern wie Trompeten, Saxophonen und Klarinetten bestanden war das Schicksal der Gitarristen damals "nicht gehört zu werden" allgegenwärtig.
    Maccaferri begann daher auf Wunsch von einigen damaligen bekannten Gitarristen neue Konzepte im Gitarrenbau zu entwickeln. Unter anderem entwickelte er ein Modell einer Gitarre die später als die "Maccaferri"-Gitarre berühmt wurde.

    d_holeDiese Gitarre hatte u.a. ein grosses D-förmiges Schallloch (siehe Foto) und, um ihren Klang weiter zu verstärken, einen sog. eingebauten Resonator. Dieser Resonator war eine Art trichterförmig in den Korpus eingebaute zweite Schallkammer die den Klang des Korpus wie eine Art "Subwoofer" verstärken sollte.
    Derartige Gitarren gab es ab 1931/32 jeweils ohne (Model "Hawaiian") und später auch mit Cutaway (Model  "Orchestre").

    Lesen Sie mehr Details über Selmer-Gitarren auch im Teil 2 dieses Artikels oder unter Selmer-History und Merkmale originaler Selmer-Gitarren.

    Auch Django Reinhardt war schon früh sehr an diesen Gitarren interessiert und bestellte sich eine dieser neuartigen Gitarren. Hier ein Foto von 1932 mit einigen Bandkollegen mit seiner ersten Maccaferri-Gitarre:
    015-SteI_phane-Graeuro_-circa-1935
    Django Reinhardt spielte die Maccafferri-Gitarren von Anfang der 30er Jahre bis ca. Mitte/Ende der 30er Jahre auch auf seinen ersten Schallplattenaufnahmen mit dem Quintette.

    Diese Gitarren besaßen durch ihre spezielle Bauweise (u. a. durch die im Korpus eingebaute Klangverstärkung in Form des Resonators aus Holz, siehe Foto oben) einen ganz eigenen, sehr brillianten und gleichzeitig  durchsetzungs-fähigen Klang und stehen eigentlich für den klassischen Django Reinhardt-Sound schlechthin.

    Diese sog. "Orchestre"-D-Loch-Gitarren wurden von Mario Maccaferri von ca. Ende 1931 bis ca. 1933/34 gebaut.

    Ab 1932 begann Mario Maccafferri im Auftrag der Firma Selmer zu arbeiten. Maccafferri entwarf dann um 1936 im Auftrag von Selmer neue Gitarren-Modelle mit der gleichen Korpus-Bauform aber einem kleinen O-förmigen Schalloch, mit Namen "Model Jazz" (s.u.). Während dieser Zeit wurde viel mit der Bauform im inneren der Gitarren experimentiert, so dass es in diesen Jahren einige Selmer-Modelle Jazz mit 4, 5 oder auch nur 3 Bracings (Querverstrebungen) innen und unterschiedlichen Maßen der Korpus-abmessungen gab. Siehe auch unser Artikel "Merkmale originaler Selmer-Gitarren".

    Weiter zu Selmer-/Maccaferri-Gitarren (2/2)


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